Disy-Gewusel

Nach dem Seitenlegen schwärmen alle aus zu ihren Arbeitsplätzen, um Textumschreibungen vorzunehmen, Infokästen zu schreiben und den fehlenden Absegnungen hinterher zu telefonieren. Ich habe Personalgespräche, muss mich um die Betriebsprüfung kümmern, die Rentenversicherung will Informationen, Urlaubsscheine müssen unterschrieben werden, bei Rechnungsnummern gab es Verwechslungen, Verhandlungen mit einer internationalen Fotoagentur stehen auf dem Plan (da wird gehandelt wie auf einem orientalischen Markt) und bei der Abonnementverwaltung gab es ein Problem. Zwischendurch ruft meine Große an und hat ihre Arbeitsblätter für den Englisch-Vortrag vergessen. "Bitte, Mama - ich brauche die." Und ich habe doch kein Auto... Andreas übernimmt das zwischen seinen Terminen.

 

Trotz dem üblichen Gewusel schaffe ich es, mittags kurz bei meiner kranken Mami vorbeizugehen und ihr Mittagessen zu bringen. Die Jungs holt eine Freundin vom Kindergarten ab und so kann ich 17 Uhr die übliche Konferenz machen. Alle haben gut gearbeitet. Super!

 

Nach der Konfi hocke ich noch mit Anja Krause an ihrem Mac und gehe im In-Design die Seiten der Dresdner-Ausgabe durch. Die Ausgabe muss noch vor dem Gesundheitsmagazin in den Druck. Ich mache mir eine Liste, welche Texte von mir noch kommen, nehme einen Stapel Texte der Redakteure mit und setze mich, nachdem ich mit meinen drei Kindern vorm Schlafen gekuschelt und vom Tag erzählt habe, gemütlich auf meinem Sofa zur Nachtarbeit. Ich arbeite gern nachts. Wirklich!

15. Juli 2014

Aufgrund der aktuellen Lage (so einen Schicksalsschlag muss man schließlich erstmal verkraften...), bringen wir hier wie bei einer TV-Serie drei ältere Beiträge, bevor sozusagen die neue Staffel beginnt. Die Beiträge wurden noch nicht veröffentlicht, wurden aber vor vier Wochen schon geschrieben. Ende der Woche geht es dann aktuell weiter. 

Liebe Grüße Eure Anja