Maredo

Dr.-Külz-Ring 9

Das Maredo ist in Dresden eine Institution. Obwohl es ein klassisches Ketten-Restaurant ist, kommt eine individuelle Atmosphäre durch netten Service und bekanntes Klientel auf. Am Abend und am Wochenende sind oft alle Plätze besetzt. Wurde einem das Warten früher mit einem trockenen Sherry verkürzt und man konnte im barähnlichen Vorraum auf einen freien Platz warten, so wurden wir bei unserem ersten (inkognito) Kritiker-Besuch lapidar wieder weggeschickt. Beim nächsten Besuch an einem Wochentag war das Maredo nur sporadisch besetzt. Zwei Plätze am Fenster, prompter Service, Kellnerin Maria erklärte die Karte. Wir probieren eine Zusammenstellung mit Hähnchen Classico, Maiskolben und Blattspinat und ein fertiges Gericht - ein Pfeffersteak. Das Hähnchen kommt etwas blass daher, der Maiskolben okay, der Spinat gut gewürzt. Die Teller sind sehr spartanisch angerichtet, aber durchaus passend zum Steakhausstil. Besser ist das Pfeffersteak: genau auf den Punkt gebraten, gut abgeschmeckte Soße - perfekt. Insgesamt war Besuch Nummer 2 durchaus gelungen. Besuch Nummer 3 haben wir an einem Mittag absolviert. Hier testeten wir den legendären Maredo-Salat zum individuellen Zusammenstellen. Für uns nach wie vor DER Grund für einen Besuch im Maredo neben den Steaks. Die Auswahl ist reichlich: vom gekochten Ei, über Lachs und Antipasti-Variationen, verschiedenste Salate und Gemüse bis Oliven und Körner - alles frisch, reichlich und appetitlich präsentiert. Der Salat für 4,50 Euro ist durchaus als Hauptspeise akzeptierbar.

Fazit: Für gesundes und frische Speisen in rustikaler Atmosphäre empfehlenswert.