Neuer Rektor an der Fachhochschule Dresden

Zum 1. Oktober 2017 hat Prof. Dr. Christoph Scholz die Leitung der Fachhochschule Dresden (staatlich anerkannte Hochschule in privater Trägerschaft), University of Applied Sciences mit ihren elf Vollzeit- und berufsbegleitenden Bachelor-Studiengängen in den drei Fakultäten Betriebswirtschaft, Design und Angewandte Sozialwissenschaften übernommen. 

 

Der neue Rektor Prof. Dr. Christoph Scholz (35) löst damit Dr. h. c. Rolf Pfrengle ab, der die akademische Leitung der FHD bis Ende September 2017 innehatte. Für seine Aufgaben als Rektor der FHD profitiert Prof. Dr. Scholz neben seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und seiner Promotion zum Dr. rer. pol. an der Technischen Universität Ilmenau mit dem Abschluss summa cum laude vor allem von seiner mehrjährigen Erfahrung im Hochschulbereich als Lehrender und Organisator.

 

 Geboren und aufgewachsen in Dresden war Prof. Dr. Scholz nach seinem Abitur am Martin-Anderson-Nexö-Gymnasium Dresden 15 Jahre im In- und Ausland tätig. Neben einem einjährigen Aufenthalt in den USA arbeitete er für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG Europe LLP in Stuttgart und London und sieben Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Ilmenau, wo er 2013 mit dem Lehrpreis ausgezeichnet wurde. Fundierte praktische Erfahrungen in der Führung von Unternehmen und Mitarbeitern hat Prof. Dr. Scholz außerdem durch seine elfjährige nebenberuflich leitende Tätigkeit als Geschäftsführer eines Dresdner IT-Unternehmens. Bereits seit Oktober 2016 ist Prof. Dr. Scholz an der FHD als Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen/Steuern tätig und übernahm zugleich in dieser Zeit die Studiengangsleitung für den Studiengang Business Administration. Seine Forschungsergebnisse in den Bereichen der Steuern und des Rechnungswesens in Deutschland und Europa veröffentlichte Prof. Dr. Scholz in zahlreichen nationalen und internationalen Publikationen, einige davon in hochrangig referierten Fachzeitschriften. 

 

Prof. Dr. Christoph Scholz bringt die perfekte Mischung aus betriebswirtschaftlicher und wissenschaftlicher Erfahrung mit, um mit neuen Innovationen und Dynamik das weitere stetige Wachstum und die zukunftsorientierte Entwicklung der FHD auf ihrem neuen Campus am Straßburger Platz zu inspirieren und zu begleiten.

 

Als exzellenter Bildungsanbieter wird ein Schwerpunkt der FHD auf dem Ausbau der digitalen Lehre mit modernen Lehrtechniken, Didaktik und einzigartiger materieller Ausstattung liegen. „Wir wollen in den nächsten Jahren einer der modernsten Hochschulen Dresdens werden und das Lernerlebnis für unsere Studierenden verändern“, so der neue Rektor. Die FHD wird dazu, neben den bereits vorhandenen zertifizierten Bachelorstudiengängen, neue diversifizierte Bachelor- und Masterstudiengänge einführen. Dafür strebt der Rektor neue „innovative Bildungsangebote mit flexiblen Studienformen“ an. „Dazu gehört für mich auch die Erweiterung und die Vertiefung der Zusammenarbeit mit unseren bereits zahlreichen Kooperationen zu regionalen Unternehmen sowie der Ausbau internationaler Hochschul- und Unternehmenspartnerschaften“, so Prof. Dr. Scholz. Damit möchte der Rektor die Studierendenzahlen an der FHD von derzeit ca. 600 auf über 1.000 in den nächsten drei Jahren steigern.

 

Neben der Lehre will Prof. Dr. Scholz mit seinen persönlichen Erfahrungen insbesondere auch die interdisziplinäre drittmittelfinanzierte Forschung an der FHD ausbauen. Dazu gehört das weitere Anwerben regional und national ausgeschriebener Forschungsmittel. „Als private Hochschule sind wir der ideale Partner für gemeinschaftliche Forschungsprojekte mit lokalen Partnern“, so der Rektor. Des Weiteren möchte er nationale wie internationale Konferenzen und Kongresse ins Haus holen, denn „der neue Campus und die Kulturstadt Dresden bieten dafür ideale Voraussetzungen“. „Durch meine langjährigen Tätigkeiten, auch an anderen Orten in der Welt, habe ich viele Kontakte in Wissenschaft und Wirtschaft knüpfen können, viele starke persönliche Freundschaften und ein weit darüber hinausreichendes Netzwerk aufgebaut. Ich bin der Überzeugung, der FHD ein moderneres und internationaleres Gesicht geben zu können“, so Prof. Dr. Scholz abschließend.