• September 29, 2026
  • 8011 Aufrufe

Heute waren wir mal wieder in der Umaii Ramenbar in Dresden.

Seit 2010 gibt es die Ramenbar in Leipzig, seit 2020 auch in Dresden. Hier dreht sich alles um japanische Nudeln. Die Ramen werden selbst hergestellt und in aromareicher Brühe serviert. Besonders interessant sind die Toppings: Sie werden frisch zubereitet und sind zum Teil ebenfalls hausgemacht.

Mittags gibt es spezielle Angebote und wenn man Glück hat, erwischt man auch die Happy Hour. Dann gibt es zum Ramen eine Limonade dazu. Die haben wir diesmal allerdings knapp verfehlt. Da half auch keine Nachfrage. Wir wieder …

Das Angebot ist umfangreich und verändert sich immer mal wieder. Neben verschiedenen Ramen gibt es beispielsweise auch gebratene Nudeln. Heute haben wir Tori Yakisoba für 17,10 Euro bestellt. Die Portion hätten wir uns etwas größer gewünscht, der Geschmack war dafür umso überzeugender. Sehr gut!

Wie der Name schon sagt, ist Ramen das Hauptgericht in der Umaii Ramenbar. Es gibt aber auch mehrere vegane und glutenfreie Gerichte – ein Thema, nach dem wir immer wieder gefragt werden und das offensichtlich für viele Gäste zunehmend wichtig ist.

Zwischen 15 und 17 Uhr gibt es zu einem Ramen eine Limonade dazu. Leider hatten wir wohl ein paar Minuten zu früh bestellt und verpassten das kleine Goodie. Die sehr nette Kellnerin versuchte noch, bei ihrem Chef etwas zu erreichen. Der Sohn des Eigentümers war an diesem Tag vor Ort und offenbar der strengere der beiden Chefs.

Unser Tipp: Am besten schaut ihr bei der Bestellung genau auf die Uhr. Dann lohnt sich ein Besuch in der Umaii Ramenbar vielleicht noch ein bisschen mehr.

Aber auch ohne Limonade ist ein Besuch auf jeden Fall lohnenswert.

Das Angebot ist vielfältig, die Gerichte schmecken und die Kellnerinnen sind wirklich freundlich. Besonders schön sind die Plätze auf der Terrasse. Von dort hat man einen tollen Blick auf die Frauenkirche.

Je nach Talent des nächsten Straßenkünstlers gibt es außerdem passende Unterhaltung. Bei unserem Besuch übte eine ukrainische Akkordeonspielerin hauptsächlich ein bestimmtes Stück. Wir fanden es ziemlich lustig.

Auch das Mittagsangebot können wir empfehlen. Für 8,90 Euro gibt es einen Ramen des Tages. Bei unserem Besuch war es Chili-Hack-Ramen – und der war richtig scharf. Dazu kann man für 1,50 Euro einen grünen Tee und für 3,90 Euro drei Gyoza bestellen.

Wie immer haben wir nicht alles geschafft. Wer etwas übrig lässt, kann sich das Essen einpacken lassen. Das übernimmt die Kellnerin sogar direkt am Tisch. Dafür werden zusätzlich 1 Euro berechnet.

Von den Vorspeisen hat uns Goma Kyuri besonders gut geschmeckt: geschnittene Gurken mit einer kräftigen, aromatischen Umami-Sojasauce.

Und auch bei den Desserts gibt es Interessantes zu entdecken. Habt ihr schon einmal Matcha-Tiramisu probiert? In der Umaii Ramenbar könnt ihr es ausprobieren.

Insgesamt bleibt die Umaii Ramenbar für uns eine schöne Adresse für alle, die japanische Küche, Ramen und hausgemachte Zutaten mögen – und dabei gerne mitten in Dresden mit Blick auf die Frauenkirche sitzen.