- September 29, 2026
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Das Côdô am Postplatz ist komplett anders als das Schwesternrestaurant am Albertplatz. Wenn man hier hereinkommt, wird man freundlich begrüßt. Man bringt uns zum Tisch, gibt die Karten aus und fragt zügig nach dem Getränkewunsch.
Die Mittagskarte liest sich gut. Am liebsten würden wir alles bestellen.
Neben typisch vietnamesischen Gerichten gibt es Sushi und Bánh Mì – eine Kombination aus französischer und vietnamesischer Küche.
Die Mittagskarte im Côdô am Postplatz ist super. Sie wechselt jede Woche. Wir hatten hier unter anderem diese Reisnudel-Bowl mit Ingwersauce, Tomaten, Saisongemüse, Koriander und Pepper Finish.
Das Gemüse war sehr knackig, man wurde definitiv satt und das Haar in der Suppe zeigen wir euch vielleicht lieber nicht. Oder besser gesagt: Wir haben uns gefragt, wie man als Gast damit umgehen sollte. Mitessen? Rauslegen und weiteressen? Oder wäre es so unangenehm, dass man gar nicht mehr weiteressen möchte?
Wir haben das Haar herausgelegt und weitergegessen. Die nette Kellnerin bot uns allerdings sofort an, das Gericht noch einmal komplett neu zu bringen.
Wir hätten als Gastgeber genauso reagiert und uns außerdem entschuldigt und noch einen Schnaps gebracht. Als Gäste hätten wir den allerdings abgelehnt – es war schließlich mitten am Tag.
Die Kellnerin meinte, dass bei ihnen in der Küche alle dunkle Locken hätten. Eine Erklärung, die zumindest für einen kleinen Schmunzler sorgte.
Ansonsten sehen die Teller einfach gut aus: farbenfroh, kreativ und schön angerichtet. Die Portionen sind reichlich, obwohl es Gerichte von der Mittagskarte sind. Und vor allem: Es schmeckt gut.
Was für ein krasser Gegensatz zum Côdô am Albertplatz!
Rundum war es ein netter Besuch mit guter Atmosphäre, freundlichem Service und guten Gerichten.
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Foto: Instagram @dresdner_restaurants
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