- Oktober 28, 2026
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Bereits am Einschiffungstag fällt auf, dass die Abläufe auf der Rhein Symphonie vergleichsweise gut organisiert wirken. Gerade an einem Tag, an dem Gäste an- und abreisen, gibt es für die Besatzung normalerweise viel zu tun. Trotzdem erscheint das Management entspannt und die Crew freundlich und zugänglich.
Die Sicherheitseinweisung erfolgt zunächst auf Deutsch. Anschließend werden die internationalen Gäste auf Englisch informiert. Unter den Reisenden befinden sich auch zahlreiche Passagiere aus Schweden. So werden alle Gäste mit den wichtigsten Sicherheitsregeln vertraut gemacht.
Kurz darauf findet die Begrüßung durch den Kapitän statt. Ein Glas Sekt wird zum Empfang gereicht und sorgt für einen angenehmen Auftakt der Reise.
Bei den Getränken sollten Reisende allerdings genau hinschauen. Nach dem Ende des Frühstücks sind Getränke grundsätzlich kostenpflichtig. Das gilt laut den Erfahrungen an Bord auch für stilles Wasser.
Wer es gewohnt ist, dass Wasser und andere Getränke während einer Kreuzfahrt jederzeit inklusive sind, sollte diesen Punkt bei der Reiseplanung berücksichtigen.
Besonders positiv fällt die Freundlichkeit der Besatzung auf. Im Vergleich zu anderen Flusskreuzfahrtschiffen, auf denen der Service mitunter sehr routiniert und distanziert wirken kann, begegnet einem die Crew der Rhein Symphonie angenehm offen und nahbar.
Natürlich läuft nicht immer alles reibungslos. Gelegentlich wirken einzelne Abläufe sogar ein wenig chaotisch. Dafür bleibt Raum für persönliche Gespräche, spontane Scherze und Begegnungen auf Augenhöhe – sogar mit dem Kapitän.
Gerade diese menschliche Seite macht einen Teil des Reiseerlebnisses aus. Wer eine persönliche Atmosphäre und einen unkomplizierten Umgang schätzt, dürfte sich auf der Rhein Symphonie gut aufgehoben fühlen.