„Viele sehen in mir immer noch das Sexsymbol!“

Hollywoodstar Bo Derek war eine der Überraschungsgäste beim letzten Semper-Opernball in Dresden

Schauspiel-Ikone und Stargast des Abends, Bo Derek, strahlte im Blitzlicht der Fotografen, musste für zahlreiche Erinnerungsfotos posieren und staunte nicht schlecht über das große Interesse an ihrer Person.


"Ich schaue mich nie selber im Fernsehen an, sondern schalte sofort weg. Überhaupt wundere ich mich, dass ich noch immer auf 'Zehn- Die Traumfrau' angesprochen werde. Der Film ist über 30 Jahre alt, aber scheint offensichtlich vielen Menschen gefallen zu haben. Seitdem habe ich viele andere Rollen gespielt. Neulich war ich sogar eine Serienmörderin, doch viele sehen in mir immer noch das Sexsymbol!" Wie sie mit dem Beautywahn umgeht, der in Hollywood herrschen soll? "Ich mache mir keinen Stress wegen meines Aussehens. Wenn man von morgens bis abends nur ins Fitnessstudio rennt und Kalorien zählt, wäre das doch ein schreckliches Leben." Im Gegenteil! Gern gönnt sich Bo Derek bei ihren Deutschlandbesuchen ein deftiges Schnitzel. Es war nicht der erste Besuch der Film-Diva in Deutschland. "1974 habe ich sogar mal für neun Monate in München gelebt. Ich kann mich noch sehr gut an diese Zeit erinnern", erzählt die Schauspielerin. Heute steht Bo Derek noch immer regelmäßig vor der Kamera, aber auch in anderen Bereichen engagiert sie sich. So hat sie gerade mit einem Wissenschaftler ein Shampoo eigens für Hunde entwickelt: "Ich besitze selber zwölf Hunde und weiß, wie die riechen können, wenn es draußen geregnet hat ..."

Thomas Kielhorn