Editorials - 2018

Ich bin an einem Freitag, den 13., geboren. Für mich ist diese 13 eine Glückszahl. Für die Veranstalter des Dresdner SemperOpernballes auch. Denn auch in diesem Jahr bin ich bei der Vorbereitung dieser Disy-Sonderausgabe zum Opernball wieder von allen Interviewpartnern überzeugt worden, mit wie viel Freude und Enthusiasmus die Organisatoren und Verantwortlichen, die Sponsoren und Ausgezeichneten, die Künstler und Moderatoren an diesem Ball nach wie vor arbeiten. 

 

In jedem Bericht, ob von Ballchef Hans-Joachim Frey, Projektleiterin Trixi Steiner oder dem 2. Vorsitzenden des Semperopernball Vereins, Georg H. Leicht, ist zu Recht auch von Stolz die Rede. Sie sind und können stolz sein auf ihren Einsatz, aber auch die Fähigkeit, so ein Riesenevent jedes Jahr auf’s Neue reibungslos auf höchstem Niveau durchzuführen. 

Dabei nicht genug! Sie schaffen es auch, nach Kaizen, einen sogenannten kontinuierlichen Verbesserungsprozess durchzuführen. Statt großer Veränderungen, ein gutes Konzept soll man nicht umkrempeln, verbessern sie von Jahr zu Jahr in kleinen Schritten die Qualität – und die Dimension. Mehr Gäste (2.500), mehr Mitarbeiter (1.900), mehr Programm (draußen und drinnen), mehr Sendestunden beim MDR (inzwischen 5) und – nicht zu vergessen – höhere Einschaltquoten. In Sachsen hatte der letzte SemperOpernball sage und schreibe 40 Prozent Marktanteil. Das bedeutete, fast jeder zweite Sachse, der Fernsehen geschaut hat, hat die Live-Übertragung vom MDR gesehen. Zu Recht ist darauf MDR-Fernsehdirektor Wolf-Dieter Jacobi ebenfalls stolz. „Traumeinschaltquoten“, sagt er.

 

Ich selbst schaue mir auch die Berichte im Fernsehen vor und nach dem Ball an. Dann bin auch noch ich stolz als Dresdnerin. Ich freue mich, wenn deutschlandweit die Menschen sehen, was in meiner Stadt mit dem SemperOpernball so los ist. Das hebt den Wert von Dresden und irgendwie auch den der Dresdner. Ein bisschen auch meinen, denn ich habe ja gewählt, hier zu leben. Und wenn internationale Stars aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport vom SemperOpernball und meiner Stadt schwärmen, freut mich das. So sind wir Dresdner eben, stolze Lokalpatrioten.

 

Also bleiben wir stolz und danken allen Beteiligten für ihr großes Herz, das man bei diesem Event spürt. Für ihren Fleiß und Einsatz, die Nerven und Kraft, das Aushalten von ungerechter Kritik, den Mut und diese unglaubliche Kreativität!

 

Danke! 

 

Ihre Anja K. Fließbach