Der schönste Schmuck der Welt

Georg H. Leicht führt das gleichnamige Juweliergeschäft seit 1990 in zweiter Generation und ist zweiter Vorsitzender des SemperOpernball Vereins. Heute hat sein Unternehmen zahlreiche Niederlassungen in ganz Deutschland, zwei davon in Dresden. Neben seinem Hauptberuf engagiert er sich auch sehr für die Stadt. 

 

Was ist für Sie am 13. SemperOpernball so besonders?

Leicht: Die 13 ist meine absolute Glückszahl und sie ist auch die Glückszahl des Balles. Die 13 bedeutet, es wird ein schöner, toller, magischer Ball. 

 

Was haben Sie vom Hause Leicht für Juwelen
für den Ball ausgesucht?
Leicht:
Für uns ist der SemperOpernball immer das absolute Jahreshighlight. Das heißt, dass wir die schönsten Schmuckstücke aus unserer Kollektion dabei haben, die teilweise ganz neu aus unserem Atelier in der „Goldstadt“ Pforzheim kommen. Außerdem konnten wir mit der internationalen Luxus-Marke CHOPARD wieder einen Partner für den Ball mitbringen, der sich in der Welt der Stars und des Glamours auskennt. CHOPARD zeigt in einer spektakulären Ausstellung während der Balltage im Taschenbergpalais Juwelen, die sonst nur auf den roten Teppichen der Welt zu sehen sind – auf der Berlinale, in Cannes oder bei den Oscars. Oder natürlich jetzt beim SemperOpernball!

 

Chopard engagiert sich in diesem Jahr sehr intensiv für den SemperOpernball.
Leicht:
Wir konnten das Engagement von Chopard beim 13. Ball noch ausbauen, worüber wir uns sehr freuen. Unsere Gäste er- leben die Vernissage der Ausstellung im Taschenbergpalais am 24. Januar, die gesamten Stücke sind dann bei freiem Eintritt noch bis 28. Januar zu sehen. Aber auch beim Ball selbst wird Chopard präsent sein – bestimmt werden Ihnen die wunderbaren Schmuckstücke auch auf der Bühne auffallen.

 

Werden wir denn auch Juwelier Leicht auf der Bühne sehen?

Leicht: Aber sicher! Wie jedes Jahr stiftet Juwelier Leicht die wertvollen „St. Georgs Orden des SemperOpernballs“, die auf der Bühne an die hochkarätigen Preisträger verliehen werden. Ich freue mich jedes Jahr besonders darauf, mit dieser Ehrung ganz besondere Menschen auszuzeichnen.

 

Wie wichtig ist Schmuck den Menschen?

Leicht: Das Thema ‚Schmücken‘ ist ein ganz tief empfundenes Bedürfnis der Menschheit. Jeder von uns schmückt sich auf die ein oder andere Art und Weise. Ein Ball ist da natürlich eine großartige Bühne, um auch einmal über die Stränge zu schlagen, um wirklich einmal Glamour zu zeigen. Ich finde es enorm wichtig, dass bei einem solchen Ereignis auch außergewöhnliche, prachtvolle Dinge gezeigt werden.

 

Welchen Schmuck sollten die Damen tragen?

Leicht: Einer unserer Grundsätze ist, dass der Schmuck einer Frau genau so einzigartig sein darf wie die Frau selbst. Dies bedeutet auch, dass es im engeren Sinne keine Vorschriften gibt, was den Schmuck betrifft. Natürlich gibt es Handlungsempfehlungen. Bei einer Frau die ein extravagantes Kleid trägt sollte der Schmuck etwas schlichter sein – bei einem schlichten Kleid kann man mit opulentem Schmuck Akzente setzen. Es gibt kein „must have“ oder „must do“. 

 

Was sind denn Ihre Handlungsempfehlungen?

Leicht: Häufig wird uns die Frage gestellt: welches Schmuckstück trage ich zu welchem Kleid? Verkürzt empfehlen wir da: Zum Wasserfall-Ausschnitt – eng anliegende Choker oder langen Ohrschmuck. Bustier-Oberteil? Die Arme und Schultern sind schon betont, schaffen Sie einen zentralen Punkt, der die Aufmerksamkeit fixiert. Beim Stehkragen – dann eher keine Choker. Wir haben noch viele Tipps parat – sprechen Sie uns einfach an!

 

Woher kommt Ihre Begeisterung für Schmuck?

Leicht: Ich glaube, dass Schmuck ein ganz wichtiges Element ist, wenn Sie sich mit sich selbst beschäftigen oder sich etwas Gutes tun wollen. Natürlich macht Schmuck allein nicht glücklich. Aber in Situationen, in denen Schmuck gekauft oder verschenkt wird, geht es immer um große Gefühle. Es gibt Niemanden, der Schmuck verschenkt oder für sich selbst kauft, ohne dass es einen Hintergrund gibt, der mit der Persönlichkeit oder der Lebenssituation zu tun hat. Wir haben z.B. ganz junge Kundinnen, die sich für ein Examen selbst belohnen. Wenn sie das Schmuckstück 20 Jahre später betrachten, erinnern sie sich immer an den Anlass. Wir erleben solche Beispiele immer wieder. Wenn ich Paare erlebe, die sich nach langen gemeinsamen Jahren Schmuck schenken, um sich ihre Liebe zu zeigen, geht mir das Herz auf. Schmuck ist immer emotional und nie nur das Metall oder die Steine.

 

Verändern wir unsere Ansprüche mit den Möglichkeiten?

Leicht: Natürlich. Als ich als Schüler meinen ersten Ring im Atelier selbst angefertigt habe, um ihn meiner damaligen Freundin zu schenken, waren die Möglichkeiten natürlich andere, als ich sie heute als langjährig verheirateter Mann habe. Die Vorstellungen, womit ich Emotionen ausdrücke, verändern sich. Wenn sich ein Mann für 100.000 Euro ein Auto kauft und der Frau für 500 Euro einen Ring schenkt, kann sie zu Recht in der Wertigkeit etwas anderes erwarten.

 

Wer kauft welchen Schmuck?

Leicht: Wir versuchen immer die Menschen und ihr Koordinatensystem zu betrachten – nicht die Äußerlichkeiten. Es gibt Kunden, die abgewetzte Jeans und Flip-Flops tragen, aber glühende Liebhaber kostbarer Edelsteine sind und sich alle paar Jahre einen kaufen. Ob Anzug oder offenes Hemd - das sind Kategorien, die für uns keine Rolle spielen. Wir schauen uns den Menschen an. Natürlich gibt es Erfahrungswerte. Keiner schafft es komplett, ein Schubladendenken zu vermeiden. Man orientiert sich schon daran, was der Mann oder die Frau trägt. Aber die größte Begeisterung erleben wir, wenn wir Konventionen durchbrechen. Beispielsweise die Kundin, die plötzlich Gelb statt Weißgold trägt und ein völlig neues Tragegefühl entwickelt. Von außen betrachtet ein kleiner Unterschied. Aber nicht für die Trägerin!