- November 03, 2026
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Das Huang Ting interpretiert die traditionellen Hofhäuser des Pekinger Adels sowie die dort einst genossenen Speisen neu. Antiquitäten aus der Qing-Dynastie und Seidenelemente in Elfenbein und Blau würdigen auf elegante Weise das kulturelle Erbe.
Die Speisekarte spannt einen Bogen von kantonesischen Klassikern bis hin zu regionalen chinesischen Spezialitäten – von Dim Sum über Pekingente bis hin zu saisonalen Gerichten –, die allesamt mit Präzision und Zurückhaltung zubereitet werden. Der Service ist aufmerksam und souverän und wird von einem Team geleistet, das mit der Kunst der kantonesischen Gastronomie bestens vertraut ist.
Wir sind im Restaurant Huang Ting in Peking.
Das Huang Ting interpretiert die traditionellen Hofhäuser des Pekinger Adels sowie die dort einst genossenen Speisen neu. Antiquitäten aus der Qing-Dynastie und Seidenelemente in Elfenbein und Blau erinnern an diese Zeit.
Die Speisekarte spannt einen Bogen von kantonesischen Klassikern bis hin zu regionalen chinesischen Spezialitäten – von Dim Sum über Pekingente bis hin zu saisonalen Gerichten –, die mit Präzision und Zurückhaltung zubereitet werden.
Der Service ist aufmerksam und souverän und wird von einem Team geleistet, das mit der Kunst der kantonesischen Gastronomie bestens vertraut ist.
Als Nächstes zeige ich euch, wie sie hier die Pekingente zerlegen.
Wie so oft in China war ich wieder mal überrascht. Wir wollten in Peking eine Pekingente essen. Bietet sich an, oder? Aber das ist nicht einfach ein Essen. Das ist ein kulinarisches Ritual.
Die Haut wird vor dem Rösten glasiert und stundenlang luftgetrocknet – deshalb wird sie so hauchdünn und knusprig.
Die Ente wird direkt am Tisch kunstvoll aufgeschnitten. Dabei geht es vor allem darum, möglichst perfekte Stücke aus knuspriger Haut und Fleisch zu bekommen.
Gegessen wird sie traditionell in hauchdünnen Pfannkuchen mit Gurke, Frühlingszwiebeln und süßlicher Sauce.
Und das Verrückte: Die Ente wird in mehreren Gängen serviert. Nach den Filetstücken kam eine Schüssel mit knusprigem Entenklein, Flügeln und kleinen Knochen zum Mit-der-Hand-Essen. Die anderen Knochen wurden noch für eine Suppe verwendet.
Und geschmeckt hat die Ente genial: Fast ohne Fett und mit einem tiefen Umami-Geschmack. Super knusprig. Boah, war das lecker!
Wir sind in der Jing Bar, die zum gleichnamigen Michelin-Sterne-Restaurant gehört. Leider schließt das Team vom The Peninsula nun das Lokal. Es ist nicht effizient genug.
Was mich überraschte: Nach dem aktuellsten MICHELIN Guide Beijing 2026 gibt es hier 32 Restaurants mit mindestens einem Michelin-Stern:
- 24 Restaurants mit 1 Stern
- 6 Restaurants mit 2 Sternen
- 2 Restaurants mit 3 Sternen
Also insgesamt 32 Sternerestaurants und 44 Michelin-Sterne. Das denkt man doch bei uns in Europa nicht, dass es in Peking so viele gute Michelin-Sternerestaurants gibt.
Die beiden Drei-Sterne-Restaurants sind übrigens:
- Chao Shang Chao (Chaoyang)
- Xin Rong Ji (Xinyuan South Road)
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Foto: Instagram @disy_fliessi
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