Florian Sundheimer Kunsthandel

Skurrile Konzeptkunst

 

„Es ist ein vielschichtiger Beruf. Der Umgang mit den Künstlern ist interessant. Diese Leute haben einen Weg gewählt, der Erfolg nicht garantiert. Dadurch bekommt man eine andere Sicht auf die Welt. Generell lernt man in der Kunstszene eine Menge toller Leute kennen“, erzählt Florian Sundheimer. Bevor er 2001 seine eigene Galerie eröffnet hat, war er bereits als Kunsthändler für verschiedene Häuser tätig. Er vertritt vor allem lebende, zeitgenössische Künstler, die sich, wie Sundheimer, auf Zeichnungen und Skulpturen spezialisiert haben. Die teuersten Werke bewegen sich im sechsstelligen Bereich. Eine Tafel von Hermann Glöckner aus den 1930ern brachte zum Beispiel 140.000 Euro. Eines der außergewöhnlichsten Kunstwerke stammt auch von diesem Künstler und bestand aus einer schwarz-weiß bemalten Klorolle, die verschiedene Formen erscheinen ließ, wenn man sie rollte. „Ein Stück skurille Konzeptkunst“, meint Sundheimer dazu.

Odeonspl. 16, 80539 München, Mo bis Fr 14 - 18.30 Uhr, Sa 11 - 14 Uhr, www.sundheimer.de