Eine richtig gute Sache

Interview mit Dr. Wilhelm Zörgiebel, Chef der Grundbesitz Hellerau GmbH

Was verbindet Sie mit dem Jazz?

Dr. Wilhelm Zörgiebel: Sehr viel. Ich bin seit 30 Jahren ein Jazzfan. Die Musik ist sehr positiv und aufbauend. Gerade auch die Improvisation, die beim Jazz einen großen Stellenwert einnimmt, hat ihren Reiz.

Können Sie sich auch für andere Musik begeistern?

Selbstverständlich. Ich bin nicht nur ein Jazzfan, sondern ich liebe auch die klassische Musik.

Spielen Sie selbst ein Instrument?

Ich habe früher Klavier gespielt, aber eher in der klassischen Richtung.

Denken Sie, dass die Jazztage in Dresden Erfolg haben werden?

Davon bin ich überzeugt. Die Kirche in Unkersdorf bot in den letzten Jahren viel zu wenig Platz. Man hätte wesentlich mehr Besucher unterbringen können. Deshalb denke ich, dass viele Fans das Angebot wahrnehmen werden. Das ist eine richtig gute Sache für Dresden.

Einige der Konzerte finden in Hellerau statt. Haben Sie das wegen Ihrer Begeisterung für Jazz organisiert?

Es liegt nicht nur daran, dass ich ein Jazzfan bin. Durch die Unkersdorfer Jazztage, bei denen ich jedes Jahr war, ist eine enge Beziehung zwischen mir und den Klazz Brothers entstanden. Und da aufgrund der kleinen Kirche in Unkersdorf räumliche Alternativen nötig waren, ist es zu Vereinbarungen gekommen.

Welchen Tipp haben Sie für die Jazztage?

Da das Programm so riesig ist, kommt man nicht dazu, alles zu besuchen. Das ist schade. Ich werde mir auf jeden Fall die Klazz Brothers und Klaus Doldinger anhören und hoffe, dass ich auch noch für mehr Konzerte Zeit habe.

zurück