Mehr Jazz für Dresden

Disy sprach mit der Chefin der Künstler- und Konzertagentur Grandmontagne in Dresden, unter deren Leitung die Jazztage durchgeführt werden.

Wer ist der Initiator der Jazztage Dresden?
Tanja Grandmontagne: Der Initiator ist Kilian Forster, der Kontrabassist der Klazz Brothers. Er ist der künstlerische Leiter der Jazztage Dresden und kümmert sich um Programm, Organisation und vieles mehr.

Wie groß ist die Nachfrage nach Jazz in Dresden?
Die Nachfrage nach Jazz ist da und wird noch größer werden. Da das Publikum in den letzten Jahren in andere Städte abgewandert ist, hoffen wir, Jazzliebhaber durch das Festival wieder nach Dresden zurückholen zu können.

Nach fünf Jahren Erfolgsgeschichte in Unkersdorf ziehen die Jazztage ab 2006 ganz nach Dresden? Warum?
In Unkersdorf ist die Kirche zwar sehr schön, aber auch sehr klein. Deshalb ziehen wir ganz nach Dresden und hoffen einfach, dort mehr Menschen erreichen zu können.

Wie viele Besucher erwarten Sie bei den Jazztagen?
Wir erwarten für die 16 Konzerte rund 10000 Besucher und hoffen natürlich, dass es mehr werden.

Was kosten die Karten für die Veranstaltungen?
Das ist ganz unterschiedlich. Die Kinderkonzerte sind preiswerter und kosten bis zu 7 Euro. Karten für die anderen Konzerte erhält man je nach Preiskategorie für 9 bis 39 Euro.

Wird nach den Jazztagen eine CD erscheinen, die das Beste aus den Programmen zusammenfasst?
Wir haben schon öfter darüber nachgedacht. Zurzeit steht es noch nicht auf dem Plan, aber es kann durchaus dazu kommen.

Was bieten die Jazztage Dresden Ihrer Meinung nach der Stadt?
Sie werden als ein fester Bestandteil des Dresdner Musiklebens eine Plattform für hochkarätigen Jazz verschiedener Genres bieten nach dem Motto „Mehr Jazz für Dresden“.

Interview: Adriane Schmidt ("Disy men" Herbst 2006) 

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