• März 28, 2022
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Vorabmaßnahme soll Mitte 2022 starten

Nebenfahrbahn An der Alster wird zur Fahrradstraße

 

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) wird im Auftrag der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) die Nebenfahrbahn der Straße An der Alster zu einer Fahrradstraße umbauen. Damit folgt die BVM einem Beschluss des Bezirks Hamburg-Mitte sowie dem Wunsch des Stadtteilbeirats St. Georg. Der Auftrag umfasst die gesamte Strecke vom Ferdinandstor bis zum Schwanenwik.

 

Der Fahrradweg an der Alster ist einer der beliebtesten Fahrradstrecken in Hamburg. An Spitzentagen wurden hier bis zu 14.000 Radfahrende gezählt. Immer mehr Radfahrende nutzen auch die östliche Nebenfahrbahn auf der Seite der Hotels. Der Stadtteilbeirat St. Georg hatte seit mehreren Jahren auf Konfliktsituationen zwischen den Verkehrsteilnehmenden auf der östlichen Nebenfahrbahn An der Alster hingewiesen und eine Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Aufenthaltsqualität erbeten. Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hatte den Umbau der abgetrennten Nebenspur zwischen dem Hotel Atlantic bis kurz hinter der Schmilinskystraße zur Fahrradstraße daraufhin in der Bezirksversammlung im Februar 2021 mit großer Mehrheit beschlossen und die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende um Prüfung gebeten, die nun abgeschlossen ist:

 

Die Straße an der Alster soll ab Mitte dieses Jahres in einer Vorabmaßnahme zur Fahrradstraße umgebaut werden und damit kurzfristig zur Verbesserung des Radverkehrs beitragen. Diese Vorabmaßnahme soll ab Mitte 2022 umgesetzt werden. Zwischen dem Ende der Nebenfahrbahn bis zur Baustelle an der Hohenfelder Bucht wird außerdem ein geschützter Radweg eingerichtet. Ferner wird der Zwei-Richtungs- Radweg auf der Alsterseite im Bereich Lohmühlenstraße verbreitert. Für die Vorabmaßnahme entfallen insgesamt drei Parkstände, die Grünflächen und Bäume werden nicht berührt.

 

In einem zweiten Schritt, vorrausichtlich im Jahre 2024, soll dann die alsterseitige Verbreiterung des Zwei-Richtungs-Radweges sowie die gestalterische Aufwertung des Alstervorlandes umgesetzt werden. Die Planungen haben jüngst begonnen; im Rahmen der Planungen werden auch die Stakeholder intensiv informiert.

 

Die Maßnahme soll insgesamt dazu beitragen, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden vor Ort zu erhöhen. Zählungen zeigten immer wieder, dass das Radverkehrsaufkommen an der Alster besonders hoch ist. Immer mehr Radfahrende nutzen auch die östliche Nebenfahrbahn.

 

Die Fahrradwege östlich der Alster sind Teil der Veloroute 6 und der Alster-Fahrradachsen, so auch die Nebenfahrbahn An der Alster (stadtauswärts). Mit dem Projekt der „Alster Fahrradachsen“ werden die vielbefahrenen Wege an der Außenalster abschnittsweise ausgebaut und so den heutigen und künftigen Anforderungen angepasst. Dadurch wird ein sicheres, zügiges und komfortables Vorankommen auf modernen Radverkehrsanlagen, wie Fahrradstraßen und Radfahrstreifen, sichergestellt. Ein großer Teil der betreffenden Strecken gehört zum Veloroutennetz.