• November 04, 2021
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iPhone 13 im Test

Mit dem iPhone 13 stellt Apple eine neue Smartphone-Generation vor, bei der sowohl die Soft- als auch Hardware gegenüber dem Vorgängermodell verbessert wurde. Insbesondere Display und Kamera sind beim neuen iPhone hervorragend und setzen sich somit von der Konkurrenz ab.


Optik, Haptik und Display

Die Verarbeitungsqualität und Haptik sind, wie man es vom iPhone gewohnt ist, hervorragend. Ein matter Aluminiumrahmen hält das Smartphone zusammen, das vorne und hinten aus Glas besteht und nach IP68 wasserfest ist. Es liegt mit seinen abgerundeten Kanten und seinem geringen Gewicht von 173 Gramm beim Telefonieren und anderer Nutzung besonders gut in der Hand. 


Auch das Display des iPhone 13 ist top: Dank seiner enormen Helligkeit von 800 Candela pro Quadratmeter (iPhone 12: 600 Candela pro Quadratmeter) ist das Smartphone-Display auch bei direkter Sonneneinstrahlung immer gut ablesbar und ist eines der hellsten Displays, die zurzeit auf dem Markt sind. Mit einer Auflösung von 1.170 x 2.532 Pixel (entspricht einer Pixeldichte von 460 ppi) ist es zudem schärfer als die Displays von Huawei P30 (422 ppi) und Samsung S21 (424 ppi).

 

Die Farbdarstellung des AMOLED-Displays ist sehr natürlich, unter anderem auch, da das Handy die Farbtemperatur immer an die aktuelle Lichtsituation anpasst. Erhältlich ist das iPhone 13 mit High-Speed-Tarifen bei 1und1 in fünf verschiedenen Farben: Rot, Polarstern, Mitternacht, Blau und Rosé. Das Display ist zudem mit einer fettabweisenden Beschichtung ausgestattet.


Die inneren Werte: Leistung und Kamera

Auch bei der aktuellen iPhone-Generation kommt wieder ein neuer Prozessor aus dem Hause Apple zum Einsatz: Dieses Mal der Apple A15 Bionic mit zwei schnellen und vier stromsparenden CPU-Kernen. Durch diesen Prozessor ist das iPhone 13 - wenn auch nur leicht - schneller als sein Vorgänger. Somit sind für das Smartphone sowohl gängige Aufgaben des Alltags als auch Smartphone-Gaming problemlos und schnell zu bewältigen.  Erhältlich ist das Gerät in drei Varianten mit unterschiedlichen Speichergrößen: 128 GB, 256 GB und 512 GB.


In die Kamera des neuen iPhone hat Apple besonders viel Arbeit gesteckt: So verfügt nun auch das iPhone 13 über eine optische Bildstabilisierung mit sogenannter Sensorshift-Technologie, die beim Vorgänger-Modell lediglich Teil der Pro-Versionwar. Wie gewohnt verfügt das iPhone 13 über ein Weitwinkel- und Ultraweitwinkel-System mit 12 Megapixel.

 

Der bewegliche Sensor gleicht Verwacklungen und Erschütterungen sehr gut aus. Dank eines größeren Sensors kann die Weitwinkellinse Licht nun besser aufnehmen. Somit kann das Smartphone auch bei schlechten Lichtverhältnissen sehr gute Bilder machen - im Vergleich zur Konkurrenz sind insbesondere Aufnahmen in der Dämmerung deutlich besser. Auch die Qualität von Videoaufnahmen ist beim iPhone 13 top. Zwei neue Software-Funktionen (direkt oder nach der Aufnahme anwendbar) verbessern die sehr gute Bildqualität noch besser: "Fotografische Stile" ermöglicht, gezielt einzelne Parameter wie Wärme und Farbton anzupassen, während andere Elemente beibehalten werden. Der neue Videomodus "Kino" sorgt für eine geringe Tiefenschärfe des Hintergrunds, während Objekte im Vordergrund scharf bleiben. Bei den Konkurrenten von Huawei und Samsung ist diese Funktion weniger überzeugend umgesetzt als beim iPhone 13.
Eine weitere Verbesserung gegenüber dem iPhone 12 findet sich beim Akku: Mit einer beeindruckenden Laufzeit von über 13 Stunden muss das Gerät bei moderater Nutzung nur jeden zweiten Tag geladen werden.