• Oktober 12, 2021
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Tipps für einen nachhaltigen Ausflug nach Dresden

Anzeige: Der Tourismus zählt zu den größten und umsatzstärksten Branchen weltweit. Der Grund dafür ist vor allem der, dass die Fortbewegung in den letzten Jahren extrem erleichtert wurde. Erleichtert bedeutet in diesem Sinn auch, dass es günstiger geworden ist. Beinahe jeder kann sich heute Flug- und Fernreisen leisten. Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass der allgemeine Wohlstand auf der Welt deutlich zugenommen hat.

 

Natürlich hat ein derartiger weltweiter Wandel in der Gesellschaft auch seinen Preis. Diesen muss die Umwelt bezahlen. Noch lässt sich alles auf die Flora und Fauna abwälzen und der Schaden lässt sich einigermaßen begrenzen, doch schon jetzt zeigt sich, dass am Schluss der Mensch der alleinige Leidtragende sein wird. Die Natur wird sich immer wieder regenerieren können, doch die Menschen, die aufgrund des rasanten Anstiegs der Bevölkerung immer mehr werden, stoßen bald an ihre Grenzen. Sobald das Wasser knapp ist, viel Lebensraum wegen Verwüstung verloren ist und sich nicht mehr ausreichend Flächen finden lassen, um Nahrungsmittel anzubauen, wird es Kriege geben. Es ist also längst an der Zeit, aktiv zu werden. Jeder muss in sämtlichen Bereichen des Lebens begreifen, dass es ein Umdenken braucht. Davon ist natürlich auch der Tourismus, als Verantwortlicher für den Ausstoß einer unglaublichen Menge an Treibhausgasen, betroffen. Einfach zu Hause bleiben, während andere weitere in die Ferne fliegen, das kann natürlich auch nicht die Lösung sein. Wieso sollten Einzelne mit ihrem Opfer den Klimawandel verlangsamen, wenn das ohnehin nur dann möglich ist, wenn ein heftiger Ruck durch die Bevölkerung geht.

 

Eine bessere Möglichkeit, um Gutes zu tun, ohne seine eigenen Reiseträume aufzugeben, ist es, wenn man als Beispiel vorangeht und zeigt, dass es auf andere Art und Weise auch geht. Ein nachhaltiger Ausflug ist der Beweis dafür, dass man im Urlaub nicht zum Klimasünder werden muss und auch dass der Spaß bei einem Trip, der gut für das eigene Gewissen ist, nicht zu kurz kommen muss. So genießt man im Zug die Spielautomaten Spiele und schaltet so ab. Denn ja, der Zug oder öffentliche Verkehrsmittel sind ein wichtiger Aspekt des nachhaltigen Reisens. Doch um genauer in Erfahrung zu bringen, was die moderne Art des Reisens wirklich ausmacht, soll sich eines anschaulichen Beispiels bedient werden.

 

Dresden ist eines der beliebtesten Reiseziele in Deutschland. Das gilt nicht nur für Besucher aus dem Ausland, sondern auch für Deutsche, die sich zu gerne die wiederaufgebaute historische Stadt ansehen wollen. Nur wenige Städte in Deutschland haben eine derart reiche Geschichte wie das sächsische Dresden. Die Geschichte hat natürlich ihre Spuren hinterlassen und diese resultieren heute in zahlreichen Sehenswürdigkeiten von Weltrang. Eines der strahlenden Beispiele ist die Semperoper, die heute klar als Deutschlands bekannteste und wahrscheinlich auch schönste Oper bezeichnet werden darf. Wer sich Dresden ansehen will und dabei auch an das Gemeinwohl denkt, der sollte unbedingt einen Blick auf die unten aufgeführte Liste werfen, die einem die besten Tipps zur Gestaltung eines nachhaltigen Trips nach Dresden gibt. Vielleicht bekommt der eine oder andere so die nötige Inspiration und die Motivation, um sich selbst auf den Weg nach Dresden zu machen.

 

So gelingt der nachhaltige Ausflug nach Dresden

 

Nachhaltigkeit und das Handeln nach den entsprechenden Prinzipien zeigt sich oftmals in den kleinen Dingen. Beim Trip nach Dresden gilt es also, die Dinge zu vermeiden, die sonst für den meisten Abfall und die unnötige Produktion von Treibhausgasen sorgen.

 

  • Die Anfahrt: Dresden ist hervorragend an überregionale Netze angebunden. Das bedeutet, dass eine Anreise mittels des Zugs oder mit einem Fernbus problemlos erfolgen kann. Bei einem Städtetrip braucht es ohnehin kein eigenes Auto. Das gilt vor allem für Dresden, da sich dort auch Touristen schnell zurechtfinden, was die öffentlichen Verkehrsmittel anbelangt. Zudem ist es ein Leichtes, die schönsten Sehenswürdigkeiten in Dresden fußläufig zu erkunden. Wer sich frühzeitig nach einem Zug oder nach einem Busticket umsieht, der spart damit auch noch eine Menge Geld. Das Auto verursacht große Kosten, denn nicht nur die Spritkosten, Parkgebühren und dergleichen müssen mit einberechnet werden, denn mit jedem gefahrenen Kilometer sinkt der Wert des Fahrzeugs eins wenig. Der Zug ist gemütlich, steht nicht im Stau und Reisende kommen gut erholt in Dresden an. Vom schönen Hauptbahnhof in Dresden ist es nicht weit bis in die Innenstadt oder in das Hotel. Besser kann der gelungene Start kaum aussehen.
  • Die Wahl des Hotels: Egal, ob man sich für ein Hotel oder eine andere Art von Unterkunft entscheidet, wenn es nachhaltig sein soll, dann ist es wichtig, dass die Entscheidung klug getroffen wird. Viele Hotels verfügen heute über ein Bio-Zertifikat. Das bedeutet, dass in der Küche regionale und saisonale Zutaten verwendet werden. Regionalität bedeutet, dass Zutaten nicht erst von fernen Kontinenten eingeflogen werden müssen. Achten die Unterkünfte noch dazu auf die Saisonalität, so steht das der intensiven Landwirtschaft entgegen. Wer etwa frische Kirschen im Winter genießt, der kann sich denken, welche Art der Landwirtschaft und welche weiten Wege dahinterstecken.
  • Regionale Märkte besuchen und Bauern unterstützen: Bucht man sich in Dresden ein Apartment mit eigener Küche, so bietet es sich an, sich die Zutaten von lokalen Erzeugern zu holen. Altmodisch ist daran nichts mehr, wie es die Plattform Marktschwärmer beweist. Hier bestellt man die benötigten Zutaten einfach online, so weiß der Bauer genau, welches Gemüse geerntet werden muss. Dieses bringt er dann zum Markt, wo man es sich einfach, schnell und unkompliziert abholen kann.
  • Nachhaltige Souvenirs: Auf klischeehafte Souvenirs hat niemand mehr Lust. Viel angesagter ist es, coole Designerkleidung aus recycelten Stoffen den Daheimgebliebenen mitzubringen. Viele neue Konzepte, was die Nachhaltigkeit betrifft, werden derzeit in Dresden aus dem Boden gestampft. So bringt man nicht nur etwas Schönes mit nach Hause, sondern hat auch eine Erinnerung, die einen dazu motiviert, in Zukunft derartige nachhaltige Trips zu gestalten. Der eigene Carbon Footprint wird kleiner und man geht als ein strahlendes Beispiel voran, wenn es darum geht, Stück für Stück die negativen Auswirkungen des weltweiten Tourismus zu beschränken. Einer muss nur anfangen, der Rest wird folgen.