• April 06, 2023
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Ute Lewitzka, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie 

Geb.: 13.1.1972 in Peitz
Vita: Aufgewachsen in Cottbus und Umgebung, Studium Humanmedizin in Berlin und Dresden, Facharztausbildung am Uniklinikum Dresden, 2jähriger Forschungsaufenthalt in Kanada, ich engagiere mich im beruflich und im Ehrenamt für die Suizidforschung und Prävention, z.B. als Leiterin der AG Suizidforschung am Uniklinikum Dresden, als Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention e.V. und als Vorsitzende des Werner-Felber-Institutes e.V. Dresden sowie als Leiterin des Referates Suizidologie der DGPPN. Ich bin verheiratet und habe 2 Kinder.

Lieblingsrestaurant: das beste Restaurant für mich ist, wenn mein Mann kocht.  Kürzlich waren wir im Spizz – fantastisches Essen
Urlaub: gern in Norwegen – sie liebt diese Landschaft
Hobby: ihre Ehrenämter sind ihr „Hobby“ – aber darüber hinaus versucht sie regelmäßig joggen zu gehen, Yoga zu machen und im Wald zu sein. Sie lese gern, ist aber auch ein „Serienjunkie“
Lieblingsplatz in Dresden: die Heide – das ist meine Kraftquelle
Wohnt in: Großerkmannsdorf (bitte lasst hier mehr Busse fahren)

Sie trägt am liebsten: Sachen von Comma
Uhr: habe ich keine – fühlt sich für mich wie ein Fremdkörper an
Kleidung: heute – Jeans von Marco Polo, Bluse von Cream und Blazer von Cartoon
Tasche: mein Rucksack (Camel active) ist meine Handtasche
Schuhe: Sneakers von Adidas
Auto: Kia E-Soul (mein kleines Raumschiff)

Das würde sie ändern...
in Dresden:
 Sie wünscht sich mehr Offenheit gegenüber anderen (fremden) Dingen, mehr Radwege, mehr bezahlbaren Wohnraum, mehr ambulante Psychiater und Psychotherapeuten.
in Deutschland: Abbau von Bürokratie, Reform des Schulsystems (im Wissen, dass Bildung die Verhältnisse ändern kann (Stichwort Armut), V.a. aber eine Reform des Gesundheitssystems – Krankenhäuser und Praxen sind kein Wirtschaftsunternehmen! Der Arztberuf ist ein freier Beruf, aber kein Arzt ist heute wirklich frei. Die sprechende Medizin muss wieder möglich sein, kein Fließbandbetrieb. Die Forschungsbedingungen in Deutschland müssen sich ändern. Befristete Verträge, Antragsverfahren für Fördermittel mit unfassbarer Bürokratie und weitere Hürden machen das Forschen nicht wirklich attraktiv. Für die Politik wünscht sie sich ein stärkeres Miteinander. Warum können Probleme nicht nur sachbezogen gelöst werden? Die Weiterentwicklung vieler wichtiger Dinge wird nur gebremst, weil z.B. die Befürworter in der „anderen“ Partei sind.
in der Welt: Die Stärkung demokratischer Strukturen, die Abschaffung der Atomwaffen, eine wirklich vereinte und rasche Umsetzung von Umweltschutzmaßnahmen, der gegenseitige Respekt und die Achtung vor den unterschiedlichen Kulturen und Traditionen. Eine wirkliche Gleichberechtigung von Männern und Frauen, der Schutz von Kindern

Das Wichtigste ist: Gesundheit und Familie
Lebensmotto: „Never give in — never, never, never, never, in nothing great or small, large or petty, never give in except to convictions of honour and good sense.“ Winston Churchill

Das biete ich: den unverrückbaren Glauben, dass man Menschen in psychischen Krisen oder mit Erkrankungen helfen kann. Ich möchte mich weiter für die Suizidprävention einsetzen – auf allen Ebenen und ich möchte die Forschung in diesem Bereich voranbringen. Ich kläre gern auf, informiere Laien und Fachleute über die Möglichkeit der Suizidprävention. Über mein Ehrenamt im Werner-Felber-Institut bieten wir unser HEYLiFE Programm mit Workshops für Schüler und für Lehrkräfte an.

Kontakt:

Klinik und Politklinik für Psychatrie und Psychotherapie
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden

Fetscherstraße 74, 01307 Dresden

Tel.: 03514583671

ute.lewitzka@uniklinikum-dresden.de