• Januar 13, 2021
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Stromanbieter wechseln und sparen: Tipps für den günstigsten Stromtarif

Anzeige: Viele Deutsche geben ein Großteil ihres monatlichen Budgets für den Lebensunterhalt aus. Wer seine Ausgaben herunterfahren möchte, setzt also am besten an dieser Stelle an. Die regelmäßigen Mietzahlungen lassen sich jedoch nicht ohne weiteres reduzieren, ähnlich sieht es mit den Ausgaben für Nahrungsmittel aus. Wer jedoch alle paar Jahre seinen Stromvertrag genauer unter die Lupe nimmt, kann pro Jahr bis zu 100 Euro einsparen.

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In Deutschland gibt es über 13.000 Stromtarife. Gar nicht so einfach, bei der riesigen Auswahl ein passendes Angebot zu finden. Glücklicherweise müssen Sie das auch gar nicht allein in Angriff nehmen – Wechseldienste und Vergleichsportale erleichtern Verbrauchern die Auswahl um ein Vielfaches. Wenn Sie einen Wechseldienst in Anspruch nehmen, müssen Sie selbst denkbar wenig tun: Die Anbieter behalten sämtliche Stromtarife im Blick und wechseln selbstständig zu einem günstigeren Tarif. Dabei übernehmen sie sogar die Kündigung beim alten Stromanbieter. Komfortabler geht es kaum. Bei Vergleichsportalen kümmern Sie sich um alles selbst, bekommen jedoch eine gute Übersicht über die Stromtarife, die in Ihrer Stadt zur Verfügung stehen. Dafür geben Sie die wichtigsten Kriterien in eine Suchmaske ein – Größe des Haushaltes, Stromverbrauch, Sonderwünsche – und bekommen dann passende Verträge vorgeschlagen. Auch wenn Sie beispielsweise <link Gruener-Strom.7853.0.html>Naturstrom</link> bevorzugen, können Sie dies an dieser Stelle angeben. Oft schütten Stromanbieter außerdem Sonderboni für Neukunden aus. Diese gelten jedoch meist nur im ersten Jahr des Vertrages. Besonders günstig kommen Sie daher weg, wenn Sie Ihren Stromvertrag im Blick behalten und regelmäßig wechseln. Allerdings gibt es auch Anbieter, die bessere Konditionen für eine längere Laufzeit anbieten, um genau das zu verhindern. Machen Sie sich daher am besten direkt bei Abschluss des Vertrages eine Notiz im Kalender mit dem Zeitpunkt, zu dem Sie wechseln wollen. Wie Sie besonders attraktive Prämien ausmachen können, erfahren Sie bei der Verbraucherzentrale.

Cashback-Aktionen und Rabatte

Neben Neukundenprämien gibt es noch weitere Register, die Stromanbieter ziehen, um Kunden den Wechsel schmackhaft zu machen. Auch Sachprämien sind keine Seltenheit: Je nach Anbieter werden oft elektronische Geräte wie Smartphones oder Tablets mitgegeben. Wer sich selbst zusätzlich auf die Suche nach Prämien macht, wird oft belohnt: Geld-zurück-Aktionen (auch Cashback genannt), wie sie etwa bei Shoop zu finden sind, bieten ein weiteres Sparpotenzial. Hierbei melden Sie sich vorab bei einem Cashback-Programm an, das mit dem gewünschten Stromanbieter kooperiert. Für eine abgeschlossene Transaktion bekommen Sie schließlich einen Teil des Betrages, den Sie bezahlt haben, direkt wieder ausgezahlt. Cashback lohnt sich – teilweise handelt es sich um Beträge um die 100 Euro.

Vorsicht bei Vorkasse

Es gibt einige Anbieter, die bei Abschluss eines Vertrages darauf bestehen, dass Sie den Strom im Voraus bezahlen. Diese Regelung ist jedoch oftmals tückisch. Meldet der Stromanbieter Insolvenz an – was bei jungen Anbietern vorkommen kann –, ist Ihr Einsatz nämlich umsonst gewesen. Sie haben dann monatelang Strom bezahlt, der Ihnen letztlich nicht geliefert wird. Um einen seriösen Stromanbieter zu finden, ist es also sinnvoll, sich vorab – sofern möglich – bestehende Kundenmeinungen anzuschauen. Besonders kundenfreundlich sind Verträge mit langer Preisgarantie, monatlicher Zahlweise und kurzen Kündigungsfristen. Bei Anbietern, die sehr lange Vertragszeiten und kurze oder keine Preisgarantien haben, sollten Sie hingegen hellhörig werden und sich gegebenenfalls den Vertrag genau anschauen.