Der Winter hält Einzug – so bereitet man seine Haut auf die kalte Jahreszeit vor

Kaltes Wetter und trockene Heizungsluft strapazieren die Haut im Winter enorm. Ihr wird viel der nötigen Feuchtigkeit entzogen, was unsere Haut unangenehm spannend oder juckend zurücklässt. Meist genügt es nicht sich öfter einzucremen, um diesen Symptomen entgegen zu wirken.

 

Frau Müller vom Kosmetikstudio B·NEW MUNICH hat die Top8 Tipps gegen trockene Haut im Winter zusammengestellt.

 

  • Im Winter möchte man oft so heiß wie möglich Duschen, um die Kälte aus den Gliedern zu bekommen. Dies zerstört aber einen Großteil der natürlichen Ölschicht der Haut und sorgt dafür, dass diese schneller austrocknet. Aus diesem Grund sollte man darauf achten möglichst lauwarmes Wasser zu verwenden, vor allem, wenn man sich nur das Gesicht wäscht.
  • Gleich nach dem Waschen sollte man seine Haut mit Feuchtigkeit versorgen. Das Auftragen von Creme hilft dabei die Feuchtigkeit des Waschens in der Haut zu versiegeln. Bei der Auswahl der Creme greift man am besten zu einer auf Öl Basis.
  • Die Sonne kann im Winter genauso schädlich für die Haut sein wie im Sommer, deshalb sollte auch im Winter Sonnencreme aufgetragen werden.  Gerade bei Wintersportarten, wie Snowboarden, ist die Haut Höhensonne ausgesetzt, die in Kombination mit reflektierendem Schnee schnell zu Sonnenbrand führen kann.
  • Um der trockenen Heizungsluft entgegen zu wirken, kann ein Luftbefeuchter aufgestellt werden. Gerade während dem Schlafen hilft ein Luftbefeuchter die Haut vor dem Austrocknen zu bewahren.
  • Auch im Winter sollte die Haut regelmäßig von abgestorbenen Hautzellen befreit werden, damit die Feuchtigkeit der Cremes auch gut in die Haut einziehen kann. Dafür bieten sich beispielsweise verschiedene Peelings an.
  • Auch im Winter sollte der Haut viel Feuchtigkeit von innen zugeführt werden. Daher sollte neben heißer Schokolade, Glühwein und Co auch eine Menge Wasser getrunken werden. Zusätzlich kann man seinen Wasserhaushalt mit sehr wasserhaltigen Lebensmitteln, wie Orangen, verbessern.
  • Trockene Haut ist sensibler und kann schnell irritiert werden, auch wenn man eigentlich keine Probleme mit bestimmten Produkten hat. Deshalb sollten gängige Allergene, wie Wolle vermieden werden. Auch Duftstoffe können reizend wirken und aus diesem Grund sollte auf sie verzichtet werden.
  • Der Winter ist die Zeit für reichhaltige Speisen. Die Fette in den Gerichten wirken sich auch auf die Haut aus und lassen die Poren schneller verstopfen. Daher sollte man auch im Winter auf eine ausgewogene Ernährung achten.


Neben diesen allgemeinen Do’s und Don’ts ist es natürlich wichtig auch auf seine Umgebung zu achten. Wenn es sich vermeiden lässt, sollte man nicht überheizen und die Haut so weit möglich mit Handschuhen, Schals und Mützen vor der Kälte schützen.