Abspecken mit Humor

„Am 31. Dezember, um 21:45 Uhr, begann ich fünfzig zu werden, einhundertundzehn Tage vor meinem Geburtstag, im Alter von dreiundvierzig Jahren.“ 

 

Stelter greift hier ein fast schon alltägliches Thema auf und erzählt es mit dem ihm eigenen Humor in faszinierend unterhaltsamer Weise. Sowohl mit seinen eigenen Dämonen als auch mit der modernen Fitness-Kultur geht er ins Gericht. Dabei enthüllt er überraschende Einblicke mit großem Schmunzel-Faktor auf seinem langen Weg zu 45 Minuten Dauerbewegung. Abnehmen hat längst als halbherziger Neujahrsvorsatz ausgedient und ist aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Stelter nimmt nicht die gängigen Argumente auf und arbeitet seine Erfahrungen in Form von mehr oder weniger wissenschaftlich fundierten Abläufen und Diätplänen ab, sondern bleibt seiner teils literarisch grundierten und zuweilen auch zum Schmunzeln anregenden Linie treu. „Als ich einige Tage zuvor nach körperlicher Höchstleistung und mit einem gefühlten Puls von zweihundertdreißig die Kühle des Autofensters an meiner Stirn genoss, während meine Lunge taubeneigroße Teepartikel die Luftröhre hochzubugsieren versuchte, war die Prognose, dass ich schon sehr bald zwei Minuten am Stück laufen würde, reine Fantasie.“ Dabei scheut Stelter auch vor starker Eigenkritik nie zurück: „Denn mein innerer Schweinehund ist ein gewaltiger Brocken. Er ist schwarz, hat die steil aufgerichteten Ohren eines Schäferhundes, die bullige Statur einer Bulldogge und den gefährlichen Blick eines Dobermanns.“ Eindringlich schildert er seine Liebe-Hass Beziehung zum modernen Abspeck-Trend. „Laufen ist wie Zähne putzen. Da hat man morgens auch keinen Bock drauf, und man muss es trotzdem tun.“ Doch die positiven Aspekte überwiegen: „Jede Menge abzunehmen hat in erster Linie drei Konsequenzen: Mehr Platz, mehr Spaß – und weniger Geld.“ „Wenn ich die letzten zwei Jahre überdenke, dann glaube ich, es gibt einen wichtigen Satz, den man beachten muss, um erfolgreich und vor allem langfristig Gewicht zu verlieren. Der Satz lautet: „Ein Gedanke allein ist immer falsch.“ 

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