Tanzende Akademiker

4. UniversitätsBall der Technischen Universität Dresden

Knapp 400 Gäste zählte der 4. UniversitätsBall der TU Dresden im Internationalen Congress Center. Ihre Tanzbegeisterung gilt längst als Markenzeichen des Balls. Die Tanzfläche war mit dem ersten Takt gefüllt und blieb es bis zur letzten Note. Die einzelnen Runden wurden durch die Tanzgruppe "Move to Dance" der TUD eröffnet. Sie vereint junge Nachwuchswissenschaftler aus der ganzen Welt, die sich regelmäßig zum Tanzen treffen. Ihre aufwendigen Choreografien von Walzer, Charleston und Salsa sprühten vor Temperament und Lebensfreude und wurden vom Publikum mit viel Beifall belohnt: Auch der Gastgeber des 4. UniversitätsBalls, Rektor der TU Dresden Hans Müller-Steinhagen, war von den jungen Tänzern begeistert und lobte ebenso die stilvolle Atmosphäre und den elegant dekorierten Saal des ICD. "Der Ball ist eine wunderbarer Anlass, um das Netzwerk der TUD aus Absolventen, Mitarbeitern sowie Freunden und Partnern in Wirtschaft und Gesellschaft zu pflegen und auszubauen", so Hans Müller-Steinhagen. "Er ist eine wichtige Bereicherung der vielen Facetten unserer Universität. Umso bedauerlicher ist es, dass kein Vertreter der Landesregierung und auch kein Bürgermeister unserer Einladung gefolgt ist." Für Tanzmusik von Walzer bis Cha-Cha-Cha sorgte wieder die Fridtjof-Laubner-Band. Unterhaltsame musikalische Akzente setzten die Saxofonistin Marie-Joana, die Swing Bell´s und die Notendealer. Moderiert wurde der Abend von Susanne Schöne und Holger Scholze, die beide an der TU studiert hatten. Als besonderen Programmpunkt konnten die Ballgäste mit elf schicken Oldtimern des TUD Campus Classics e.V. eine kleine Spritztour durch Dresden unternehmen. Die Beifahrerplätze konnten gegen einen Obolus von 50 Euro gebucht werden. Der Erlös von insgesamt 550 Euro fließt in das Programm der Deutschlandstipendien für begabte Studenten. Erneut waren Vertreter des Universitätsarchivs vor Ort. Bei ihnen konnten Alumni der TUD eine Kopie ihrer Studentenakte mit Lebenslauf, Bewerbungsschreiben und Zeugnissen bestellen und einen amüsierten Blick in ihre Vergangenheit werfen. Aber auch die historischen Kurzfilme und die Bilderschleife mit Portraits ehemaliger TU-Studenten kamen sehr gut an. Hier waren historische Persönlichkeiten ebenso vertreten wie Alumni der heutigen Zeit, z. B. Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Künstler Yadegar Asisi oder "Brachialromantiker" Dieter Beckert, der Forstwirtschaft studierte. Die Schirmherrschaft über den UniversitätsBall hatte Oberbürgermeisterin Helma Orosz übernommen. Organisiert wurde die Veranstaltung durch Par.X Marketing & Events, die auch für die HOPE-Gala verantwortlich zeichnet.