• Januar 20, 2022
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Murmeljagd

Der Journalist Albert Trebla flieht im Frühjahr 1938 mit seiner Frau aus dem von den Nazis besetzten Österreich ins Engadin. Aber für den Verfolgten gibt es in der vermeintlich freien Schweizer Bergwelt keine Zuflucht. Eine Serie rätselhafter Todesfälle steigert sein Gefühl der Bedrohung. Wie ein Murmeltier versucht er, in Deckung zu gehen, doch wo er auch hinkommt, wird er in die aberwitzigsten Geschichten verstrickt.

Mehr zum Inhalt

1938 flieht ein österreichischer Journalist vor den Nazis in die Schweiz. Doch auch in der Bergidylle des Engadins ziehen dunkle Wolken auf. Mit ›Murmeljagd‹ ist einer der großen, einer der verrücktesten Romane der deutschen Nachkriegsliteratur zu entdecken: eine Tour de Force über Vertreibung und Exil, über das Leben im Ausnahmezustand, über Wahn und Bedrohung, absurde Irrtümer und eine Menschenjagd. Ulrich Bechers Lust an Sprachexperimenten, seine Vorliebe für ausgefallene Charaktere und sein politisches Engagement kulminieren in einem psychologischen Entwicklungsroman, der gleichzeitig Politthriller ist – immer vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung mit dem Faschismus.

 

Taschenbuch
800 Seiten
erscheint am 25. Mai 2022