• Januar 20, 2022
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In Liebe Dein Karl

»Ingrid Noll schreibt, wie wir sie kennen: unprätentiös, plastisch, scheinbar mühelos. Mit diesem Buch steigen wir gern in den Zug.«

Manfred Papst / NZZ am Sonntag, Zürich

Die ganze Palette der Ingrid Noll in Kurzgeschichten: ihr krimineller Witz, ihre warmherzige Lebenserfahrung, ihre Beobachtungsgabe. In diesem Buch kommt ein Weiteres hinzu: Autobiographisches. Ein Brief an ihre verstorbene Mutter, die Rolle ihres Vaters. Ihre Kindheit in China. Wie sie sich ihre letzten 24 Stunden wünschen würde und was sie am Altwerden nervt.

Die ganze Palette von Ingrid Noll: Geschichten über einen sehr besonderen Sankt-Martins-Tag, an dem endlich einmal zwischen Arm und Reich gerecht geteilt wird. Über ein tödliches Hühnerfrikassee. Einen verhängnisvollen Lottoschein. Darüber, was ein Hund im Bett alles anrichten kann. Scheinheilige Weihnachten. Wenn einer Frau buchstäblich Flügel wachsen. Hänsel und Gretel und die Tiefkühltruhe. Wie der geniale Caravaggio seine Modelle in Stimmung brachte. Aber auch Autobiographisches, eindrücklich und nachhallend: Ihre Kindheit in China. Ihre frühen Idole. Ein wunderbarer Brief an ihre verstorbene Mutter; die Rolle ihres Vaters. Die Tücken des Alters. Und Ingrid Noll als Mutter und Schriftstellerin – zwei dauerhaft konkurrierende Lebensträume.

Taschenbuch
336 Seiten
erschienen am 28. Juli 2021