Vom freien Spiel zum Leistungsdruck

Foto: 25. Grundschule Dresden

Homöopathie bei Schulkindern

„Bald geht die Schule los - denn ich bin jetzt schon groß!" So beginnt ein beliebtes Lied unter den Vorschulkindern. Der erste Schultag wird dann auch entsprechend groß gefeiert, Eltern und Kinder posieren strahlend fürs Erinnerungsfoto. Doch in Kürze holt der raue Schulalltag alle auf den Boden der Tatsachen zurück. Schon die Kleinsten bekommen den Leistungsdruck zu spüren, der in späteren Schuljahren noch zunehmen wird. So viel Zuhören, so viel Stillsitzen!

Wenn der Druck zu groß wird
Kein Wunder, wenn so manches Kind die Frage stellt: „Mama, muss ich da jetzt noch lange hingehen?“ Doch auch die frischgebackenen Eltern eines Schulkindes sind häufig überfordert. So arten Hausaufgaben zu Machtkämpfen aus und gut gemeinter Tadel sorgt für noch mehr Druck beim Sprössling. Auch sind manche Mütter ratlos, wenn sie entdecken, dass das seit Jahren saubere Kind nachts wieder beginnt, ins Bett zu machen. Jedes Kind empfindet „Stress“ anders und geht entsprechend mit ihm um. Manche werden eher reizbar und mürrisch, andere ziehen sich zurück, reagieren ängstlich und schüchtern. Sogar Aggressionen gegen Mitschüler oder sich selbst kommen vor. Die Reihe der Symptome reicht von Schlafstörungen und Panik bis hin zu nervösem Durchfall oder Neurodermitis-Schüben.

Sanfte Unterstützung aus der Natur
Zur Vermeidung von tiefgreifenden Störungen sollte der Teufelskreis frühzeitig durchbrochen werden. Eine gute und sanfte Methode der Stresskompensation bietet die Homöopathie. In einer ausführlichen Beratung bei einem homöopathisch tätigen Arzt werden sowohl die körperlichen als auch die emotionalen und geistigen Symptome des Kindes berücksichtigt. Gemeinsam ergeben sie ein charakteristisches Krankheitsbild, anhand dessen das passende homöopathische Arzneimittel gefunden werden kann. Ein Treffer ins Schwarze führt in der Regel dazu, das innere Gleichgewicht wieder herzustellen, damit sowohl die psychischen, als auch die körperlichen Symptome wieder verschwinden können. Übrigens: Homöopathische Beratungen und Behandlungen werden inzwischen von einigen Krankenkassen wie beispielsweise der Deutschen BKK übernommen.                   
djd/pt

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