München oder Dresden? Teil 2

Fotos: Rolf Leube

Immobilien als Kapitalanlage: Was unterscheidet die beiden Immobilienstandorte?

Mittlerweile scheint es Ihnen, Herr Leube, zu gefallen, die beiden Städte München und Dresden zu polarisieren, zu vergleichen und zu spiegeln. Was hatten Sie für eine Resonanz und Feedback aus Ihrem letzten Interview in der Winterausgabe 2013?
Leube: Zunächst einmal war ich positiv überrascht, wie viele Münchner mich noch aus meiner aktiven Zeit in München kennen. Zum anderen war das Interesse an einer Beratung unter der Überschrift "Warum in Dresden investieren?" größer als ich angenommen habe. Man hatte den Eindruck, dass sich fast jeder Mensch derzeit mit Immobilien beschäftigt. Durch den weltberühmten Striezelmarkt in der Weihnachtszeit ist der Dezember der schönste Monat in Dresden. Zusammen mit den vielen, thematisch-unterschiedlichen Weihnachtsmärkten und den einmaligen Dinner-Shows, die mittlerweile auf eine stattliche Zahl von 7 angewachsen sind, wird Dresden seit neuestem auch als Weihnachtsstadt Deutschlands bezeichnet. Dresden war im Dezember ausgebucht und dieses hat sich bis zum 07. Januar fortgesetzt, da die Russen bis dahin Urlaub hatten und Dresden als Shopping-Stadt entdeckt haben.

Wir haben das Jahr 2014. Wie sehen Sie die Immobilienentwicklung in Dresden bzw. im Verhältnis zu München und allgemein in Deutschland?
Leube: Wenn man mit Münchner Kollegen spricht, dann ist München ausverkauft. Es gibt einige interessante Neubauvorhaben, die vorwiegend für Eigennutzer interessant sind. Für Kapitalanleger gibt es fast gar keinen Markt. Daher weichen diese immer mehr in andere Städte aus. Dresden scheint der Favorit zu sein, wenn man die Verkaufszahlen vergleicht. Nach unseren heutigen Hochrechnungen dürfte nach Berlin, Hamburg und München, Dresden in 2013 zum ersten Mal eine zweistellige Wertsteigerung erzielt haben. Aufgrund der hohen Nachfrage und des überschaubaren Angebotes gehen wir davon aus, dass wir in 2014 in den guten Lagen wieder eine zweistellige Wertsteigerung erreichen könnten, so dass wir uns immer mehr den Preisen von München nähern. Sollte die Mietpreisbremse tatsächlich für die A-Städte verabschiedet werden, so wird Dresden als B-Stadt von allen Städten am meisten profitieren. Wie ich schon in meinen vorherigen Interviews mehrere Male ausgesagt habe, hat Dresden von den Top-Ten-Städten immer noch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und jeder Kapitalanleger, der nach kaufmännischen Gesichtspunkten entscheiden will, kommt an Dresden nicht vorbei.

Welche Faktoren spielen denn eine Rolle, damit Dresden weiterhin diese Wertsteigerungspotenziale erzielen kann?

Leube: Wenn die Kapitalanleger aufmerksam die Zeitungen gelesen haben, ist ihnen bestimmt nicht entgangen, dass Dresden 20 neue Lehrstühle in unserer neuernannten Elite-Uni einrichtet und wir bereits schon ca. 1.600 Bewerbungen aus aller Welt vorliegen haben. Darunter scheinen viele Koryphäen zu sein, so dass der Bildungsstandort Dresden weiterhin die Nummer 1 bleibt und durch die Elite-Uni noch weiter an Anerkennung in der Welt erhalten wird. Diese neuen Lehrstühle bringen uns dann wieder viele Studenten nach Dresden, wodurch wiederum interessante Arbeitsplätze geschaffen werden. Laut einer uns vorliegenden Statistik hat Dresden im Verhältnis zu den Einwohnern mehr Akademiker als München (ca. 20%). Die Arbeitslosenstatistik verbessert sich ebenfalls von Monat zu Monat. Die Forschungseinrichtungen nehmen immer mehr zu. Das Zugpferd ist hier die Nanotechnologie. Und nicht zu vergessen: wie Sie aus der Presse sicherlich gehört haben, sind die einzigen schuldenfreien Städte in Deutschland Wolfsburg und Dresden, so dass anstehende Investitionen auch umgesetzt werden können.

Mit welchen Argumenten kaufen die Münchner in Dresden Immobilien?
Leube:
An erster Stelle ist es das Preis-Leistungs-Verhältnis. An zweiter Stelle ist es die Überzeugung, dass Dresden noch sehr viele Wachstumspotenziale hat, die dazu beitragen, den Immobilienmarkt auf das Preisniveau von München zu bringen. Als drittes sind die meisten von der Kultur begeistert und viertens natürlich auch von den schönen Immobilien, die in der Altbausubstanz ihresgleichen suchen.

Was raten Sie dem Münchner Kapitalanleger in 2014?

Leube: Wenn er es sich leisten kann, sollte er eine Luxus-Eigentumswohnung im Neubau ab 400.000 € mit mindestens 100 m² erwerben. Die Mietrendite beginnt bei 3 % und man sollte aufgrund des noch günstigen Zinsumfeldes nicht abwarten. Die Einstellung "Der Markt wird sich für mich noch verbessern" ist fehl am Platz. Die Niedrigzinsphase kann jederzeit beendet sein und die Anzahl der Immobilien- Filetstücke in Dresden wird immer überschaubarer. Wir laden Sie gern zu einem einmaligen und unvergesslichen Eventwochenende nach Dresden ein und freuen uns bereits auf Ihren Anruf bzw. Email.

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