Minchen und die alten Lieder

Armin Müller-Stahl im Schauspielhaus. Fotos: Staatsschauspiel Dresden

Armin Müller-Stahl, von seinen Fans liebevoll Minchen genannt, zählt zu den großen Charakter-Schauspielern Deutschlands und zu den wenigen, die es auf der Kinoleinwand auch in Hollywood geschafft haben. Der Allround-Künstler ist neben seinen filmischen Arbeiten im TV und den großen Kinos aber auch als ausgezeichneter Violinist und Klavierspieler bekannt und machte sich als Schriftsteller und als Maler einen Namen. Müller-Stahl startete seine Karriere in der früheren DDR und ging 1980 in den Westen. Dort glänzte er in Fassbinders Film „Lola“. In den USA wurde er mit „Music Box“ über Nacht zum Star. Bereits sein zweiter Hollywood-Film „Avalon“ wurde 1991 gleich vier Mal für den Oscar nominiert. Er drehte mit Hollywoodgrößen wie Michael Douglas („The Game“), George Clooney und Nicole Kidman (Projekt: Peacemaker) sowie Antonio Banderas („Das Geisterhaus“). In über 130 Filmen steht sein Name auf der Besetzungsliste. Jetzt war es der Wunsch seiner Frau Gaby, noch einmal die Lieder zu singen und aufzunehmen, die er vor rund 45 Jahren geschrieben hatte. „Erst hatte ich Hemmungen. Die Stimme ist nicht mehr die gleiche,“ verrät Armin Müller-Stahl. Unter dem Motto „Es gibt Tage...“ hat er gemeinsam mit den Musikern Günther Fischer und Tobias Morgenstern eine CD aufgenommen. Neu arrangiert, sparsam, aber nicht simpel und mit Substanz. Es sind berührende Texte, die nichts an Aktualität verloren haben. Mit Günther Fischer, Tobias Morgenstern und Tom Götze |ist Armin Müller-Stahl jetzt zu Gast in Dresden.

 

27. März, 20 Uhr, Schauspielhaus, Eintritt: 34 bis 49 Euro.