Zukunft ohne Armut

Gisbert Dreyer, Honorarkonsul für Burkina Faso.

 

Der Architekt und Immoblienunternehmer ist seit 2010 Honorarkonsul. Das Land hat ihn aber schon viel früher in seinen Bann gezogen.

 

„Afrika kann so einen Sog entwickeln, aus dem man nicht mehr raus- kommt“, begründet Gisbert Dreyer seine Verbundenheit zu einem der ärmsten Länder der Welt. Schon vor 14 Jahren begann er sich in dem afrikanischen Land zu engagieren und gründete 2001 die Dreyerstif- tung, mit deren Hilfe die Armut in Burkina Faso nachhaltig einge- dämmt werden soll. Dafür gibt es vielseitige Projekte, die die Ent- wicklungsarbeit modernisieren und mit Blick auf die Zukunft den Burkinabe nicht nur von Armut befreites sondern auch ein selbstbe- stimmtes Leben ermöglichen soll. Vor allem Bildungseinrichtungen und Ausbildungsstätten werden gefördert, weil genau dort die Zu- kunft des Landes heranwächst. Das Konsulat dient als Kontaktbrücke, durch die die Wirtschaftsbe- ziehungen verstärkt werden sollen. „Es geht bei einem solch armen Land nicht um Technologie-Geschäfte, sondern um Entwicklungs- arbeit, die immer nachhaltiger betrieben werden muss“, erklärt Gisbert Dreyer. Natürlich bedeute dieses Amt einen gewissen Mehraufwand. „Alle zwei Monate bin ich eine Woche dort“. Auf diplomatischer Seite erfreut sich der erste Konsul für Burkina Faso in Bayern bester Unterstützung durch die Bayrische Staatskanzlei. Hauptberuflich ist Gisbert Dreyer erfolgreicher Immobilienun- ternehmer, der sich intensiv auch mit Architektur und Städtebau befasst. „Natürlich arbeiten wir mit Architekten aus Burkina Faso zusammen, um dort auch die Verwendung moderner Baumateri- alien einzuführen“, unterstreicht er seine enge Verbundenheit in beruflicher Hinsicht.