Neuer und frischer Wind in der Münchner Kunstszene

Sarah und Dirk Kronsbein

"Und ewig lockt das Weib..." - so lautet das Motto ab sofort auch in der Wurzerstrasse 11 und 12 in München. In der Galerie Kronsbein werden zwei Ausstellungen eröffnet, die sich gänzlich dem "schwachen Geschlecht" widmen. Dirk G. Kronsbein und seine Tochter Sarah präsentieren in ihren Räumlichkeiten gleich zwei vielversprechende junge Künstler, die bei ihrem künstlerischen Schaffen das Thema Frauen sowie deren Stärke, Energie, Leidenschaft und Sinnlichkeit in den Mittelpunkt gerückt haben. Im einem Teil der Galerie wird die Ausstellung Microcosmos Mithocosmos des aufstrebenden spanischen Künstlers Juan Saliquet gezeigt, der mit seiner neuartigen und innovativen Technik schon seit einiger Zeit für frischen Wind in der Szene sorgt. Im anderen Teil erwartet die Kunstbegeisterten die Ausstellung "Woman -Vision, Passion - Power" der St. Petersburger Künstlerin Ekaterina Moré.

Für das Vater-Tochter-Gespann ist die Eröffnung ein ganz besonderer Abend, das ist schon jetzt sicher, nicht nur wegen der beiden Kunst-Newcomer: Die Galerie lädt nämlich zum Einen zum ersten großen Event in diesem Jahr und es ist auch die erste Ausstellung unter neuem Namen. Den Anfang des Jahres hat sich die Galerie - im fünften Jahr des Bestehens und nach zwei Jahren am Standort in der Wurzerstrassee, nahe der Maximilianstrasse - von ArtConsult in Galerie Kronsbein umbenannt. "Unser Kunstsalon trägt jetzt auf den ersten Blick im Namen, was uns auszeichnet und was uns wichtig ist: nämlich die Leidenschaft für bildende Kunst mit einem exklusiven Galerie-Programm zu leben und mit anderen Kunstliebhabern zu teilen", so die Gastgeber über den Namenswandel. Ansonsten bleibt aber alles beim Alten: "Wir sind zwar mit einem neuen Galerienamen ins Jahr gestartet, werden den Kunstinteressierten aber auch weiterhin kochkarätige Kunst in einem anregenden Rahmen präsentieren."

Kunstbegeisterte dürften schon an dieser ersten Ausstellung des Jahres in der Galerie Kronsbein ihre Freude haben. Der Jahresauftakt dort wird nämlich "nicht nur gegenständlich, sondern auch bunt und leidenschaftlich", so Sarah Kronsbein. Zum einen dank Juan Saliquet. Der aus Madrid stammenden Künstler verbindet auf einzigartige Weise die Genres Fotografie, Malerei und Skulptur. Seine Modelle, in erster Linie natürlich Frauen, stellt er fotografisch nach und verfremdet diese im Anschluss durch Einschnitte, sogenannte Cuttings. Durch das Aufbiegen und Auffalten der Flächen entsteht dann ein besonderer, skulpturierter Effekt. "Ich möchte mit meinen Werken die Verwandlung verbildlichen", so Saliquet. Seine Message: die vielfachen Facetten eines Menschen werden erst dann deutlich, wenn sich auch der Betrachter auf unterschiedliche Blickwinkel einlässt. Für Juan Saliquet ist es ebenfalls eine Premiere: es ist seine erste Einzelausstellung in München.

Auch Ekaterina Moré dürfte die Münchner begeistern. Die Künstlerin zeigte ihre klaren, ästhetischen und farbintensiven Frauenportraits erstmals an der Isar. Für diese wurde sie bereits in Berlin, Hamburg, Paris, Miami, Oslo und Wien gefeiert. Bei ihr stehen die Themen Sinnlichkeit und Weiblichkeit im Mittelpunkt. "Die Seele des Menschen sehnt sich nach Schönheit und Inspiration", so das Credo der Russin. Bis zum 23. März können die Werke beider Künstler in der Galerie bewundert werden.

Text: Andrea Vodermayr

Weitere Informationen:

Galerie Kronsbein
Wurzerstraße 11 + 12
80539 München

Telefon: 089-23239768
Telefax: 089-23239769
eMail: art@galeriekronsbein.com

www.galeriekronsbein.com

Öffnungszeiten: Di. - Fr. 11.00 - 18.00 Uhr | Sa. 11.00 - 16.00 Uhr

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