„Heimat ist der Ort, an dem ich mich wohl fühle, wo ich aufgewachsen bin und mich auskenne.“

Foto: Bayrische Staatsregierung

Dr. Markus Söder, Minister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

Erfreut nahm Markus Söder die Ernennung zum Staatsminister für Finanzen, Landesentwicklung und Heimat zur Kenntnis. Mit Heimat kennt sich der gebürtige Franke aus: "Heimat ist der Ort, an dem ich mich wohl fühle, wo ich aufgewachsen bin und mich auskenne."

Seine politischen Ziele sind klar gesteckt: "Es darf sich kein Bayern der zwei Geschwindigkeiten entwickeln: Hohe Dynamik in den Metropolen und an den zentralen Verkehrsachsen, daneben die demographischen Herausforderungen im ländlichen Raum. Darauf gilt es, eine Antwort zu finden", so der Nürnberger. "Wir müssen den ländlichen Raum attraktiv gestalten. Dazu brauchen wir auch attraktive Arbeitsangebote. Die Heimat, das Daheim, muss lebensfähig gemacht werden." Nach dem Abitur studierte Söder Jura in Erlangen, unweit seiner Geburtsstadt Nürnberg. Bevor er promovierte, arbeitete er beim Bayerischen Rundfunk. Söder ist verheiratet und hat vier Kinder, wobei nur drei Kinder aus der Ehe mit Karin Bumüller-Söder stammen. Seine Heimatverbundenheit spiegelt sich auch in seiner Freizeit wieder. Einmal im Jahr, beim Maiblock-Anstich im Hofbräuhaus, zieht er seine Tracht an und feiert mit seiner Familie. Zur Narrenzeit fällt er gerne durch exzentrische Verkleidungen auf. So trat er schon als Dragqueen und Punk mit Irokesen auf dem Kopf auf. Seit 1983 ist er Mitglied der CSU. Von 2003 bis 2007 war er CSU-Generalsekretär. Dann übernahm er für ein Jahr den Posten als Staatsminister für Europaangelegenheiten. 2008 war er Umweltminister, ehe er 2011 das Amt des Finanzministers übernahm. Trotz seines neuen Amtes will er seine Heimat nicht verlassen. Söder baut das Ministerium in Nürnberg komplett neu auf. Damit ist erstmals seit 1806 ein Ministerium nicht in München angesiedelt.