Honorarkonsul für Süd-Korea: Dr. Christoph Hollenders

Als erster Honorarkonsul in den neuen Bundesländern will Christoph Hollenders auch die Erfahrungen der Wiedervereinigung Deutschlands an Korea weitergeben. „Der Wunsch dazu ist von beiden Seiten deutlich spürbar“, sagt er. Doch noch ahnt niemand, wann es dazu kommt.

Er sei einfach fasziniert von der Kraft und Dynamik dieses Landes, die durchaus seiner eigenen Mentalität entspricht, begründet Christoph Hollenders sein Engagement für den Staat im fernen Osten. Seit rund einem Jahr vertritt er als Honorarkonsul die Republik Korea in Sachsen – und hat seither eine Liste an Aktivitäten vorzuweisen, die selbst die koreanische Botschaft in Berlin in Staunen versetzt. Menschen zusammenzuführen und miteinander ins Gespräch zu bringen zählt zu den Leidenschaften des Juristen, der im Hauptberuf als Notar in Dresden tätig ist und zudem als Dozent an den Universitäten in Dresden und Leipzig sein Wissen gern an die nächste Generation weitergibt. „Korea und Deutschland haben so viele Gemeinsamkeiten und können sich wunderbar ergänzen“ ist Hollenders überzeugt. Als Beispiele nennt er die Begeisterung für Musik ebenso wie die Erfahrung eines geteilten Landes, den Fleiß und die Energie, den Erfindungsgeist und den Leistungswillen der Menschen und die weltweit bestaunten Wirtschaftswunder in beiden Ländern. Gerade in Sachsen mit seiner hohen Innovationskraft könnten koreanische Firmen heute die Partner finden, die sie suchen, sagt Christoph Hollenders – und setzt einiges in Bewegung, um dies auch in Korea bekannt zu machen. Besonders aber liegt es ihm am Herzen, die Erfahrungen und Lehren aus der deutschen Wiedervereinigung an das noch geteilte Land weiterzugeben und so dazu beizutragen, dass auch in Korea eines Tages die tragische Teilung erfolgreich überwunden werden kann. „Deutschland ist dabei in besonderer Weise gefragt“, ist der Konsul sicher. Schließlich sei Deutschland das einzige Land der Welt, das immer zu beiden Teilen Koreas enge Beziehungen hatte und auf beiden Seiten Vertrauen genieße. Für das CC-Schild an seinem Auto indes hat er eine ganz eigene Erklärung, mit der er auch die Koreaner immer wieder zum Lächeln bringt: In seinem Falle bedeute es nicht nur „Corps Consulaire“, sondern vor allem „Christoph & Caroline“. Denn gleichsam in diplomatischer Tradition übe er das Amt gemeinsam mit seiner Frau Caroline aus, die wie er für diese Aufgabe brennt, ihn bei offiziellen Anlässen meist begleitet und die Gesprächsrunden, Arbeitsessen und Empfänge ausrichtet, für die beide gerne auch ihre privaten Räume auf Dinglingers Weinberg zur Verfügung stellen.

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