Tag der offenen Tür in der Heinrich-Schütz-Residenz

Nur für geladene Gäste

Andrang herrschte beim Tag der offenen Tür in der neu erbauten Heinrich-Schütz-Residenz. Lange Schlangen am Eingang, Hunderte interessierte Dresdner an den Fenstern – aber nicht jeder durfte rein. Die Gästeliste war exklusiv, auch das traditionsreiche Gebäude. In dem Dresdner Schmuckstück lebte im 17. Jahrhundert der Hofkapellmeister Heinrich Schütz. Ab sofort wird die Anlage als luxuriöse Seniorenwohnstätte erster Klasse genutzt. Das Martinshof Rothenburg Diakoniewerk investierte 20 Millionen Euro in die liebevolle Rekonstruktion und ist als alleiniger Betreiber auch Ansprechpartner für die begeisterten Interessenten.

Uwe Walter (GF Gastro/Veranstaltungen) und der Chefkoch des „Henricus“
Gerd Herzberg (Interessent), Volkhardt Schmidt (Martinshof) und Cornelia Seibt

„Anfragen kommen von weit her, interessanterweise viele von Dresdnern, die aus dem Westen wieder in die Heimat zurückkehren wollen", sagt Hartmut G. Knipscheer, Vorstand des Diakoniewerks zu den Bewerbern für die 48 Zweiraum- und Dreiraum-Mietwohnungen. Die Ausstattung entspricht höchsten Ansprüchen und der Service lässt keine Wünsche offen. Vom Schuhputz- zum Begleitservice für Einkauf und Besorgungen über Ticket- und Conciergeservice ist an alles gedacht. Übrigens: Nach der exklusiven Veranstaltung dürfen nun auch alle Dresdner die öffentlichen Bereiche kennenlernen, wie das Restaurant Henricus mit feinen Frischekreationen aus der gläsernen Zuschauküche, den Konzertsaal, den Bankettsaal, die Weinhandlung und den Wellnessbereich, der neben Saunen und Dampfbädern auch ein Jakutsi-Becken bereithält.

Jürgen und Annelies Vosper (Inneneinrichter)
Brunhilde und Reiner Irmisch, Anett Friese (Beauty-Expertin) und Rolf Schlagloth (Sparkasse)
Architekt der Heinrich-Schütz-Residenz: Eckhard Feddersen
Thomas Siedel (l.) ist Nachfahre der Familie Siedler, die über drei Generationen dort gewohnt und das „Schmidtseck“ als erste Dresdner Kaffeerösterei und Kolonialwarenhandlung am Neumarkt betrieben hatte.