Autodidaktin stellt aus

Ausstellung im Businesspark Dresden

Die Künstlerin Jessica Rönsch und die Inhaber des Businessparks Antje und Wolfgang Northe luden zur Vernissage. Das Besondere waren die aus Berlin angereisten Fotomodels. Seit diesem Jahr sind die fotografischen Porträts der Autodidaktin Jessica Rönsch im Businesspark Dresden zu sehen. Rönsch ist Fotografin, Bildbearbeiterin, Autorin, Plus-Size Model – und seit 2015 freischaffende Künstlerin. So vielseitig wie ihre Professionen sind auch ihre Fotografien. Diese leben von ihrer außergewöhnlichen Bildsprache. Ihre Modelle sind Individualisten, schillernde Persönlichkeiten,Menschen von nebenan, Künstlerkollegen oder TV-Ge- sichter wie Harald Fassanelli, Steffen Wellbrock oder Senay Gueler. „Point nommé“, wie ihr Künstlername lautet, heißt auf Französisch so viel wie „zum richtigen Zeitpunkt“ und das verkörpern auch ihre Porträts.Rönsch ist eine akribische Beobachterin. Sie sucht das Einzigartige, das Andere, das Besondere. Ihre Modelle inszeniert sie verletzlich, so, als könne man direkt in ihre Seele blicken oder bewusst in einer Rolle, sodass sie unnahbar wirken und man ihre Fassade nicht durchdringen kann. Doch trotz aller Unterschiede haben ihreFotogra en eine Gemeinsamkeit: sie fesseln die Blickeder Betrachtenden. Jessica Rönsch war 2017 mit ihrer Serie „Der König im Rollstuhl“ bereits Preisträgerin des Fotowettbewerbs „Menschen–Arbeit–Handicap“ der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege.