2014 wird das Jahr der Immobilie! Teil 1

Fotos: Disy Archiv

Immobilien-Experte Rolf Leube über die Entwicklung in Dresden

Wie kommen Sie darauf, dass 2014 das Jahr der Immobilie wird?

Leube: Die Entwicklungen sind der Zeit schon voraus. Es wurde bestätigt, dass wir weiterhin in der Niedrig-Zins-Phase sein werden. Daraus resultiert, dass immer mehr die, die ein wenig mehr Geld haben oder die derzeit Karriere machen, nachrechnen, ob sich eine Immobilie zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage lohnt. Eine Alternative außer Aktien können wir derzeit nicht erkennen. Im letzten Jahr sind die Guthabenzinsen gefallen und Anfang diesen Jahres liegen diese meistens bei 0,5 Prozent und darunter. Damit sind sie derzeit auch weit unter der Inflationsrate. Bürger, die ihr Guthaben in Tages- und Festgeld angelegt haben, sollten sich wirklich einmal die Zeit nehmen und diese Anlagen nachrechnen. Das sollte jedoch nicht auf die lange Bank geschoben werden, denn günstiger wird die Immobilie nicht mehr werden - zumindest nicht in Dresden.

Welche zusätzliche Motivation haben die Immobilieninvestoren gegenüber 2013?
Leube: Es wird in 2014 mehr geerbt werden als im letzten Jahr. Außerdem werden die Mieten weiterhin steigen - trotz der drohenden Verabschiedung der Mietpreisbremse. Diese wird jedoch wahrschein- lich nur die A-Städte betreffen. Somit wird der B-Standort Dresden davon profitieren. Die Konjunkturaussichten sind ebenfalls positiver als in 2013 und einige Branchen werden mehr Umsatz generieren. Das Wirtschaftsbarometer zeigt nach oben. Wie die EZB mitgeteilt hat, gilt die EURO-Krise als beendet. In Deutschland wurde schon immer in Immobilien investiert, da der Deutsche einfach ein schönes Zuhause haben möchte. Jedoch hat Deutschland immer noch die niedrigste Eigentumsquote in Europa. Durch die Forcierung der Energiepässe werden ebenfalls neue Potentiale freigesetzt und dadurch wird der Neubau favorisiert. Ob sich die Politik noch etwas einfallen lässt, um den Neubau anderweitig zu unterstützen, können wir nicht beurteilen. Jedoch wird generell zu wenig neu gebaut und durch den Zuzug von ca. 170.000 Rumänen und Bulgaren wird die Wohnungsnot in Deutschland noch größer werden. Es gibt noch weitere Argumente und meine Aufforderung heißt immer wieder: "Der, der es sich leisten kann, sollte sich eine oder mehrere Immobilien zulegen." Die Eigentumsquote ist immer noch zu niedrig. Europa hat eine durchschnittliche Eigentumsquote von 71 Prozent und Deutschland dazu im Vergleich von 45 Prozent, so dass es noch genügend zu tun gibt.

Wie weit geht die Wertsteigerung in diesem Jahr?

Leube: Nach unserem heutigen Kenntnisstand hatte Dresden eine zweistellige prozentuale Wertsteigerung in 2013. Diese Wertsteigerung sehen wir ebenfalls in 2014. Durch die hohe Nachfrage wird das Personal knapper, was zu steigenden Löhnen und Gehältern in der Immobilienbranche und allen damit zusammenhängenden Branchen führt. Wie bekannt ist, sind mindestens 60 Prozent der Kosten beim Bau einer Immobilie Lohnkosten. Das stellen Sie auch daran fest, dass, wenn Sie heute einen Handwerker brauchen und keine besonderen Beziehungen haben, müssen Sie lange auf ihn warten. Die Baumaterialien werden ebenfalls nicht günstiger. Die Nachfrage nach altersgerechtem Wohnen sowie energiesparende Immobilien wird immer größer. Sollte tatsächlich ein weiterer Börsencrash in 2014 kommen, so wird sicherlich der Immobilienmarkt davon profitieren. Wie man derzeit überall lesen kann, sind alle Wirtschaftsexperten der Meinung, dass 2014 ein gutes Jahr wird.

Was gibt es allgemein für neue Entwicklungen in Dresden, die sich positiv auf den Immobilienmarkt auswirken könnten?
Leube:
An erster Stelle ist sicherlich die Elite-Uni zu nennen, die 20 weitere Lehrstühle eröffnen will. Es liegen bereits über 1.600 weltweite Bewerbungen dafür vor und somit bekommen wir viele junge Menschen nach Dresden. An zweiter Stelle ist die Entwicklung der gesamten Forschungs- und Produktionseinrichtungen der Halbleiterindustrie in und um Dresden zu nennen. Hier gibt es sicherlich auch noch Steigerungspotentiale in den nächsten Jahren. Der Luxustourismus ist in 2013 gestartet und wird dieses Jahr seinen Weg mit neuen Höhen fortsetzen. Mittlerweile wird Dresden sogar als Einkaufsparadies genannt. Ich bin davon überzeugt, dass sich Dresden gegenüber vielen anderen Städten in 2014 überdurchschnittlich entwickeln wird. Es wird in manchen Bereichen weitere Anpassungen zu den Westverhältnissen geben, wie zum Beispiel Mindestlohn in manchen Branchen.

Gibt es in absehbarer Zeit in 2014 interessante Immobilienprojekte, die Sie Ihren Anlegern bzw. Eigennutzern empfehlen?
Leube: An erster Stelle ist das letzte Immobilien-Filetstück an der Frauenkirche zu nennen. Diese Lage ist unwiderbringlich und jeder, der es sich leisten kann, sollte investieren. Es wird kein Fehler sein. Die Schweizer Anleger sprechen immer davon, dass diese Lage sich in 10 Jahren im Wert mehr als verdoppelt hat. In Striesen werden sehr viele Neubauobjekte geplant und viele Baugenehmigungen liegen bereits vor, so dass dieser Stadtteil sicherlich am stärksten expandiert. Das umstrittene Hafencity-Projekt wird auch seinen Weg gehen. Vielleicht habe ich dazu in der nächsten Ausgabe bereits mehr Informationen. Für mich wäre es die größte Herausforderung, bei diesem Projekt erfolgreich mitzuwirken.

Wie haben sich die Weihnachtsgutscheine, die Sie in der letzten Ausgabe angeboten haben, entwickelt.

Leube:
Wir haben aus ganz Deutschland Resonanz erhalten und arbeiten diese Anfragen nach und nach ab. Durch Verstärkung unseres Personals können wir weitere Kapazitäten aufnehmen und bieten Ihnen an dieser Stelle einen Frühjahrsgutschein mit einer Beratungsstunde und einem Wert von 220 Euro an. Handeln Sie jetzt! Sie werden es nicht bereuen! Den Gutschein finden Sie auf unserer Webseite unter www.rolfleubeundpartner.de/vipgutschein.

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