Charme, Schalk und schöner Schmuck: Rolf-Alexander Scholze, Geschäftsführer von Juwelier Leicht im Taschenbergpalais

Sein Herz schlägt für Uhren und Schmuck. Stundenlang kann er sich mit der Mechanik von Uhren oder mit neuen Modelinien auseinandersetzen. Es ist die Leidenschaft für schöne Dinge, die dafür sorgen, dass dabei nie Langeweile aufkommt.

"Ich bin mit Leib und Seele Juwelier“, beschreibt sich Scholze. Der Geschäftsführer war schon immer von Schmuck und Uhren begeistert. Als Uhrmacher-Meister  arbeitete er im Familien-Unternehmen seines Vaters. „Da ich in einer Juweliersfamilie aufgewachsen bin, war mein Weg sozusagen schon vorgezeichnet“, so Scholze. Nach der Wende kam der Wunsch auf, ein eigenes Geschäft aufzubauen. „Es muss sich immer was entwickeln“, erklärt er.

Deshalb eröffnete er 1992 sein eigenes Geschäft in Bautzen, das er zehn Jahre lang führte. Da er aber schon immer bei einem Juwelier im gehobenen Bereich arbeiten wollte, zog er sich 2002 aus Bautzen zurück und fing seine Arbeit bei Juwelier Leicht an. „Das Haus Leicht hat mich schon zu DDR-Zeiten interessiert. Nach der Wende wurden Mitarbeiter gesucht, aber es war mir durch mein eigenes Geschäft nicht möglich, mich dort zu bewerben. Beides ging nicht“, erinnert sich der heute 46-Jährige.

Seit 2004 ist Scholze der Geschäftsführer der Niederlassung im Taschenbergpalais und stolz auf das, was Juwelier Leicht leisten kann. „Hier geht alles. Wir können jeden Kundenwunsch erfüllen“, offenbart er. Juwelier Leicht bietet für seine Kunden exklusiven Schmuck und Uhren. Dabei führt das Haus Marken wie z.B. Glashütte-Original, Rolex, Breguett, Chopard, Fabergé, Corum und viele weitere weltbekannte Marken. Im Atelier von Juwelier Leicht entstehen viele Eigenkreationen sowie auf Kundenwunsch gefertigte Einzelstücke. „Wir haben so eine Vielfalt an Edelsteinen und handwerklichen Möglichkeiten, dass der Kunde sagen kann, was er will, er wird es bekommen“, erklärt Scholze stolz. „Alle Kunden werden bei Juwelier Leicht hervorragend und individuell beraten, egal ob ein Uhrarmband oder ein hochwertiges Collier gewünscht wird.“

Dem Geschäftsführer ist es wichtig, ein passendes Ambiente für die Kunden zu schaffen und den Kauf so angenehm wie möglich zu gestalten. „Wir wollen, dass sich die Kunden bei uns wohlfühlen. Es geht nicht nur um das Produkt, sondern der Kauf soll zum Erlebnis werden“, so Scholze. Dabei kann er sich auf seine Mitarbeiter verlassen. Sie verfügen über die nötige Fachkompetenz und sind in Sachen Beratung sofort zur Stelle. Das weiß der Geschäftsleiter auch zu schätzen. „Wir sind ein Team“, verrät er. Da ihm die Fachkompetenz seiner Mitarbeiter sehr wichtig ist, bietet er viele Schulungsmöglichkeiten an. „Wir wollen immer auf der Höhe der Zeit sein. Dafür muss man ständig auf dem Laufenden bleiben“, erklärt er.

Neben der Arbeit im Hause Leicht ist Scholze ehrenamtlich als Stadtrat in Bautzen tätig. „Ich versuche, alles unter einen Hut zu bekommen. Das ist oft nicht ganz einfach“, erklärt er. „Meine Frau Ines, Sohn Philipp (17) und Tochter Charlott (14) müssen dafür viel Verständnis aufbringen. Gern möchte ich mehr Zeit mit Ihnen verbringen.“ Scholze ist ein sehr optimistisch eingestellter Mensch. Detailverliebtheit und das Streben nach Genauigkeit zeichnen ihn aus. Außerdem ist er nicht nachtragend. „Ich versuche immer, das Gute im Menschen zu sehen“, offenbart der 46-Jährige.

Mit seiner Arbeit als Juwelier konnte er Hobby und Beruf verbinden. Deshalb stört es ihn auch nicht, dass er nicht viel freie Zeit hat. „Ich gehe hier voll auf“, verrät er. Dennoch ist ihm der Ausgleich sehr wichtig. „Um auf andere Gedanken zu kommen, löse ich gerne das Kreuzworträtsel der FAZ, das immer freitags erscheint. Hier ist das sogenannte Um-die-Ecke-Denken gefragt. „Ein geistiger Ausgleich.“ Außerdem betätigt er sich gerne sportlich, seit kurzem Nordic Walking, aber am liebsten gemeinsam mit seiner Frau Ines oder Freund Christoph Rad fahren. Auch regelmäßig in die Sauna, einfach herrlich und gut, um den Kopf frei zu bekommen.

Bis jetzt ist ihm seine Arbeit nicht über den Kopf gewachsen. Er ist mit viel Spaß bei der Sache und genießt es, sich ständig über neue Trends in der Schmuckbranche zu informieren. Außerdem hat er immer das Bestreben, sich weiterzuentwickeln.
„Ich schaue nie zurück. Fehler macht jeder einmal, wichtig ist daraus zu lernen, dann geht es auch vorwärts“, offenbart Scholze. „Immer stelle ich mir Ziele, sobald diese erreicht sind stelle ich mir neue“ Dieser Grundsatz hat ihn auf dem Weg zu seiner heutigen Position begleitet, und wird auch in Zukunft ein Teil seiner Lebensphilosophie bleiben.


Autorin: Adriane Schmidt (Disy Winter 2006/07)

 

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