Dr. med. Dr. medic. Frank Knothe (42), Chef des Augenlaserzentrums Dresden

Sie (h) mal wieder

Bei einer Fehlsichtigkeit der Augen muss man zu Brille oder Kontaktlinsen greifen, um scharf sehen zu können. Viele Menschen möchten jedoch auch ohne diese Hilfsmittel ein reguläres Sehvermögen besitzen. Sie gehen zumeist zu Dr. Frank Knothe ins Augenlaserzentrum.

Der Chef des privaten Hauses behebt mittels der modernen Methode die Augenprobleme und ermöglicht den Patienten damit eine deutlich verbesserte Lebensqualität.

Seit August 2002 besteht die neue Augenarztpraxis des erfahrenen Mediziners auf der Tolkewitzer Straße 34. Unter demselben Dach befinden sich auch das renommierte Augenlaser- und OP-Zentrum. Dr. Knothe ist ein zielstrebiger Mensch, was sich auch in seinem Werdegang widerspiegelt.

Nach der Schulausbildung absolvierte der am 06.04.1963 in Hoyerswerda geborene Arzt innerhalb kurzer Zeit sein Studium. Da er sich für andere Länder begeisterte und den Dienst in der DDR-Armee umgehen wollte, entschied er sich für ein Studium in Rumänien. Zwischen 1981 und 1987 lebte und lernte er in Klausenburg im landschaftlich reizvollen Siebenbürgen. Was ist aus dieser Zeit geblieben? „Natürlich die Beherrschung der Landessprache und meine rumänischen Freunde“, so der überaus freundliche Knothe. Bereits mit 24 Jahren hatte der junge Mann den Abschluss der Dr. medic. Universität Klausenburg in der Tasche. Wieder zurück in Deutschland durchlief er die Facharztausbildung im Bereich Augenheilkunde in Hoyerswerda, die er 1991 nach vier Jahren erfolgreich abschloss.

1990 promovierte der dunkelhaarige Spezialist an der Medizinischen Akademie „Carl-Gustav Carus“ Dresden. Danach folgten zahlreiche Hospitationen im In- und Ausland. Er gastierte an Universitätsaugenkliniken München und Erlangen sowie am Moorfields Eye Hospital in London. Später arbeitete das Energiebündel bundesweit erfolgreich in verschiedenen Augenpraxen in Bremen, Celle, Hannover, Recklinghausen etc. mit, bevor er den Entschluss fasste, seine eigene Augenarztpraxis in Dresden zu eröffnen. 1993/1994 - mit gerade einmal 29 Jahren - war es soweit. Gemäß seinem Motto: „Alles ist möglich!“, nahm er die Tätigkeit in seiner ersten Praxis auf der Pirnaer Landstraße auf, wo er bereits Laserbehandlungen durchführte.

Zwischen 1994 und 2002 arbeitete er zudem in der Augenklinik des Krankenhauses Bautzen und führte dort Augenoperationen durch. Außerdem operierte der wissbegierige Dresdner vier Jahre lang, von 1998 bis 2002, im ambulanten OP-Zentrum in Blasewitz, Gautschweg 1a. Sein Wissensdrang und sein Interesse waren kaum zu stillen. So nahm der sympathische Knothe in den 90er Jahren an internationalen Kongressen in Brüssel, Paris, Antwerpen, Venedig und Nürnberg teil. Bis heute hat er tausende Patienten behandelt. Er übernimmt in seiner Blasewitzer Praxis nach wie vor alle Eingriffe sowie die Vor- und Nachuntersuchung persönlich. Unterstützt wird er dabei von Ärztinnen und einem Dutzend Mitarbeitern.

Dr. Frank Knothe ist verheiratet und hat zwei Kinder. Auf die Frage, warum er in Dresden lebt, entgegnet er: „Weil es meine Heimatstadt ist und für mich die schönste Stadt in ganz Deutschland.“ Besonders fasziniert ist er vom Martin-Luther-Platz. „Weiterhin sind Kunst und Kultur in Elb-Florenz einzigartig“, verrät der begeisterte Anhänger der Kunstgeschichte. Wenn die Familie verreist, dann am liebsten ins Urlaubsparadies Italien.

 

(Katja Lehmann, Disy Frühling 2006)