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Schauspieler Armin Müller-Stahl im Interview

Plättner: Sie sagen, Geld macht nicht glücklich …
Mueller-Stahl: Die Oligarchen in Moskau engagieren sich
Psychoanalytiker, Leute, die ihnen erklären müssen, warum
sie durch den vielen Reichtum nicht glücklicher geworden
sind. Für viel Geld engagieren sie sie. Und was wird ihnen
vorgeschlagen? „Beschäftigen Sie sich mit Kunst! Sehen Sie
sich Bilder an! Hören Sie Musik!“

Plättner: Wo liegt das Problem?
Mueller-Stahl: Das Problem liegt, glaube ich, darin, dass wir
keine Musiklehrer haben. Das muss bei den Kindern beginnen.
Die Ausbildung der Musik ist eine Grundvoraussetzung,
um die Leute glücklicher zu machen. Mir hat ein Kinderarzt
gesagt: Die Kinder, die ein Instrument lernen, sind schneller
im Denken, begreifen schneller, sind sensibler und mit weniger
Aggressionen behaftet. Das ist eine wichtige Voraussetzung,
wenn wir eine Kultur schaffen wollen, die eine breite
Masse erreichen soll.

Plättner: Kultur für eine breite Masse?
Mueller-Stahl: Kultur wird niemals Mainstream sein,
kann es nicht, soll es nicht. Aber sie muss die Kraft haben,
als wäre sie es. Und ich meine, wenn wir heute von
deutscher Kultur sprechen, denken wir natürlich an die
großen Dichter, an die großen Musiker. Gerade heute hat
mir meine Frau eine Stelle vorgelesen: Theodorakis wurde
in der Nazizeit verhaftet, und er stand mit einer Gruppe
von Häftlingen zusammen, die erschossen werden
sollten. Einer der SS-Offiziere ging auf ihn zu und sagte:
„Zeigen Sie mir mal Ihren Ausweis!“ Und er schlug den
Ausweis auf und las: „Komponist. Ach, das ist ja interessant.
Das ist Beethoven, das ist Bach, das ist Mozart, das
ist Mahler.“ Und Theodorakis wurde nicht erschossen.
Er sagt: „Diese Schizophrenie in dem Gehirn eines Menschen
– auf der einen Seite ermordet er Menschen, auf
der anderen Seite liebt er Beethoven!“ Das ist die Kraft
der Kultur, der Kunst.

Plättner: Was ist für Sie der Mehrwert in Ihrem Leben?
Mueller-Stahl: Der Mehrwert ist für mich ganz einfach zu definieren. Ich habe mich mein ganzes Leben mit Kunst beschäftigt.
Kunst ist gewissermaßen mein Lebensinhalt.
Und wenn ich mich frage, warum ich auf diesem Planeten bin, dann sage ich:
Es ist nicht die Angeberei, dem anderen gegenüber klarzumachen, dass ich besser bin als er, sondern ist zum Beispiel, kreativ zu sein. Und die Künste, die mich berühren, die mich angehen, die kommen alle aus einer Quelle. Das ist kein großer Unterschied, ob ich schauspielere, ob ich schreibe, ob ich male. Die Energien sind die gleichen.

Plättner: Was denken Sie, woher haben Sie diese Energien?
Mueller-Stahl: Vom lieben Gott vielleicht.
Muss mal fragen. Ich weiß es nicht. Ich versuche dem jetzt mal nachzugehen.
Schon alleine das Wort Kultur kommt aus dem späten 17. Jahrhundert.
Das heißt, die Erziehung des Körpers und des Geistes ist nicht
naturgegeben, man muss erziehen. Man muss sich auch für die Kunst bereit
machen, muss lernen. Man kann in der Musik zum Beispiel ein Gehör
bilden, und man kann ein Gehör verbilden, wenn ich ständig auf einem
nicht gestimmten Klavier spiele, wenn ich Mainstream höre. Ich gehe in
ein Geschäft und kaufe mir Musik, unentwegt Musik, Musik als Narkose,
oder ich gehe in ein Café und höre Musik, das ist im Hintergrund, Musik
als Narkose, dann verlerne ich meinen Geschmack. Das heißt, Musik verlangt
auch eine Beschäftigung damit. Malerei verlangt eine Leidenschaft.

Plättner: Ist das auch Handwerk und Ausbildung? Ist das Technik?
Mueller-Stahl: Darf ich dazu ein paar Geschichten erzählen? Ich erinnere
mich, ich war am Stern‘schen Konservatorium, war junger Geiger, leidenschaftlich
nebenbei. Und eines Tages ist der berühmte Dirigent Bruno Weil
ins Stern‘sche Konservatorium gekommen: Einer möchte ihm den ersten
Satz der Sonate von Cesar Franck vorspielen. Ich wurde ausgewählt dafür.
Mein Geigenprofessor hat mir, solange ich bei ihm studierte, zwei Jahre
lang, immer das Ausnutzen des ganzen Bogens beigebracht: „Man muss
den ganzen Bogen nehmen. Mit dem Bogen macht man die Musik. Immer
den ganzen Bogen! Das ist die Kraft! Nur mit dem Bogen sind Sie laut
und leise. Diese linke Hand, auf die wir immer so fasziniert gucken, weil
die Finger so schnell sind, ist unwichtig. Die Finger folgen dem Bogen.“
Das hatte ich gelernt. Ich spielte also mit ganzem Bogen. Da fragt Bruno
Weil: „Wieso benutzen Sie den ganzen Bogen? Nur das obere Drittel! Die
Sonate hat ein Geheimnis, und wenn Sie den ganzen Bogen benutzen,
schmeißen Sie das Geheimnis weg.
Also nur das obere Drittel!“ Das hat komischerweise mein ganzes Leben
geprägt, und ich frage mich: Warum soll ich das gesamte Gesicht deutlich
zeichnen, wenn nur die Augen wichtig sind? Warum soll ich einen
Besoffenen verquer und laut spielen?
Das ist langweilig! Ich spiele ihn also nüchtern. Der will zeigen,
dass er nicht getrunken hat: „Meine Herren, ich bin total nüchtern.“ Jeder
merkt, dass er trotzdem besoffen ist. Also das Geheimnis in der Kunst
bewahren! Das ist immer ein langer Lernprozess und …

Plättner: Sie haben das Glück gehabt, dass Sie in einem Elternhaus
mit Musik, mit Kultur groß geworden sind. Wir haben eben den
Musikunterricht angesprochen und haben auch gesagt: Kultur!
Mainstream ist keine Kultur! Die meisten unserer Kinder hören aber
Mainstream und haben schlechten oder gar keinen Musikunterricht.
Mueller-Stahl: Das ist die Gefahr. Sehen Sie, der Computer ist sicher ein
sehr hilfreiches Instrument, um schneller oder weiser zu lernen. Aber er
hat auch eine große kriminelle Energie in sich. Und nicht nur die Hacker,
sondern auch die Sucht von jungen Leuten, vom Computer nicht mehr
wegzugehen.

Plättner: Aber das ist auch eine neue Form der Kultur, die wir nur
nicht mehr verstehen, weil wir zu alt dafür sind.
Mueller-Stahl: Ich sehe das nicht. Ich sehe, wenn jemand süchtig wird
vor dem Computer, dann ist es nicht die Kultur. Es ist wie bei allen Dingen,
wie auch beim Fernsehen. Marcel Reich-Ranicki hat mal gesagt:
„Das Fernsehen macht kluge Leute klüger und dumme Leute dümmer.“
So geht es auch mit dem Computer: Kluge Leute macht es klüger, da
sprechen wir von Kultur. Und bei Kindern, die süchtig werden nach
Computerspiel, die nur noch allein mit sich leben. Das ist gefährlich,
das bringt sie weg.

Plättner: Wann ist die Kultur am stärksten?
Mueller-Stahl: In Krisenzeiten! Ich erinnere mich an 1945. Ich bin über
den Kurfürstendamm gegangen, der war schwarz von Menschen. Die haben
diskutiert: Warum spielt Werner Krauß in der Komödie? Wie ist das
möglich? Eine Woche später hat Sartre „Die Fliegen“ vorgestellt. Und anschließend
war eine Diskussion. Das Hebbeltheater war voll, ausverkauft.
Und draußen standen Tausende von Leuten, die gern rein gewollt hätten.
„Das ist das Thema. Was wir brauchen, ist sicherlich zunächst einmal ein zufriedenes Leben. Das ist das höchste Level, das wir erreichen können.
Wenn wir zufrieden sind, sind wir schon in der Nähe von glücklich. Wie ist das zu erreichen? Das ist nicht zu erreichen durch Administration.
Man muss sich darüber im Klaren sein, Kultur ist kein Geschenk der Regierung.
Es ist ein Recht des Volkes. Jewtuschenko hat 20 000 Leute auf den Roten Platz
gekriegt. Lyrik, da kriegen Sie heute zwanzig Leute.
20 000 Leute, stellen Sie sich das vor!

Plättner: Das hat Sie berührt!
Mueller-Stahl: Es hat mich ungeheuer aufgeregt und
berührt, sagen wir berührt, viel mehr als aufgeregt:
Menuhin kam 1947 nach Berlin in den Titania-Palast.
Er gab sein erstes Konzert – der Jude Menuhin in
Deutschland nach dem Krieg. Er kam aus Ägypten
und spielte ein Stück von Bach. Mittendrin hörte er
auf und holte einen Zettel, einen Brief, aus der Tasche.
Und der Brief war ein Friedensangebot einer Auschwitz-
Überlebenden, eine Versöhnung mit dem deutschen
Volk. Er las es vor, faltete es zusammen, steckte
es in die Tasche und spielte weiter. Plötzlich hatte das
Stück eine andere Bedeutung. Es war eine Brücke. Ich
habe damals selten so viel Berührung erlebt. Aber es
gibt noch menschliche Berührung.

Plättner: Wir haben gerade über die Kultur gesprochen,
die zur richtigen Zeit da war und deshalb so
viele Menschen gefunden hat. Das Konzert von
Menuhin und Sartre nach dem Krieg. Was wäre
jetzt die Kultur in dieser Krise, wo Sie sagen: „Das
wäre das, was wir jetzt brauchen, was die Menschen begeistert.“
Mueller-Stahl: Das ist das Thema. Was wir brauchen, ist sicherlich zunächst
einmal ein zufriedenes Leben. Das zufriedene Leben ist das höchste Level,
das wir erreichen können. Wenn wir zufrieden sind, sind wir schon in der
Nähe von glücklich. Wie ist das zu erreichen? Das ist nicht zu erreichen
durch Administration. Man muss sich darüber im Klaren sein, Kultur ist kein
Geschenk der Regierung. Es ist ein Recht des Volkes. Dazu gehört das, was
ich schon eingangs sagte: Wir müssen die Kinder ausbilden, dass sie sensibler
werden. Wir müssen uns doch immer im Klaren darüber sein, wie die
Welt aussieht. Sie sprechen von dem Glashaus. Natürlich, es sterben täglich
23 000 Kinder an Hunger und AIDS, 15 Millionen in einem Jahr an Kriegen,
AIDS und Hunger. Die Welt ist aus den Fugen. Sie ist schizophren, wenn ich
bedenke, dass jemand in Russland in zwei Jahren ein 16-facher Milliardär
werden kann. Wie man es schafft, Ordnung zu bringen, weiß ich nicht.

Plättner: Das sind zwei Sachen: Das eine ist, wie schaffe ich das mit
mir, in mir? Das andere ist, wie schaffe ich als Gesellschaft eine zufriedene
Menschheit? Kultur ohne Geld geht auch nicht. Filme macht
man nicht umsonst. Sagen Sie: Da muss sich jetzt was ändern?
Mueller-Stahl: Ja, man muss Filme mit weniger machen. Man muss Kultur
auch mit weniger machen. Einfach mit weniger. Es ist doch nicht möglich
– ich habe gerade in Amerika den Film „Illuminati“ gedreht – dass der
200 Millionen gekostet hat. Der hat 200 Millionen gekostet, weil da ein
Darsteller, den ich nebenbei gesagt sehr schätze und mag, der kann nichts
dafür, dass das System so ist, wie es ist, 50 Millionen bekommen hat für
zwei Monate Arbeit.

Plättner: Er könnte auch sagen, die Hälfte spendet er für Musikunterricht.
Mueller-Stahl: Das ist alles sehr schwer zu sagen. Ich glaube, zunächst
erst einmal muss man die Zufriedenheit in sich selbst finden, um auch
Leute zu überzeugen. Die Kraft, die Sie brauchen, um andere zu überzeugen,
die basiert auf einer inneren Zufriedenheit.

Plättner: Wie erreiche ich diese innere Zufriedenheit? Wir reden hier
über Wirtschaft, Politik, auch Religion. Gibt es etwas, was dazu beitragen
kann?
Mueller-Stahl: Das sind alles sehr verwandte Themen. Die Religion, die
„Gute Musik will gehört werden. Gute Kunst will berühren.“

Kultur, die Politik – die gehören alle zusammen. Die Kultur ist langfristig.
In gewisser Weise führen sie auch Ehen. Engels zum Beispiel hatte Theaterstücke geschrieben.
Mao Tse Tung, dieser schreckliche Politiker, hat Gedichte geschrieben, und
was Theodorakis gesagt hatte: Irgendwo gehört das in der Seele des Menschen zusammen, der Wunsch nach einem inneren Frieden, nach einer inneren Zufriedenheit, nach Geliebtwerden.

Plättner: Sie haben in der DDR Ihre Karriere begonnen, haben dann
die DDR verlassen, sind in die Vereinigten Staaten gegangen, haben
da eine große Karriere gemacht. Sie haben aber auch früh erkannt,
dass Kultur etwas mit Macht zu tun hat. Wer bestimmt denn die Kultur
in Deutschland, in Amerika?
Mueller-Stahl: Die Kultur bestimmt zunächst erst einmal das Publikum.
Die Leute, die die Kultur sehen wollen, hören wollen, sind diejenigen, die
sie bestimmen. Wir haben das Publikum verdorben. In jahrelanger Kleinarbeit.
Wir haben sie im Fernsehen mit den schlechtesten Sendungen verdorben.
Wie man, was ich auch sagte, ein Gehör verbilden kann, hat man
den Geschmack verbildet. Man setzt Ihnen also diese Big Brothers und
Dschungel-Sachen vor. Da stirbt in England jemand und vermarktet den
eigenen Tod vor der Kamera. Was hat das mit Kultur zu tun? Das ist das
Gegenstück. Wir zerstören damit Kultur. Genauso wie diese Geräuschmusik
im Hintergrund. Gute Musik will gehört werden. Gute Kunst will
berühren. In Krisenzeiten, wie ich auch sagte, sind wir bereit, zuzuhören.

Plättner: Aber wenn Sie sagen, wir haben den Geschmack verdorben,
wer ist Wir?
Mueller-Stahl: Das Fernsehen. Die Leute, die Quoten machen. Dieser
Quoten-Wahnsinn, der zwingt zu berechnen, was die Leute interessieren
könnte.

Plättner: Man könnte auch sagen: Das klingt arrogant. Man ist den
Tausenden gegenüber, die das gerne sehen, überheblich.
Mueller-Stahl: Dann bin ich überheblich.
Plättner: Ich würde gerne zum Schluss noch auf den 8. Oktober 1989
zu sprechen kommen. Wenn Sie in Dresden, in der ehemaligen DDR,
sind, was verbindet Sie mit dem Herbst 1989?
Mueller-Stahl: Ein unglaublich dankbares Gefühl. Ich habe in dieser Zeit
in Amerika gedreht. Ich komme nach einem schweren Drehtag nach Hause,
stelle den Fernseher ohne Ton an, weil ich die Nachbarn nicht wecken
will, denn es ist ein Uhr nachts. Ich gehe in die Dusche, gucke aus
der Dusche mit einem Auge auf den Fernseher und sehe, da stehen Leute
auf der Berliner Mauer. Ich sehe da einen berühmten News-Sprecher auf
der Mauer. Ich sage: So ein Quatsch, wahrscheinlich ein Film. Schade irgendwo.
Es wäre schön, wenn es wahr wäre. Ich gehe ins Bett, mache den Fernseher aus. In der Nacht träume ich von diesem Bild, die Mauer kommt runter. Ich wache auf und sage: Schade, es wäre so schön gewesen.

Plättner: Doch es war Realität …
Mueller-Stahl: Diese ekelhafte Mauer. Ein ganzes Leben haben wir uns in der DDR gewünscht, dass die Mauer endlich runterkommt. Ich nehme die Zeitung, die sie durch die Tür geschoben haben, und sehe: Die Mauer ist gefallen. Das war ein so berührender und schöner Moment, denn ich hatte lange Jahre dahinter gelebt.
Nur wer wirklich dahinter gelebt hat, weiß, wie groß die Sehnsucht war,
aus diesem Käfig auszubrechen. Das waren meine Gefühle. Meine Kollegen,
wir haben alle eine unheimlich schöne Feier gehabt. Wie die mich beglückwünscht haben! Als ob ich die Mauer persönlich niedergerissen hätte.

Plättner: Und wenn Sie jetzt zurückkommen, ist das was, was Sie immer
noch begleitet?
Mueller-Stahl: Es sind immer einige Dinge, die einen ein Leben lang begleiten.
Es gibt immer einige Bilder, die Sie ein Leben lang nicht vergessen,
nur aber nicht unentwegt und die ganze Zeit. Diese ganze Ost-West-
Diskussion ist für mich langweilig geworden. Was die Politiker versaut
haben, müssen wir Künstler geraderücken. Wir müssen die Brücken bauen.
Das ist die Aufgabe der Kunst. Brücken zu bauen, Leute zusammenzubringen,
empfinde ich als eine wichtige Aufgabe.
Der Schauspieler 1930 in Ostpreußen geboren, wuchs Armin Mueller-Stahl bei Königsberg auf, studierte in Berlin Musik und ging ans Berliner Theater am
Schiffbauerdamm und mit ihm 1954 zur Berliner Volksbühne, wo er 25
Jahre blieb. Sein Kinodebüt gab er 1956 in „Heimliche Ehen“. Bekannt
wurde er 1960 mit dem vierteiligen Fernsehfilm „Flucht aus der Hölle“.
Danach spielte er in zahlreichen DEFA- und DDR-Fernsehfilmen, bevor
er im Zusammenhang mit der Biermann-Ausbürgerung 1980 nach Westdeutschland emigrierte, wo er wenig später auch in Fassbender-Filmen
vor der Kamera stand, bevor er nach Hollywood ging und mehrfach für
den Oscar nominiert wurde. Einprägsam war sein Auftritt in „Die Manns
– Ein Jahrhundertroman“. Armin Mueller-Stahl ist seit 1973 verheiratet,
Vater und lebt vorwiegend in Los Angeles.

Die JOURNALISTIN
Anke Plättner ist in Linz am Rhein aufgewachsen. Es folgten: ein Studium
an der Hochschule für Journalistik in Utrecht, freie Mitarbeit für den
Deutschlandfunk. Seit 1989 ist Anke Plättner beim WDR. 1993 erhielt sie
ein Deutsch-Amerikanisches Journalistenstipendium, arbeitete bei NBC
und seit 1999 auch bei PHOENIX. Anke Plättner lebt in Berlin und hat zwei
Kinder.