RIESENGARNELENSALAT

mit Wermutbutter an angebratener Petersilienwurzel

Disy ist wieder einmal ausgezogen, um den Gourmetköchen aus unserer Region auf die Finger und natürlich in die Töpfe zu schauen. Gemeinsam mit Schauspielerin Mirjam Köfer waren wir bei Chefkoch Ralf Richter im Hotel Steigenberger in Radebeul zu Gast. Ein Hummersalat sollte es werden, doch beim Anblick des noch lebenden Tieres wurde es unserer prominenten Gastköchin ganz anders ums Herz.

 

Schließlich wurde dann ein Salat mit Riesengarnelen kreiert, welcher alle Anwesenden nach getaner Arbeit zum Schwärmen veranlasste.

Für den Salat:

Zutaten für vier Personen:

- 600 Gramm Petersilienwurzel
- 3 TL Zitronensaft
- Salz
- 60 Gramm Butterschmalz
- 1 EL Schalottenwürfel
- 2 EL gehackte Petersilie
- 100 ml Weißweinessig
- 150 ml Walnussöl
- 1 TL Fenchelsalat
- Salz und Pfeffer aus der Mühle
- Zucker
- 1 Kopf geputzter Friseesalat
- 1 EL Kerbel

Zubereitung:

Die Petersilienwurzeln schälen und schräg in Scheiben schneiden. Danach etwas mit Zitronensaft beträufeln. Die Scheiben zirka drei bis vier Minuten in Salzwasser blanchieren und gut abtropfen lassen. Das Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Petersilienwurzeln gut vier Minuten rundherum braten, bis sie eine goldbraune Färbung annehmen. Bei Bedarf kann auch etwas nachgewürzt werden. Aus Schalotten, Weißweinessig und Walnussöl eine Vinaigrette rühren. Mit gemahlener Fenchelsaat, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Zum Schluss frische Petersilie in die Vinaigrette geben und ordentlich umrühren. Die Hälfte der Fenchelvinaigrette auf die Petersilienwurzeln in der Pfanne gießen und durchziehen lassen, die andere Hälfte beiseite stellen.

Für die Riesengarnelen:

- 12 Riesengarnelen
- 30 Gramm Butter
- Salz und Pfeffer aus der Mühle
- 4 Rosmarinzweiger
- roher Knoblauch
- ein Schuss Pernot

Zubereitung:

Die Butter in einer großen Pfanne nicht zu stark erhitzen. Das Garnelenfleisch vom Rest entfernen und ungefähr fünf bis sechs Minuten anbraten. Dabei die Garnelen immer wieder in der Pfanne wenden, salzen, pfeffern und die Rosmarinzweige dazugeben. Den Bratenfond mit einem Schuss Pernot ablöschen.

Anrichten:

Frisee, Kerbel und Petersilienwurzel auf dem Teller anrichten. Pro Person drei Riesengarnelen draufgeben und mit der restlichen Fenchelvinaigrette beträufeln und sofort servieren.

Disy wünscht guten Appetit!

Miriam Köfer

Der gebürtigen Berlinerin wurde die Schauspielerei in die Wiege gelegt, zählt doch Vater Herbert Köfer zu den bekanntesten Darstellern in den neuen Bundesländern. Der Karrierestart erfolgte noch zu Zeiten der DDR, in der legendären Fernsehstaffel „Ferienheim Bergkristall“. Spätestens im Jahr 1993 wurde sie in ganz Deutschland, durch ihre Rolle als Diana Richter in der RTL-Erfolgs-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, bekannt. Aber auch auf den Theaterbühnen ist sie gern unterwegs. So ist sie derzeit als Anjuschka in „Die Hexe Baba Jaga“ in der Komödie Dresden zu sehen. Während der Proben hat Mirjam auch ihr privates Glück kennengelernt. Mit RTL-Frühstücksradio-Moderator Falko Maiwald, der die Rolle des Iwanuschka verkörpert, ist sie seitdem glücklich liiert. Zusammen mit ihrem Partner zu arbeiten, empfindet Mirjam als Luxus. Gemeinsam wohnt das Paar im Dresdner Stadtteil Striesen und findet es einfach wunderbar, nach getaner Arbeit gemeinsam nach Hause zu fahren und die wenige Freizeit zusammen genießen zu können. Im nächsten Jahr will sich die Hobbyköchin dann wieder vermehrt der Schauspielerei vor der Kamera widmen.

Chefkoch Ralf Richter

Chefkoch Ralf Richter ist ein sogenannter „Quereinsteiger“, denn gelernt hatte der 47-Jährige Kfz-Mechaniker. Im Zuge der politischen Wende wagte der gebürtige Rochlitzer noch einmal einen Neuanfang. In Bayern drückte Ralf Richter ab 1992 die Schulbank und machte seine Leidenschaft für das Kochen zum Beruf. Seit April 1994 ist er im Steigenberger Parkhotel Dresden-Radebeul als Koch tätig, wo er nach fünfeinhalb Jahren als Stellvertreter mit Beginn des Jahres 2006 zum Küchenchef aufstieg. Viel Freizeit bleibt dem Vater eines 17-jährigen Sohnes nicht. Für Fußball interessiert er sich sehr, aber sein Lieblingsverein spielt in Mönchengladbach, was einen Besuch im Stadion fast unmöglich macht. Zu seinen Kollegen pfl egt er ein herzliches Verhältnis, was zu einem angenehmen Arbeitsklima beiträgt. Das ist ihm wichtig, genauso wie der Ruf einer guten Küche. Dafür gibt er alles und freut sich über nichts mehr, als wenn seine Gäste im hoteleigenen Restaurant „Lössnitz“ zufrieden schmunzeln.