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Disy weblog » Weltreise

Weltreise

Anja K. Fließbach (32), Chefredakteurin des Dresdner Frauenmagazins “Disy”, fuhr mit ihrer sechsjährigen Tochter Louisa auf der “MS Amadea” in 132 Tagen um die Welt. Vor zwei Jahren hatte sie das Abenteuer schon einmal gewagt, damals war Louisa vier Jahre alt gewesen. “Es ist wichtig, dass Mütter sich ihre Lebensträume bewahren und auch mit Kindern versuchen, diese zu erfüllen”, meint Anja K. Fließbach. In diesem Weblog beschreibt die allein erziehende Mutter, was sie mit ihrer Tochter erlebte - unterwegs auf dem Schiff und bei ihren Stopps in 70 Häfen und 33 Ländern. Autorenprofil: Anja K. Fließbach


Good bye, Freunde - Letzter Beitrag, letzter Teil

Untertitel: Das Feuerzeug
Es liegt ganz oben im Regal, damit Louisa es nicht erreichen kann. Jeden Abend nehme ich es in die Hand. Ich brauche es, denn es erhellt mein Leben. Wenn Louisa schläft und ich abends allein in meiner Wohnung sitze, zünde ich mir damit eine Kerze an. Eine. Mehr brauche ich nicht. Ein Licht im Dunkel. Ein kleiner heller Schein, entfacht durch ein blaues Feuerzeug mit weißer Schrift… (weiterlesen …)

Anja Fliessbach: 12. Juli 2007, 02:11

Wieder eingelebt – Letzter Beitrag, Teil 1

Gestern habe ich mir von meinem Freund Gerhard Golze ein Cabrio geholt. Erstmal geliehen, doch ich werde es wahrscheinlich leasen. Gerhard ist Chef eines Autohauses und meint, der Fahrtwind hätte etwas vom Wind auf See. Mit ganz viel Fantasie… Was es mir aber auf jeden Fall gibt: Ein kleines Stückchen Freiheit… (weiterlesen …)

Anja Fliessbach: 20. Juni 2007, 23:48

Das Frühstück

Das Frühstück. Das Frühstück also. Ich fühle, es ist an der Zeit, einen Beitrag über das Frühstück zu schreiben. Also, das Frühstück. Das Frühstück ist eine wichtige Angelegenheit. Es ist meistens früh einzunehmen und dann auch möglichst in Stücken…
Wer schafft auch schon ein Brötchen im Ganzen. Selbst ein weiches Ei im Ganzen sieht sicher komisch aus im geschlossenen Mund. Wer ißt auch mit offenem Mund? Zumindest in der Öffentlichkeit sollte man das vermeiden. Vor allem auf einem Schiff. Auf Deck 8 auf der Frühstücksterrasse der “Amadea” zu sitzen und mit offenem Mund zu frühstücken… (weiterlesen …)

Anja Fliessbach: 12. Juni 2007, 22:26

Die Geheimnisse der Amadea

Eigentlich sollte der heutige Eintrag der gestrige sein und der gestrige Eintrag war gar nicht geplant. Manchmal beginne ich mit einem Thema und dann machen sich meine Finger auf der Tastatur selbstständig. Normalerweise werden das dann die besten Texte und es sind immer solche, bei denen ich am nächsten Tag nur mit Perücke und Maske auf dem Schiff herum schleichen konnte. Dabei wollte ich euch gestern eigentlich über andere Geheimnisse erzählen. So zum Beispiel über den Küchenchef… (weiterlesen …)

Anja Fliessbach: 7. Juni 2007, 21:19

Freie Liebe an Bord

In viereinhalb Monaten auf einem Schiff mehrt sich das Wissen um die geheimen Verwicklungen zwischen der Crew, um Liebschaften und Feindschaften, um Intrigen und Verrat, Heldentum und Hinterlist…
Doch ich werde in diesem Jahr noch einmal auf dem Schiff sein und vielleicht sollte ich dann doch lieber ein paar Geheimnisse noch für mich behalten? Oder auch nicht. Ich kann schließlich sehr gut schwimmen… (weiterlesen …)

Anja Fliessbach: 6. Juni 2007, 22:49

Die Leute von der Amadea

Die meisten Menschen haben Pläne. Sie wissen heute schon genau, was sie nächste Woche tun werden, im Sommer, zu Silvester. Sie wissen, sie werden noch das Studium beenden, danach heiraten und ein Kind bekommen. Sie wissen, noch zwei Jahre müssen sie den Stellvertreterposten ausfüllen, dann werden sie Abteilungsleiter und wenn es gut läuft, dann schaffen sie es in die Chefetage. Leute vom Schiff sind anders. Drei Beispiele … (weiterlesen …)

Anja Fliessbach: 3. Juni 2007, 00:53

Bitte ein Happy End!

Eigentlich bin ich doch ziemlich cool, oder? Dafür, dass ein Traum vorbei ist, gehe ich sehr robust durch den Tag. Wie früher mit raschem Schritt, fliegendem Haar und wehendem Mantel. Kundentermine, Konferenzen, neue Projekte, Computerarbeit nachts und Wachhalten mit Schokolade. Viel gelernt scheine ich nicht zu haben…

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Anja Fliessbach: 1. Juni 2007, 01:35

Der letzte Hafen

Letzter Hafen vor dem Ende der Weltreise, letztes Land, letzter Ausflug. Louisa und ich entschieden uns für einen gemütlichen Stadtbummel zu zweit. Meine 6-Jährige Tochter und ich wollten noch einmal Hand in Hand ein neues Land erkunden. Staunen, entdecken, uns gemütlich in der Sonne an den Hafen setzen und die Ruhe genießen. Doch aus der Ruhe wurde nichts…

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Anja Fliessbach: 30. Mai 2007, 22:39

Für 160.000 Euro durch den Suez-Kanal

Wer durch den Suez-Kanal fährt, braucht Geduld und starke Nerven. Besonders, wenn er zur Besatzung gehört. Denn wie man seine größte Einnahmequelle ausreizt, weiß die ägyptische Regierung. Eine Durchfahrt durch den Kanal kostet die MS Amadea 160.000 Euro. Und wehe, wir kämen zu spät…

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Anja Fliessbach: 29. Mai 2007, 01:11

Einladung

Noch vier Einträge und der Blog ist zu Ende. Es war eine schöne, eine spannende und unterhaltsame Zeit. Besonders hat der Blog von euren Kommentaren gelebt. Deshalb möchte ich mich bei euch bedanken…

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Anja Fliessbach: 28. Mai 2007, 16:22

Das Wiedersehen

Na, wartet ihr schon auf ein Lebenszeichen von mir? Hier ist es: Ich lebe. Unser Amadea - Besuch war am Donnerstag und ich habe bis heute, Sonntag, gebraucht, um den Tag zu verarbeiten. Es war weder schlimm, noch toll, nicht dramatisch, für mich nicht traurig, nicht lustig - irgendwie total normal und gerade das war unnormal…

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Anja Fliessbach: 27. Mai 2007, 19:45

Back to Amadea

Mir ist ganz schön mulmig. Gerade bin ich dabei, den Koffer für Hamburg und Bremerhaven zu packen. Bremerhaven, Amadea, Schiff - alles klar? Am Donnerstag werden wir wieder da sein, am Dreh- und Angelpunkt dieses Blogs…

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Anja Fliessbach: 22. Mai 2007, 23:09

Blauer Himmel am Roten Meer

Langsam aber sicher fuhren wir dem Ende unserer Weltreise entgegen. Zwar hatten wir noch ein paar Seetage dazwischen, aber effektiv lagen zwischen uns und der Heimreise noch zwei Häfen. Der Enthusiasmus für Landgänge und fremde Länder hielt sich inzwischen in Grenzen, war der Geist doch schon mit Gedanken an die Abreise, die Zukunft und die Umstellung beschäftigt…

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Anja Fliessbach: 21. Mai 2007, 21:41

Wie man ein Schiff kauft

Schon oft habe ich euch geschrieben, wie befriedigend es auf dem Schiff für mich war, Menschen mit ähnlichen Ideale, Träumen und Zielen zu treffen. Besonders hat mich auch die Art fasziniert, den Job nicht nur als Broterwerb, sonder als Verwirklichung und Berufung zu sehen. Das betraf nicht nur die, die auf dem Schiff arbeiteten, sondern auch die, die das Schiff gebaut haben…

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Anja Fliessbach: 20. Mai 2007, 23:01

Das Flugzeug des Präsidenten

Es gibt Länder, mit denen kann ich mich nicht anfreunden. Zwar musste ich auf dieser Weltreise schon Meinungen revidieren und Vorurteile ablegen. Aber mit der nächsten Station der "MS Amadea" - dem Jemen - würde ich nie warm werden…

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Anja Fliessbach: 19. Mai 2007, 15:47

Hiobsbotschaft in Salalah

Auf unserer Weltreise hatten wir schon viele Inseln und Orte besucht, die wie Musik klangen. Aber Salalah mit unterschiedlicher Betonung und Tempi gesprochen oder gesungen, machte Louisa und mir viel Spaß. Die "MS Amadea" hatte im Hafen von Salalah, wieder im Oman, festgemacht und wir besuchten das Land des Weihrauchs…

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Anja Fliessbach: 17. Mai 2007, 14:03

Mein Essen mit dem Kapitän

Das Ziel eines jeden Kreuzfahrers ist es, einmal neben dem Kapitän am großen Galatisch zu sitzen. Fragt mich nicht, warum. Es ist so! Die alten Damen stecken dann ihre Diademe auf, die Herren polieren die Manschettenknöpfe und die Bordfotografen haben an diesem Abend ein sicheres Einkommen…

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Anja Fliessbach: 16. Mai 2007, 19:52

Dessous in Abu Dhabi

Wir trafen Hilde im Hafen von Abu Dhabi. Hilde lebte seit ihrer Hochzeit vor 40 Jahren in der "Gartenstadt am Golf". Sie hatte einen Araber geheiratet, hatte zwei Kinder von ihm bekommen und hatte nach der Hochzeit keine Wahl mehr gehabt…

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Anja Fliessbach: 15. Mai 2007, 23:29

Nicht wirklich fit

Nein, gerade fit bin ich nicht. Nachdem es mir nach dem Ende unserer Weltreise vor zwei Wochen seelisch nicht besonders gut ging, bin ich nun körperlich schlapp. Da hat mich doch eine kleine Erkältung, die Louisa vom Kindergarten mit nach Hause gebracht hat, wirklich umgehauen…

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Anja Fliessbach: 14. Mai 2007, 12:12

Stolze Araber in Qatar

Es war wie bei den Menschen - manche der Pferde waren stolz und hoben arrogant den Kopf, andere gingen scheu einen Schritt zurück, wenn man sich ihnen näherte, andere schnaubten vor Entrüstung oder warfen ihren Mähnen selbstbewusst zurück, einige wirkten geheimnisvoll und unberechenbar und eines hätten wir am liebsten gleich mitgenommen…

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Anja Fliessbach: 13. Mai 2007, 21:34

Lunch im Burj Al Arab

Die Sicherheitsbeamten stoppten unser Auto schon vor der Einfahrt. "Sie können hier nicht weiter", hieß Burj_quatar_002 es streng. Der Mann blickte in unseren kleinen Bus und musterte die sieben Leute vom Schiff. Hoteldirektor Rainer gab mir einen Zettel nach vorn und ich lächelte den Wärter honigsüß an: "Doch, wir haben eine Reservierung um 14 Uhr im Al Iwan." Der Mann verglich unsere Reservierungsnummer von dem Zettel mit einer Liste und wurde freundlich…

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Anja Fliessbach: 12. Mai 2007, 13:24

Mit dem Porsche durch das Emirat

Coole Loungemusik tönte aus den Boxen des gelben Porsche. Ich streckte die Hände nach oben und jubelte dem Leben zu. War das toll! Helmut Meckelburg, General Manager vom Taj Palace Hotel in Dubai, chauffierte mich durch eine der dynamischsten Städte dieser Welt. Eine coole Situation, eine verrückte Situation. Eine coole Stadt und - ja, vor allem eine verrückte Stadt…

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Anja Fliessbach: 11. Mai 2007, 11:18

Helmut aus Dubai

Es war die erste Nacht seit vier Monaten, die wir nicht auf dem Schiff schlafen sollten. Ich hatte eine Einladung von Helmut Meckelburg, einem Deutschen, der seit zwei Jahren in Dubai arbeitete. Wer konnte uns besser diese Stadt zeigen als "einer von uns", der hier lebte…

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Anja Fliessbach: 9. Mai 2007, 23:16

Kampf der Welten

Manchmal kann ich nicht schreiben. Ich weiß, was auf dem Plan steht, aber es geht nichts. In meiner Arbeit als Chefredakteurin und auch früher als Redakteurin bin und war ich natürlich Profi. Was fertig werden muss, wird rasch recherchiert und geschrieben. Aber dieser Blog ist über den Weltreisereport hinaus so persönlich, dass ich schreibe, was mein Herz und meine Seele sagen wollen. Heute liegt mir so viel auf dem Herzen, dass mein Kopf sich nicht konzentrieren kann…

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Anja Fliessbach: 8. Mai 2007, 23:28

Männer, Öl und sehr viel Geld

Ich fand sie sexy. Nein, es gab keinen anderen Ausdruck. Diese dunklen Typen mit ihren weißen Gewändern und weißen Kopfbedeckungen, mit ihrer stolzen Haltung, den schwarzen Augen und dem durchdringenden Blick fand ich extrem männlich und attraktiv. Die ersten Weißgewandeten trafen wir bei unserer ersten Station im arabischen Raum - in Muscat, im Oman…

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Anja Fliessbach: 7. Mai 2007, 23:09

Gandhis Heimat

Porbandar ist ein kleiner Ort an der Westküste Indiens gelegen und nur selten fährt ein Kreuzfahrtschiff dort hin. Die "Amadea"  war da auf ihrem Weg zwischen Mumbai (Bombay) und Muscat…

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Anja Fliessbach: 6. Mai 2007, 22:57

Chaos

Während der ganzen Weltreise habe ich mich gefragt, wie es mir wohl danach gehen würde. Ich tippte auf traurig, wehmütig und sentimental oder euphorisch, glücklich und zufrieden. Nun, die Lösung ist: Durcheinander, unkonzentriert und auf eine bestimmte Art verloren…

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Anja Fliessbach: 5. Mai 2007, 23:24

Die Rückkehr

Sie winkten mit ihren großen Panamahüten. Louisa und ich saßen schon im Doppelstockbus ganz vorn. Ich deutete auf meine Uhr, malte mit dem Zeigefinger schnelle Kreise darauf und hob theatralisch die Schultern. Wo war sie hin - die Zeit? Ilona und Rainer Wälde hoben auch die Schultern und wir winkten so lange wir uns noch sehen konnten…

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Anja Fliessbach: 4. Mai 2007, 22:57

I have survived

Was soll ich sagen? I have survived. Der Mensch ist zu erstaunlichen Leistungen fähig, wenn ihm keine andere Wahl bleibt. Wir mussten unsere "MS Amadea" verlassen. Unsere Zeit war abgelaufen, die Weltreise zu Ende. Den Abschiedsmorgen erlebten wir in einer hochtourigen, angespannten Phase. Nur nicht innehalten, nur nicht nachdenken…

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Anja Fliessbach: 3. Mai 2007, 23:48

Bis gleich

Ich muss in ein paar Stunden mal eben nach Hause fahren. Mal gerade meine Weltreise beenden. Einen kurzen Lebensabschnitt abschließen. Ein Schiff, dass viereinhalb Monate mein Heim war, verlassen. Aus dem täglichen Zusammensein mit netten Menschen in unsere kleine leere Wohnung gehen, aus dem sorgenfreien Leben in den Alltag, von der Umrundung der Welt nach Striesen in Dresden…

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Anja Fliessbach: 1. Mai 2007, 00:34

Ein Blick in die Zukunft

Ich habe einen Blick in die Zukunft erhascht. Eigentlich wollte ich nur Christian und Dwayne, die sich mit Freunden treffen wollten, eine DVD zurück bringen. Davon abgesehen, dass sich in der Atlantik-Lounge zur selben Zeit fünf verschiedene Christians der Amadea aufhielten, fand auch eine Party statt. Ohne mich. Dabei bin ich noch hier – aber die, die bleiben, haben sich schon neu orientiert. Es geht weiter. Nach uns…

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Anja Fliessbach: 30. April 2007, 19:14

Austern, Krokodil und Maultaschen

Wenn man mich nach dem fragt, was für mich das Beste an Bord der Amadea ist, dann antworte ich: Neben den Balkons ist es das Essen…

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Anja Fliessbach: 29. April 2007, 15:23

Mit Ali Baba durch Bombay

Meine Erfahrungen von einem Indienbesuch vor acht Jahren waren schrecklich. Indien war das einzige Land, das ich garantiert nie wieder betreten wollte. Aber es kommt immer anders…

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Anja Fliessbach: 27. April 2007, 14:56

Die Reiseleiter und ich

Diese Geschichte ist eine Geschichte, die nicht fließend erzählt werden kann, weil sie sehr zäh begann, sich stellenweise gut bewegte, dann wieder durch herein geworfene Brocken gestaut wurde und durch Widerstände hin und wieder ziemliche Stromschnellen und Strudel bildete. Das Wasser war immer recht kühl und ich war froh, wenn ich außerhalb ein paar Leute mit trockenen Handtüchern und einem warmen Tee fand…

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Anja Fliessbach: 26. April 2007, 13:49

Der Kreuzfahrt - Knigge

Wenn man so wie ich ein aufmerksamer Beobachter auf einem Kreuzfahrtschiff ist, muss man sich manchmal schon das Lachen verkneifen. Besonders schwierig ist es, ernst zu bleiben, wenn man einen Gleichgesinnten gegenüber hat, dessen Blick genau verrät, wie ähnlich amüsant er diese Situation findet. Es ist schön, Rainer Wälde kennengelernt zu haben und deshalb habe ich ihn eingeladen, eine Zusammenfassung seiner Erkenntnisse auf der "Amadea" zu schreiben.

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Anja Fliessbach: 25. April 2007, 10:37

Sehr geehrter Herr Schuldirektor

Sie kennen meine Tochter erst vom Aufnahmegespräch im November und mich als die, die ohne die blauen Plasik-Schuh-Überzieher-Tüten in ihrer sauberen Schule herumgelaufen ist. Sie haben eine schöne Schule. Eine wirklich schöne Schule. Man spürt gleich diesen besonderen Geist, der in Ihrer Schule herrscht. Noch sind meine Tochter und ich auf Weltreise, aber ab dem 1. September wird meine Tochter Schülerin bei Ihnen sein. In Ihrer schönen Schule. Wirklich schön…

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Anja Fliessbach: 24. April 2007, 23:49

Die Stimme des Meeres

"Die Stimme des Meeres ist wie ein Ruf, ein gewaltiger Schrei. Das Meer schrie und schrie. Es rief mir zu: Hast du Stroh im Kopf? Das Leben ist gewaltig. Kannst du das nicht begreifen? Gewaltig! Das hatte ich noch niemals bedacht. In meinem Kopf gab es eine Revolution. Und da habe ich beschlossen, mein Leben zu ändern. Neu anzufangen. Ändere dein Leben! Fang neu an!" So heißt es in einer meiner Lieblingspassagen in der "Legende vom Ozeanpianist". Heute folgt für euch mein persönlicher Teil 2…

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Anja Fliessbach: , 08:22

Der Ozeanpianist

"Es war der glücklichste Moment meines Lebens. All diese Menschen voller Hoffnung. Das voneinander Abschiednehmen, die Schiffssirene und dann setzte sich diese schwimmende Welt in Bewegung. Es war wie eine Party, ein grandioses Fest. Alles für mich"…

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Anja Fliessbach: 22. April 2007, 23:00

Einmal umziehen, bitte!

Zum Glück habe ich mich mit dem Reiseleiter, dessen Namen ich nicht nennen soll, wieder vertragen. Ich kann es nicht aushalten, wenn zwischen mir und Menschen, die ich mag, so ein grummeliges Verhältnis herrscht. Bei den anderen, die mir nicht so nahe stehen, stört es mich nicht. Das wäre ja auch verheerend…

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Anja Fliessbach: 21. April 2007, 18:15

Ayurveda auf Sri Lanka

Erst rubbelte sie meinen Kopf, dann massierte sie mit sanften Kreisen über dem Nacken und zum Schluss bearbeitete sie die Stelle in der Mitte oberhalb der Stirn. Kaum spürbar verringerte sie den Druck, weniger, noch weniger, noch… Schwupp war ich in einer anderen Welt. Weiß war es da, ruhig und friedlich. Als sie mich weckte, blickte ich in die dunklen Augen der alten Sri Lankalesin. Diese ayurvedischen Massagen hatten es in sich…

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Anja Fliessbach: 20. April 2007, 15:19

Tolle Chefs

Es ist unglaublich, wie sich Dinge mit einem gewissen Abstand relativieren. Habe ich früher keine Zeile ungelesen in die Druckerei gehen lassen, kenne ich von den aktuellen Ausgaben meiner Zeitschriften Disy nur den Plan, den ich vor meine Abreise geschrieben habe, die Titelblätter, die ich absegne und meine Editorials. Das andere habe ich in die Hände meiner Leute gelegt. Ich vertraue ihnen…

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Anja Fliessbach: 19. April 2007, 23:56

Zurück in die Vergangenheit

Als ich vor zwei Jahren die "MS Astor" verlassen musste, weil unsere erste Weltreise vorbei war, habe ich vorher drei Tage und hinterher drei Wochen geheult. Ich hatte befürchtet, nie wieder eine so intensive und schöne Zeit erleben zu dürfen, das Schiff nie wieder zu sehen. Doch nun habe ich einen Blick zurück geworfen. Ich war dort. Auf der Astor…

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Anja Fliessbach: 18. April 2007, 12:51

Moderne Piraten

Für mich war es immer schon etwas gruselig, durch die Straße von Malakka zu fahren, die zwischen Malaysia und Sumatra verläuft. Die Wasserstraße ist berüchtigt für modernen Piraten…

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Anja Fliessbach: 17. April 2007, 21:02

Die Palmen von Langkawi

Unsere Weltreise hatte ab Singapur nicht nur deshalb einen anderen Charakter, weil unsere Freunde ausgestiegen waren. Wir kamen auch in eine Gegend, die wir schon kannten und es erwarteten uns bis zu unserer Endstation in Venedig viele Landtage. Das bedeutete weniger Schiffsalltag, weniger rauschendes Meer, mehr Hafenanlagen und Ausflugsdurchsagen. Unsere nächste Station war Malaysia…

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Anja Fliessbach: 16. April 2007, 23:32

Kein Singapur Sling im Raffles

Es gibt Traditionen, die breche ich nie. Es ist schön, Gewohnheiten zu haben, die einem einen gewissen Rahmen geben. Besonders auf Reisen. So gehe ich zum Beispiel bei jedem Besuch in Singapur ins Raffles Hotel auf einen Singapur Sling. Nur nicht dieses Mal nicht…

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Anja Fliessbach: 15. April 2007, 23:04

Vietnam ausgelassen

Welch ein Frevel, auf einer Weltreise einfach ein Land auszulassen. Man ist in Vietnam und geht nicht von Bord? Unmöglich! Aber bei der Vielzahl von Eindrücken und Erlebnissen und dem Pensum an selbst auferlegter Arbeit war diese Pause eine Art "Überlebensstrategie". Außerdem war Vietnam der letzte Hafen vor Singapur, wo meine Freunde aussteigen sollten und ich hatte noch viel zu tun…

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Anja Fliessbach: 14. April 2007, 23:03

Der Berg zum Ruhme Buddhas

Ich liebe die Amadea und ich habe oft betont, wie gern ich die Menschen an Bord mag (auch JJ). Auch mag ich es, dass man - außer in der Kabine - nie allein ist. Das ist besser als einsam zu Hause oder gelangweilt irgendwo. Ich unterhalte mich gern, lerne gern Menschen kennen, beobachte. Aber einer meiner schönsten Ausflüge hatte ich in Taiwan zum Berg zum Ruhme Buddhas. Ganz allein…

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Anja Fliessbach: 13. April 2007, 23:39

Hallo Stress, na wieder da?

Es sind noch 18 Tage bis unsere Weltreise zu Ende ist und auf subtile Weise kommt der Stress zurück. Es ist wie vor einer Abfahrt aus dem Hafen. Schon 45 Minuten vor der offiziellen Auslaufzeit werden die Maschinen angeworfen, um zum Start hochtourig genug zu laufen. Pseudo-Maschinisten gibt es hier genug, die sich verantwortlich zu fühlen scheinen, "unsere Maschinen anzuwerfen"…

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Anja Fliessbach: 12. April 2007, 11:49

Mächtige Frauen auf See

Frauen und Seefahrt gehören eigentlich nicht zusammen, dachte ich früher. Frauen als Chefs auf See haben gleich gar keine Chance, dachte ich auch. Aber an Bord der "MS Amadea" habe ich viele tolle Frauen in "Machtpositionen" kennen lernen dürfen…

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Anja Fliessbach: 10. April 2007, 15:17

Genügend Proviant an Bord

Der Streit um die wichtigste Funktion an Bord eines Schiffes ist bekannt. Der Kapitän? Klar, er ist der Chef. Der Kreuzfahrtleiter, logisch, der hat das Sagen. Der Hotelmanager, natürlich, der ist wichtig. Der Küchenchef, ja, alle brauchen etwas zu essen. Aber alle die könnten gar nichts tun, hätten sie ihn nicht - Frank Heym, den Proviantmeister.

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Anja Fliessbach: 9. April 2007, 14:11

Eine Liebeserklärung

Ha, da werden sicher einige wild spekulieren bei dieser Überschrift. Was wird sie da schreiben? Sie wird doch nicht…? Oder wird sie doch…? Eine Liebeserklärung im Internet? Eigentlich bin ich überaus sparsam mit den Worten "Ich liebe dich". Meine Tochter hört sie jeden Tag, aber sonst… Almost never. Aber…

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Anja Fliessbach: 8. April 2007, 23:33

Warum machen Sie diese Weltreise?

Es ist eine jener warmen Nächte, wo die Luft so sanft ist, dass sie einen einhüllt, liebevoll tröstet und beruhigt. Heute werden die Uhren eine und eine halbe Stunde zurück gestellt, die Nacht ist also 90 Minuten länger und die Crew nutzt das für eine Crewparty. Die Passagiere sind müde von den Ausflügen und schlafen. Mir ist nicht nach feiern, auch nicht nach schlafen. Ich muss über eine Frage nachdenken, die mir heute ein "neuer" Passagier gestellt hat und dem ich morgen antworten will: "Warum machen Sie diese Weltreise?"…

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Anja Fliessbach: 7. April 2007, 23:00

Die Amadea hat Geburtstag

"Happy Birthday to you" sangen mehr als 400 Passagiere in der Atlantik-Lounge. Graham Bonney war anlässlich das Jubiläums als Ehrengast eingeflogen wurden und heizte die Stimmung auf dem Schiff mit Oldies wie "Hey Little Lady", "Du bist viel zu schön…" und "Ich hab die ganze Nacht nur an dich gedacht" an. Das Publikum jubelte und applaudierte dem Künstler und dem Schiff zu. Glückwunsch, Amadea…

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Anja Fliessbach: 6. April 2007, 15:30

In der Gummizelle von Jean Paul Gaultier

Der Fahrstuhl öffnet sich und entlässt uns in einen großen und schicken Einkaufstempel im Industrie-Design-Stil. Hier im 101 - Shoppingcenter in Taipeh haben die bekanntesten Marken und Designer der Welt ihre "almost-not-from-earth" - Shops. Trendig, stylisch, cool! Klassisch, edel, schick! Auf jeden Fall teuer…

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Anja Fliessbach: 5. April 2007, 13:23

Das höchste Gebäude der Welt

Schon immer war ich ein Freund der Superlative und deshalb ist es selbstverständlich, dass nach der schnellsten Bahn der Welt, dem größten Bauwerk der Menschheitsgeschichte und dem größten Fischmarkt aller Länder, das höchste Gebäude unserer Erde für mich ein weiterer Höhepunkt unserer Weltreise war - das 101 in Taipeh, der Hauptstadt Taiwans…

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Anja Fliessbach: 4. April 2007, 15:04

Okinawa - schon wieder Japan

Als Weltreisender bleibt es nicht aus, dass man manchmal etwas verwirrt "rüber kommt". An multinationalen Plätzen wie Shoppingcentern oder Cafés ist es fast schon normal, zu fragen: "In welchem Land sind wir gerade?" Schwierig wird es dann, wenn sich Länder wiederholen. Nun hatten wir schon über eine Woche zuvor Japan verlassen, waren in Korea und China unterwegs gewesen und kamen auf die Insel Okinawa - wieder Japan…

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Anja Fliessbach: 3. April 2007, 14:50

Mit dem Transrapid durch Shanghai

Es war ein aufregendes Kribbeln im Bauch: 380, 400 , 415 - der Wagen zitterte und schlingerte. Die Passagiere starrten gebannt auf die Geschwindigkeitsanzeige. 420 , 425, 430 - bei 431 km/h blieb die Anzeige konstant. Ein irres Gefühl, im Zug mit 431 km/h durch China zu "fliegen". Möglich macht es die Zukunft im Heute - der Transrapid in Shanghai…

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Anja Fliessbach: 2. April 2007, 09:33

Nichts ist wie immer

Okay, es sind jetzt fünf Tage seit Singapur. Laut Prognosen der erfahrenen Crewmitglieder müsste schon seit zwei Tagen die Schiffswelt nach dem Weggang unserer Freunde so sein wie immer. Ist sie aber nicht…

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Anja Fliessbach: 1. April 2007, 23:16

Die Crew der MS Amadea

Es gibt Menschen, die machen einen Job wegen des Geldes. Es gibt Menschen, die machen einen Job aus Prestigegründen oder wegen der Aufstiegschancen. Und dann gibt es jene Menschen, die ihre Leidenschaft und ihre Liebe in eine Tätigkeit legen, die ihren Job leben…

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Anja Fliessbach: 31. März 2007, 14:57

Die Große Mauer

Nein, man kann die Große Mauer nicht vom Mond aus sehen. Dafür ist sie einfach zu dünn. Aber wir, wir standen direkt davor. Wir konnten sie anfassen, darüber streichen, fühlen, auf ihr herum laufen, steile Abschnitte nach oben schnaufen, vorsichtig auf der anderen Seite herunter tapsen. Atemlos ob der Anstrengung, Bewunderung und Ungläubigkeit. Wir waren wirklich da…

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Anja Fliessbach: 30. März 2007, 17:39

Chinesische Beamte

"Einmal sehen ist besser als hundertmal hören", heißt ein chinesisches Sprichwort. Genauso ist es uns an vielen Punkten auf dieser Weltreise gegangen, doch auf keine Sache hat der Spruch so gut gepasst, wie auf die "Große Mauer", das größte Bauwerk der Menschheitsgeschichte…

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Anja Fliessbach: 29. März 2007, 18:53

Delphi macht schlapp

Ein schöner Flügel. Weiß. Yamaha. Mit Tasten, die auf leichten Druck reagieren. Saubere und klare Töne. Ich spiele leise und sehe in der Morgendämmerung durch die Panoramafenster der Vista - Lounge auf Deck 10 bereits die Lichter von Singapur. Ein rhythmisches Klappern, das von den Gängen gedämpft herüber tönt, begleitet mein Spiel. Die Koffer werden eingesammelt…

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Anja Fliessbach: 27. März 2007, 23:50

Rammstein über den Wellen

Jeder hat seine Musik. Der eine mag die Band, der andere den Sänger - meine Musik ist anders. Heute hat mich ein Passagier angesprochen, als ich an der Reling auf Deck 8 stand und scheinbar verträumt die Wellen betrachtete. Hätte ich ihm meine Kopfhörer gegeben, hätte Rammstein ihm entgegengebrüllt: "Du bist hässlich, du bist so hässlich, du - du bist hässlich"…

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Anja Fliessbach: 26. März 2007, 23:09

Der Wächter des Palastes

Er schaute mir in die Augen. Durchdringend, interessiert zwar, aber auch eine Spur aggressiv. Ihm wollte ich nicht im Dunkel begegnen. Der Wächter des Palastes in Seoul stand so grimmig am Eingang, dass selbst wir Touristen eingeschüchtert waren, obwohl wir weder rauben noch einen König töten wollten…

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Anja Fliessbach: 25. März 2007, 23:54

Noch nicht Seoul

Noch nicht Seoul. Gebt mir noch einen Tag Zeit, mich zu fangen. Seoul kommt morgen. Heute? Tja. Würde ich Party sagen, würde es wieder alle Kritiker auf den Plan rufen. Was sage ich dann? Eigenartige Dinge an Bord. Overwhelming - kennt ihr das Wort…

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Anja Fliessbach: 24. März 2007, 23:03

Die dreizehnte Woche

Ich hänge. Hinterher. Eigentlich ist heute Seoul dran. Besser gesagt, wäre gestern schon Seoul dran gewesen. Weil: Unsere Station nach Pusan in Korea war die Hauptstadt des Landes. Also muss mein Bericht von Seoul handeln. Handelt er aber nicht…

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Anja Fliessbach: 23. März 2007, 17:49

Niemals wieder…

Wow, was für eine Endgültigkeit liegt in diesen Worten. Ich habe sie heute Abend gesagt: "Wisst ihr eigentlich, dass wir wahrscheinlich niemals wieder so zusammensitzen werden wie heute?" Wer die Situation hier nicht kennt, die betreffenden Menschen, das Schiff und die Atmosphäre, kann es nicht nachvollziehen. Wie oft müsst ihr diese Worte sagen und euch dabei relativ sicher sein, dass es stimmt? Ich muss sie oft sagen auf dieser Weltreise…

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Anja Fliessbach: 21. März 2007, 22:42

Dicke Luft in Südkorea

Mein roommate in meiner Bostoner Zeit war Koreanerin. Jian schlief immer komplett angekleidet, roch streng und so wie sie roch unser Zimmer. Sie ging acht Uhr abends schlafen und sah den Leuten nie in die Augen, mit denen sie sprach. Am Anfang mochte ich sie gar nicht. Als ich abreisen musste, war sie eine gute Freundin. Wie mit Jian ging es mir jetzt mit ihrem Heimatland - Korea…

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Anja Fliessbach: 20. März 2007, 23:14

Tausend Kraniche für Hiroshima

Mir war übel. Richtig schlecht. Langsam und mit gesenktem Blick schlich ich über die Steinplatten im Friedenspark in Hiroshima. Über diesem Platz war die erste Atombombe der Menschheitsgeschichte explodiert, die zu Kriegszwecken eingesetzt wurde. Mehr als 200.000 Menschen tot! Mit einem Schlag! Knipps! Aus!…

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Anja Fliessbach: 19. März 2007, 22:54

Heimliche Bestimmung

Eigentlich würde ich mich als eine intelligente Frau bezeichnen. Aber die Dinge auf diesem Schiff erschließen sich mir auch nach nunmehr 12 Wochen noch nicht wirklich. Ich habe Einblick in alles? Von wegen…

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Anja Fliessbach: 17. März 2007, 23:16

Die alte Kaiserstadt Kyoto

"Das macht Spaß", rief Louisa und beschleunigte. Rechts, links, schneller. Hand in Hand fuhr ich mit meiner Tochter Schlittschuh - mit großen Pantoffeln auf dem glatten Parkett im Nijo-Schloss in Kyoto…

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Anja Fliessbach: 16. März 2007, 10:57

Keine Neuen, bitte

Wenn es einen Satz gibt, den ich nicht mehr hören kann, dann ist es: "Es kommen ja wieder neue…" Das ist der coole Spruch der bleibenden Passagiere, der Crewmitglieder, das sagen sogar die aussteigenden Freunde selbst, wegen denen man traurig ist. Ich will aber keine Neuen…

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Anja Fliessbach: 14. März 2007, 23:00

Sushi vom Band

Die Städte können nichts dafür, dass sie in meiner Erinnerung immer einen melancholischen Touch behalten werden: Buenos Aires, Valparaiso, Singapur und Osaka… Es sind die Orte, die auf unserer Weltreise Etappenziele sind, wo Passagiere und Crew aus- und andere einsteigen. So auch im japanischen Osaka…

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Anja Fliessbach: 13. März 2007, 17:30

Beim Kaiser von Japan

"Ist der Kaiser echt, der dort wohnt?", staunte Louisa mit Blick auf den Kokyo, den Wohnsitz des japanischen Kaisers und seiner Familie. Echt schon, Chef des Landes nur bedingt. "Er repräsentiert ähnlich wie die Queen von England", erklärte uns eine Japanerin. Und von seinem Palast war auch nicht viel zu sehen…

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Anja Fliessbach: 12. März 2007, 23:32

Das Gift des Fugu

Frierend und mit müden Gesichtern trafen sich nachts um 4.30 Uhr zwölf Verrückte zum Morgenkaffee im Restaurant "Vier Jahreszeiten" auf der Amadea. "Los geht´s", forderte Chefkoch Rupert Kien die müde Truppe zum Aufbruch auf. Aufbruch in ein neues Abenteuer. Ziel: Der größte Fischmarkt der Welt - in Tokio…

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Anja Fliessbach: 11. März 2007, 23:40

U-Bahnfahren in Yokohama

Img_1625 Die Maschine vor uns musste etwas mit Fahrkarten zu tun haben. Eigenartige Knöpfe, Schlitze und Schriftzeichen deuteten darauf hin. Trotz einer sonst schnellen Auffassungsgabe, wirkte ich hier auf der U-Bahnstation in Yokohama wie eine Außerirdische, die das erste Mal auf der Erde ist. Oder war eher Japan wie ein anderer Stern…

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Anja Fliessbach: 10. März 2007, 11:47

Ich bin ein VIP

Okay, ich oute mich. Ich bin ein VIP. Ich bin "sehr besonders" und "eine Person". Ich bin auf der "MS Amadea" genauso ein VIP, wie in meinem sonstigen Leben, auf Arbeit, im Urlaub, in meiner Wohnung, in meiner Badewanne…

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Anja Fliessbach: 9. März 2007, 18:05

Eine Runde um Iwo-Jima

Unsere erste Begegnung mit Japan war die Insel Iwo-Jima. Zwar durften wir auch hier nicht an Land gehen, aber das japanische Militär erlaubte uns zumindest, die Insel einmal zu umrunden. Iwo-Jima, bekannt als Kriegsschauplatz aus dem Zweiten Weltkrieg, ist heute japanischer Luftstützpunkt. Die Runde um die Insel war ein bedrückendes Erlebnis…

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Anja Fliessbach: 8. März 2007, 23:47

Positive Energie

Es war ganz still im Japanischen Zimmer auf der "MS Amadea". Eine Gruppe von rund zwanzig Passagieren saß ruhig im Kreis. Jeder hatte seine Hände auf die Augen gelegt. Im Hintergrund spielte leise Musik. Es war Reiki-Zeit auf dem Kreuzfahrtschiff…

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Anja Fliessbach: 7. März 2007, 23:01

Halbzeit

Eines Abends wurde ein Brief unter unserer Tür durchgeschoben: "Einladung zum Dinner anläßlich der Halbzeit der Weltreise." Wie Halbzeit? Sollte das bedeuten, wir sind schon mehr als zwei Monate auf dem Schiff und die "MS Amadea" hat schon die halbe Welt umrundet? Sollte das bedeuten, dass wir jetzt die Tage rückwärts zählen mussten, dass das Ende abzusehen war? Bitte nicht…

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Anja Fliessbach: 6. März 2007, 17:41

Surfen auf Saipan

Die Insel Saipan, die auch noch zu Mikronesien gehört, war eine gute Alternative zu Guam. Ursprünglich als Ein-Tages-Ausflug geplant, gab es das bei Crew und Passagieren gleichermaßen beliebte "Overnight". Also zwei Tage mit einer Übernachtung. Wir nutzten es nachts - natürlich - zu einer Party und die zwei Tage bei strahlendem Sonnenschein zum Relaxen und zum "Wieder-Kind-Werden"…

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Anja Fliessbach: 5. März 2007, 23:26

Diese Amerikaner

Sie wollten uns nicht. Und offensichtlich haben sie das Recht, uns nicht zu wollen. "Welcome to Guam?" Von wegen. Amerikanische Gastfreundschaft sieht anders aus.

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Anja Fliessbach: 4. März 2007, 23:23

Die Sonne geht auch morgen unter

Euphorisch rief ich mein Kind auf den Balkon unserer Juniorsuite 132 auf Deck 10 der "MS Amadea". Louisas kleines Gesicht schob sich durch die Tür. "Komm raus und sieh wie schön die Sonne aussieht." Ich winkte ihr. "Die Sonne geht auch morgen unter", antwortete mein Kind und ließ mich verblüfft zurück. Stimmte das?…

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Anja Fliessbach: 3. März 2007, 12:17

Die kleinste Republik der Welt

Es ist nicht alles klein in Mikronesien - die Palmen sind hoch, die Herzlichkeit der Menschen ist überdimensional und die militärisch strategische Lage spielte und spielt eine große Rolle. Wir besuchten Mikronesien auf unserer Tour durch den Pazifik Richtung Japan…

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Anja Fliessbach: 2. März 2007, 15:57

Funafuti in Tuvalu

Chuuk, Pohnpei, Nauru. Schon mal gehört? Eben… Wir hatten jetzt eine Strecke vor uns, auf der wir viele Einträge auf unserer besonderen Liste verzeichnen konnten. Nicht die Liste, wo wir noch nie gewesen waren. Auch nicht die, wo man nie hinkommt. Unsere Liste war die mit den am besten singbaren Weltreisezielen. Unsere heutige Station, das Atoll Funafuti im Land Tuvalu, lag knapp auf Platz zwei. Chuuk Chuuk, Chaak Chaak gab einen noch rockigeren Sound…

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Anja Fliessbach: 1. März 2007, 16:57

Milas Traum

"Das ist der besondere Gast des Premierministers", erklärte Mila mit Nachdruck. Im Robert Louis Stevenson Museum machte sich Aufregung breit. Die jungen Männer verbeugten sich, eine Frau rannte weg, um den Chef zu holen und die anderen staunten mit großen Augen. Ich stieß Mila freundlich in die Seite und er grinste wie ich. Er kannte schließlich den Beginn dieser verrückten Geschichte…

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Anja Fliessbach: 27. Februar 2007, 23:50

Der Deputy Premierminister und ich

Die Geschichte war verrückter als sie sich ein abgedrehter Autor hätte ausdenken können. Schon mal was von Pretty Woman gehört? Ich habe es erlebt, nur dass der Mann kein Prinz war, sondern der Deputy Prime Minister von Samoa…

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Anja Fliessbach: 26. Februar 2007, 05:15

Parpadelle und Wagner

Heute ist Gala-Abend anlässlich der Hälfte des vierten Abschnittes unserer Weltreise. Das Motto ist Moulin Rouge. Die Restaurants sind festlich geschmückt, auch die Kellner passend zum Thema gekleidet, die Küche hat ein 9-Gänge-Menü vorbereitet und das Amadea-Showensemble eine entsprechende Vorstellung. Und ich? Ich sitze auf meinem Balkon mit Parpadelle und Wagner…

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Anja Fliessbach: 25. Februar 2007, 11:30

Der Schatz der Amadea

"Schau mal Mama, so viel Geld", jubelte Louisa und hielt den Umschlag in den Händen. Ein ganzes Bündel Banknoten fiel heraus. Viele bunte Scheine mit vielen Nullen und alles war echt. Da hatte uns einer ein tolles Geschenk gemacht…

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Anja Fliessbach: 24. Februar 2007, 06:18

Das Kreuz des Südens

Es hat immer noch etwas Faszinierendes für die Menschen - das berühmte Kreuz des Südens. Hoch steht es am Himmel und immer wieder wird es gesucht von den Menschen auf der "MS Amadea". Am Abend gehen die Arme in die Höhe und die Finger tippen gen Himmel. "Da!" Oder: "Nein, dort", streiten sich die Passagiere.

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Anja Fliessbach: 23. Februar 2007, 01:18

Inseln im Wind

Erst ist es nur ein zartes Rosa über dem Meer. Dann wird es heller. Ich laufe über Deck 10 zur Spitze des Schiffes. Gerade rechtzeitig, um den ersten Strahl der Sonne über den Bergen von Moorea sehen zu können. Wie der Arm der Freiheitsstatue streckt er sich in den Himmel…

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Anja Fliessbach: 22. Februar 2007, 08:04

Ein Engel

Mit ihrem weißen Kleid stand sie an Deck. Hinter ihr der blaue Himmel und das Meer. Über ihr zarte weiße Wölkchen und der kleine Heiligenschein schwebte scheinbar über ihrem Kopf. Ich wusste es seit dem ersten Blick in ihre Augen vor über sechs Jahren - mein Kind ist ein Engel.

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Anja Fliessbach: 20. Februar 2007, 23:08

Viele nackte Männer

Momentan ist es auf dem Schiff schwierig, eine freie Minute zu finden. Für alle Landraten, die immer noch denken, eine Kreuzfahrt sei langweilig: Ihr irrt gewaltig…

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Anja Fliessbach: 19. Februar 2007, 11:12

Wie man einen Tag überspringt

Eigentlich hat Korbinian Arendt am 18. Februar Geburtstag. Aber in diesem Jahr fällt der Ehrentag für ihn aus. Weil die "MS Amadea" schneller ist als die Zeit. Nein. Im Ernst: Weil wir bei unserer Reise um die Welt die Datumsgrenze überschritten haben und wir deshalb einen ganzen Tag überspringen mussten…

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Anja Fliessbach: 18. Februar 2007, 23:30

Tahiti -Iti

Die Sache mit den Umzügen an Bord hat nun wirklich schon etwas von Loriots Sketchen oder von "Versteckter Kamera". Liebe Leute, ihr müsst unbedingt alle auf dieses Schiff kommen, es ist traumhaft. Ihr müsst unbedingt wenigstens einmal im Leben eine Weltreise machen. Aber, ihr Lieben, bucht lange genug im Voraus, damit ihr eine Kabine bekommt, die ihr durchgängig behalten könnt…

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Anja Fliessbach: 17. Februar 2007, 23:48

Alte Bekannte

Sie ist kleiner, älter und genauso weiß - die "TS Maxim Gorki", das Schwesternschiff der "MS Amadea". Im Hafen von Papeete auf Tahiti lagen die beiden Schiffe direkt nebeneinander. Es war ein imposanter Anblick und Passagiere und Crew konnten sich gegenseitig besuchen…

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Anja Fliessbach: 16. Februar 2007, 22:58

Gottesdienst auf Tahiti

Leise und warm wehte der Wind durch die Kirche. Es war, als streichelte er mich, tröstete mich und trotzdem hinterließ er eine leichte Gänsehaut auf meinen Armen. In der Luft lag der süße Geruch von Hibiskusblüten. Die Sonne schien gedämpft durch die bunten Fensterbilder. Doch das Göttlichste in diesem Augenblick war der Gesang der Gläubigen. Es war mit Abstand das Schönste, was ich jemals gehört hatte.

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Anja Fliessbach: 15. Februar 2007, 22:14

Bora Bora: Champagner im Regen

Sie gilt als eine der schönsten Inseln der Welt. Zwei Mal war ich auf Bora Bora und wieder muss ich feststellen, nicht der Ort ist, was den Eindruck und die Erinnerung bestimmt - es sind die Menschen, das Wetter und die Länge der Party, die man in der Nacht vor dem Besuch gefeiert hat…

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Anja Fliessbach: 14. Februar 2007, 15:13

Gefährliche Korallen und verhängnisvolle Partys

Würde es unser Kapitän schaffen? Die Passagiere standen gespannt an der Spitze der "MS Amadea" und verfolgten das Manöver. Wir hatten tagsüber vor Rangiroa auf Reede gelegen. Die Insel lag im größten Binnenmeer der Welt innerhalb eines Korallenringes. Nur einen kleinen Durchgang gab es zum offenen Meer mit Untiefen und Strömungen - da mussten wir durch…

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Anja Fliessbach: 13. Februar 2007, 10:21

Strandparty in der Südsee

Diese Weltreise hatte schon viele Superlativen. Immer wieder denke ich, besser kann es nicht werden. Und immer wieder gibt es noch eine Steigerung. Dieses Mal: Eine Strandparty auf einer kleinen Südseeinsel - Fakarawa.

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Anja Fliessbach: 12. Februar 2007, 12:23

Was soll ich lernen?

Ich bin mir sicher, dass Menschen aus einem bestimmten Grund auf einem Schiff sind. Hier, mitten auf dem Ozean, kreuzen sich plötzlich Lebenslinien der unterschiedlichsten Personen und laufen eine Weile parallel. "Alles was du erlebst, jeden den du triffst - alles hat einen Sinn", hatte die Esotherikerin erklärt, die ich auf unserer ersten Weltreise kennengelernt hatte. Alles hat einen Sinn. Okay. Und welchen, bitte? …

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Anja Fliessbach: 9. Februar 2007, 18:36

Die Meuterer der Bounty

Schon oft habe ich gesagt, die Erlebnisse dieser Weltreise wirken wie aus einem Hollywood-Film. Wahres Kino. Mal ist es ein Abenteuerfilm, manchmal hat es etwas von Science Fiction oder einem unlösbaren Fall im Krimi, mal ist es eine Liebesgeschichte, meistens eine Satire - auf jeden Fall mit vielen Emotionen und dramatischen Situationen gewürzt. Selten war der Vergleich zum Film so gegenwärtig wie bei unserem Besuch von Pitcairn, der Insel der Nachfahren der Meuterer der Bounty…

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Anja Fliessbach: 7. Februar 2007, 23:48

Postkarten für euch

Lieben Freunden gibt man nicht nur die berühmten Küßchen, man kann ihnen auch Grüße von den schönsten Plätzen der Welt senden. Wir wollen uns für eure rege Teilnahme an den Diskussionen, eure lieben und kritischen Kommentare und dafür bedanken, dass ihr so oft - viele täglich - unsere Seite anklickt…

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Anja Fliessbach: 6. Februar 2007, 22:17

Er wartete auf der Osterinsel

Er stand am Strand. Sein langes Haar wehte im Wind und sein Blick war ruhig und freundlich. Katipare hatte auf uns gewartet. Er konnte nicht wissen, dass wir kommen. Seit zwei Jahren hatte er nichts von uns gehört. Aber er wartete an der Stelle, an der er uns vor zwei Jahren von der Osterinsel verabschiedet hatte…

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Anja Fliessbach: 5. Februar 2007, 23:52

Meine vielen Männer

Gäbe es eine Hitliste der Fragen, die mir auf dem Schiff am meisten gestellt werden, stünden die zum Thema "Männer" ganz oben. "Wo ist denn Ihr Mann?" interessiert die Leute als erstes. "Wie, Sie haben keinen?", kommt als nächstes. Aber Nummer eins ist ungeschlagen: "Ihr Mann ist doch der …" …

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Anja Fliessbach: 4. Februar 2007, 22:21

Leben auf der Sonnenseite

Menschen, die auf einem Schiff arbeiten, sind besonders. Sie haben Freunde auf der ganzen Welt und eine gewisse Leichtigkeit, obwohl sie hart arbeiten. Sie tragen mehr Verantwortung als Personen in der gleichen Funktion an Land und sie brauchen einen starken Charakter, um mit der Fast-24-Stunden-Nähe zu Mitarbeitern, Passagieren und Kollegen klar zu kommen. Einer, der das besonders gut kann, ist Kreuzfahrtleiter Christian Adlmaier…

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Anja Fliessbach: 3. Februar 2007, 21:33

Vielen Dank für alles, Mama

Es war ein warmer Abend irgendwo zwischen der Robinson Crusoe Insel und der Osterinsel. Meine Freunde warteten an der Jupiter Bar auf mich draußen am Pool. "Geh ruhig, Mama. Ich schlafe", sagte meine Tochter in der Kabine. Ich küsste sie: "Danke, Schatz. Danke für alles."

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Anja Fliessbach: 2. Februar 2007, 21:16

Wo Robinson Crusoe lebte

"Mama, wie heißt der, der hier gelebt hat?" Auf dem Weg im Tenderboot zum Land erinnert sich Louisa an die Geschichte der Insel. "Robin Hood?" Ich schüttle den Kopf. "Robinson Krause?" Die anderen im Boot lachen. "Crusoe, Schatz. Robinson Crusoe hieß der Mann." …

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Anja Fliessbach: 1. Februar 2007, 23:32

Promis, die man so trifft

Wenn man so wie wir gern mit Schiffen verreist, trifft man interessante Leute. Auch viele Prominente sind uns dabei über den Weg gelaufen. Schnell vergisst man die Unterschiede und wird Freund mit Sängern, Schauspielern und Politikern. Man verbringt seinen Urlaub zusammen, erlebt Abenteuer und unterhält sich über private und familiäre Dinge, knüpft herzliche Bande…

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Anja Fliessbach: 31. Januar 2007, 20:44

Mein größtes Glück

Mein größtes Glück ist, dass ich schreiben kann. Das Glück, den Moment festzuhalten, Erlebtes zu verarbeiten und andere daran teilhaben zu lassen. Es ist ein Stück Kampf gegen die Vergänglichkeit. Eine Dokumentation des Lebens. Ein bleibender Beweis dessen, dass ich da war und dass ich tatsächlich alle diese wunderbaren Dinge erleben darf…

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Anja Fliessbach: 30. Januar 2007, 22:33

Te gusta Chile?

"Te gusta Chile?", fragt die Frau im klapperigen Wagon auf dem Weg zum oberen Teil der Altstadt von Valparaiso. Klar gefällt uns Chile. Das Land ist doppelt so groß wie Deutschland, hat aber nur 15 Millionen Einwohner. Nachdem wir schon den kalten Süden von Chile besucht haben, sind wir nun in der nördlichen Hafenstadt Valparaiso an Land gegangen.

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Anja Fliessbach: 29. Januar 2007, 16:52

Achterbahn der Gefühle

Schon bei der letzten Weltreise hatte der alte Seemann und Sänger Hein Mück zu mir gesagt: "Anja, du bist zu weich für die Seefahrt." Kaum einer würde mich zu Hause mit dem Attribut "weich" beschreiben. Aber Hein hatte Recht. Gerade vier Wochen auf dem Schiff und ich bin schon wieder völlig "lost" im Strudel der Gefühle.

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Anja Fliessbach: 27. Januar 2007, 21:11

Am Ende der Welt

In Nebel gehüllte Berge mit Schnee auf den Gipfeln, steile Felswände, kreisende Raubvögel, ein windigfeuchtes Klima und ein sumpfig, modernder Geisterwald mit Bäumen so alt wie die Zeit - so sieht es aus, das Ende der Welt. Die südlichste Straße der Erde hört einfach auf. Vor uns nur noch Sumpf und Berge mit Schnee. Dann der Pazifik. In unsichtbarer Ferne der Südpol. Die Welt ist gar nicht so groß.

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Anja Fliessbach: 26. Januar 2007, 21:11

Alle Schotten dicht! Gefangen im Sturm

"Meine Damen und Herren, eine wichtige Durchsage. Achtung, bitte!" Die Stimme des Kreuzfahrtleiters über Lautsprecher klang ernst. Die drei Signaltöne nach der Einleitung machten die Durchsage noch bedrohlicher. "Wie Sie bemerkt haben, bewegt sich die Amadea schon seit einigen Stunden sehr stark und ich muss leider mitteilen, dass wir noch schlechteres Wetter erwarten. Deshalb hat der Kapitän angeordnet, alle Möbel von den Balkons zu entfernen und das Betreten der Außendecks verboten." Schotten dicht, auf der "MS Amadea".

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Anja Fliessbach: 24. Januar 2007, 04:11

Von Seelöwen, Pinguinen und Walen

Träge schleppt sich das Seelöwenweibchen an den Strand. Platsch. Es bleibt im Sand liegen und krümmt keine Flossse mehr. Der große Seelöwe neben ihr hat es nicht leicht. Eine Möwe setzt sich immer wieder auf seinen schweren Körper. Mühsam hebt er den Kopf und beschwert sich laut. Ganz hinten unter dem Felsvorsprung im Schatten liegen die anderen Seelöwen neben- und übereinander. Siesta an der Küste Patagoniens.

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Anja Fliessbach: 23. Januar 2007, 03:43

Die Cowboys der Pampa

Alfredo ist ein kräftiger Mann. Schwarzes Haar, dunkle Augen, strenger Blick. Er wirft das Schaf auf den Boden und stellt sich mit seinem Fuß auf den Nacken des Tieres. Dumpf blickt es geradeaus. Ein paar Tropfen Öl in die Scher-Maschine und dann nehmen sich Alfredos Helfer das Tier vor. Wir sind Gäste auf einer Estancia in der Pampa Patagoniens.

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Anja Fliessbach: 22. Januar 2007, 22:14

Der Sturm

Diese Überschrift muss sein bei einem Bericht über eine Weltreise auf einem Schiff. Es war schon schlimm, aber noch auszuhalten (Windstärke 8, Seegang 7-8). Aber ich schreibe diese Überschrift lieber jetzt schon, hake das Thema damit ab und hoffe, dass Neptun, Poseidon, Gott und wer immer für den Wind und das Meer verantwortlich ist, das genauso sieht. PS: Sie sahen es nicht so…

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Anja Fliessbach: 18. Januar 2007, 21:26

Es war Sonntag in Uruguay

Verflixt, es war ein Sonntag. Schon als ich die Reise gebucht hatte, freute ich mich auf dieses Geschäft in Montevideo. Vor einem reichlichen Jahr hatte ich dort das schönste Kleid der Welt gekauft. Rot, sexy, einmalig. Dieses Mal wollte ich richtig zuschlagen. Einen ganzen Koffer voller Kleider. Aber nein, ausgerechnet an einem Sonntag mussten wir in Uruguay vorbei kommen…

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Anja Fliessbach: , 04:02

Abschied mit Tränen

"Nicht weinen, Mama. Sonst muss ich auch anfangen", schluchzte Louisa und umarmte mich. Wir sahen dem Bus hinterher, der mit unserer Freundin Anke und anderen Passagieren zum Flughafen fuhr. Schnell gingen wir die Gangway hinauf, damit keiner unsere Tränen sah. Genau das hasste ich am Schiffsleben. Immer wieder Abschied…

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Anja Fliessbach: 17. Januar 2007, 03:40

Leidenschaft in Buenos Aires

Mit Schwung nahm er mein Knie und zog mich dicht an sich heran. Sein Gesicht war nah an meinem, unsere Nasen berührten sich und er schaute mir tief in die Augen. Er hatte schöne Augen. Solche, die mein anderes Knie auch noch zum Wackeln brachten. Ja, dieser Augenblick war eine Weltreise wert…

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Anja Fliessbach: 16. Januar 2007, 02:39

45000 Eier bis Montevideo

Als wir beim Frühstück saßen, aßen die Leute Speck und Schinken. Als wir eine Stunde später einen Tisch zum "Mensch ärgere dich nicht" - Spiel einnahmen, aßen die Leute neben uns Obst und Sandwiches. Eine halbe Stunde später, die Band Poseidon spielte zum Frühschoppen auf, aßen die gleichen Leute Spanferkel und Sauerkraut, um sich eine halbe Stunde später zum Mittag in die Schlange am warmen Buffet einzureihen…

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Anja Fliessbach: 15. Januar 2007, 02:03

Barbecue in Paranaguá

"Was wollen wir heute machen?", fragte unsere Freundin Anke am Morgen, als die "MS Amadea" in Paranaguá in Südbrasilien angekommen war. "Wir gehen los und schauen, was passieren wird", war meine Antwort wie fast immer. Schon bei unserer letzten Reise war das so. Meistens staunte man am Abend, was für verrückte Dinge passiert waren und was man erlebt hatte. So auch dieses Mal.

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Anja Fliessbach: 13. Januar 2007, 23:28

Samba, Strände, Sonnenschein

Es klang wie das Quietschen einer Tür. Noch einmal zeigte Emilio, wie ich mit dem nassen Tuch über das Instrument streichen sollte. Das Quietschen verwandelte sich in ein klägliches Röhren und die Männer der brasilianischen Band lachten. Wir waren zu Besuch in der Cidado do Samba, der Sambastadt von Rio…

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Anja Fliessbach: 12. Januar 2007, 21:15

Rios Slums

"In die Favelas gehe ich nicht mit", erklärte André an unserem nächsten Tag in Rio de Janeiro. Wir hatten gehört, dass man Rocinha, das größte Slumviertel Rios besuchen könnte…

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Anja Fliessbach: 11. Januar 2007, 21:51

Stress in Rio

"Was machen Sie mit unseren Sachen?", rief ich über den Flur…

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Anja Fliessbach: 10. Januar 2007, 21:55

Der reichste Mann Brasiliens

Langsam glitt der Fahrstuhl in die 12. Etage des Towers in Rios Nobelviertel Ipanema. Die Türen öffneten sich zum Imperium des angeblich reichsten Mannes Brasiliens. Weltzentrale. Millionenumsätze. Edelsteine. Wir mittendrin…

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Anja Fliessbach: 9. Januar 2007, 21:16

Ankunft am Zuckerhut

"Cidade maravilhosa - wundervolle Stadt", sagen die Brasilianer zu ihrem Rio de Janeiro…

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Anja Fliessbach: 8. Januar 2007, 04:23

“Deutsche Männer sind die besten.”

Wir trafen Patricia am Hafen von Salvador de Bahia. Sie war schlank, hatte dunkle Haare und wir verstanden uns sofort. Winnie, der für Juwelier Stern an Bord arbeitet, hatte uns mit der 37-Jährigen Frau bekannt gemacht. Brasilianerin, allein erziehend, in München studiert. Sie nahm uns für einen Tag mit in ihre Stadt und in ihr Leben…

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Anja Fliessbach: 4. Januar 2007, 21:32

Silvester in Recife

Wer bei rührenden Hollywood-Filmen weint, der hätte Silvester auf der "MS Amadea" kiloweise Taschentücher gebraucht. Es war so schön! Wie im Film an der Stelle, wo man denkt: "Die übertreiben. So etwas gibt es nicht im wahren Leben." Doch. Wir haben es erlebt…

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Anja Fliessbach: 3. Januar 2007, 18:30

Die Möwen sind mit uns

"Uip, uip", ahmt Louisa die weißen Vögel nach, als sie nach dem Aufwachen im Nachthemd auf den Balkon tapst. Ein ganzer Schwarm Möwen begleitet unser Schiff. "Das sind unsere Freunde", meint meine Tochter und freut sich, dass die Tiere uns zum Land führen wollen.

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Anja Fliessbach: 1. Januar 2007, 22:05

Viele Grüße von irgendwo

Gerade habe ich eine E-mail an eine Freundin geschickt: "Viele Grüße von irgendwo auf dem Atlantik". Ist das nicht wunderbar? Viele Grüße von irgendwo?

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Anja Fliessbach: 31. Dezember 2006, 16:09

Die Kinder der Kapverden

Wer sagt, eine Schiffsreise sei langweilig, hat noch keine gemacht…

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Anja Fliessbach: 29. Dezember 2006, 16:17

Kabine mit Balkon

"Mama, wir haben sogar einen Balkon", jubelte Louisa und wirbelte durch die Kabine 865, welche bis Rio de Janeiro unser Domizil sein würde. Danach müssen wir umziehen, leider. Kein Wunder, wenn man sich "last minute" für eine Weltreise entscheidet und das Schiff fast ausgebucht ist …

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Anja Fliessbach: 27. Dezember 2006, 18:15

“So ein dickes Schiff”

Es war neblig als der Flug AB 5480 am 24. Dezember sechs Uhr morgens startete …

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Anja Fliessbach: 26. Dezember 2006, 16:45

Shampoo mit Kaviar

Was nimmt man mit auf eine Weltreise mit einem Schiff, das durch alle Klimazonen und Jahreszeiten fährt …

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Anja Fliessbach: 25. Dezember 2006, 16:04

Alles ist relativ

"Relativ geht es mir wieder gut", erklärte meine Tochter gestern ihrer Ärztin. Wir lachten über die Wortwahl des Kindes mit seinen sechs Jahren. Außerdem ist es relativ sicher, dass wir in dieser Nacht endlich zu unserer Weltreise starten. Relativ gut sind auch die letzten Tage verlaufen. Relativ…

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Anja Fliessbach: 23. Dezember 2006, 10:32

Hallo Glück, wir hocken hier!

Scharlach. Es ist Scharlach. Sonst ist mein Kind fast nie krank. Toi, toi, toi. Aber nun vor der Weltreise…

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Anja Fliessbach: 21. Dezember 2006, 11:40

Abschied

Das Schwerste im Leben sind wohl Abschiede und Entscheidungen. Was gibt es Schwereres als eine Entscheidung für einen Abschied? …

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Anja Fliessbach: 18. Dezember 2006, 09:38

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