Ziemlich voll im Louvre

Foto: Disy

Gerade wurde in Abu Dhabi das dritte Louvre-Museum eröffnet (nach Paris und Lens). Doch das mit 9 Millionen Besuchern jährlich beliebteste ist und bleibt Paris. Auch Disy war da.

 

Im Louvre werden ägyptische, fernöstliche, griechische, etruskische und römische Antiquitäten neben modernen Gemälden und Skulpturen präsentiert. Ebenso gibt es Abschnitte für Drucke, Zeichnungen und Kunst aus dem Islam. Insgesamt befinden sich 38.000 Kunstwerke im Museum. Darunter die wohl bekannteste Frau der Welt, Mona Lisa, die Sklaven von Michelangelo, der geflügelte Bulle mit dem Menschenkopf von Khorsabad oder die Zimmer von Napoleon III. Vor dem Louvre befindet sich der „Tuileries Garden“. Er ist der größte und älteste öffentliche Park in Paris und wurde während der Renaissance für Catherine de Medicis errichtet.

 

1190 wurde, während der Herrschaft von König Philipp August, der Louvre gebaut. Die Burg war ein Waffenlager, welches von dicken Mauern umringt war. 1394 wandelte man es in eine herrschaftliche Residenz um. Über die nächsten Jahrhunderte veränderte sich sein Verwendungszweck immer wieder, je nach Wunsch des regierenden französischen Monarchen. 1595 bis 1610 ließ Henri IV die Grande Galerie errichten, die heute eine der Hauptattraktionen in Paris ist.

 

Ab 1791 wurden im Louvre Kunstwerke aller Art gezeigt. Zwei Jahre später wurde er zum Museum. Seitdem wächst die Ausstellung stetig an. I.M. Pei designte die Glaspyramide, welche am 30. März 1989 eingeweiht wurde. Der Abschnitt für Islamische Kunst ist seit 2012 für die Öffentlichkeit zugänglich.