Wie funktioniert der Spielautomat, der Greifautomat oder das Roulette?

Sind Sie auch eine neugierige Person? Interessieren Sie sich auch für die Funktionsweise verschiedener Dinge? Haben Sie sich schon mal gefragt, wie schnell sich eine  Kugel um das Roulette-Rad dreht? Wir sind alle neugierig geboren. Eine gut verstandene Neugier kann jedoch zu erheblichen Verbesserungen unseres Lebens führen.
Wenn wir verstehen, wie Dinge funktionieren, können wir sie auch verbessern.

 

Wieso sollten Sie aber herausfinden wie der Spielautomat, der Greifautomat oder das Roulette funktioniert? Vielleicht aus purer Neugier oder weil Sie mit Hilfe dieser Informationen Ihre Gewinnchance erhöhen können.

 

Wie funktioniert der Spielautomat?
Spielautomaten sind die beliebtesten Spiele in jedem Casino. Wichtig zu wissen ist, dass das Ergebnis jeder Drehung reiner Zufall ist da Spielautomaten einen Zufallszahlengenerator verwenden. Zufallszahlen werden mit Hilfe dieses Computerprogramms generiert und bestimmen das Ergebnis des Spiels. Diese computergesteuerte Spielautomaten haben inzwischen die meisten klassischen mechanischen Geräte ersetzt. Das Spiel ist aber dasselbe geblieben. Der Spieler zieht an einem Griff oder drückt einen Knopf, um eine Reihe von Rollen zu drehen, auf denen Bilder gedruckt sind. Das Gewinnen oder Verlieren wird durch die Ausrichtung der Bilder mit der Gewinnlinie bestimmt, eine Linie in der Mitte eines Sichtfensters. Wenn jede Walze das gleiche Gewinnbild entlang der Gewinnlinie zeigt dann gewinnt der Spieler.

 

Jeder Spielautomat hat also Walzen, eine bestimmte Nummer von Symbole pro Walze, eine Gewinnlinie und einen Startknopf oder einen Griff. Eine Reihe von Ereignissen findet statt, nachdem eine Person den Griff an einem Spielautomaten gezogen hat oder den Startknopf gedrückt hat. Der integrierte Zufallszahlengenerator wählt drei Zahlen zwischen 1 und 64 aus. Jede Zahl entspricht einem von 22 Stellen auf den drei Rollen. Manche der Zahlen zwischen 1 und 64 entsprechen den leeren Stellen und eine Zufallszahl stimmt mit dem Jackpot-Symbol überein.

 

Wie funktioniert der Greifautomat?
Ein Greifautomat ist eine Art Spielzeugautomat und ist häufig in Vergnügungsparks, Videospielhallen oder in Kinos zu finden. Man kann Plüschtiere, Schmuck, Puppen oder Süßigkeiten gewinnen.


Im oberen Teil des Gerätes ist ein Schlitten eingebaut. Dieser besteht aus einem Elektromotor und bewegt die Kralle. Die Kralle besteht meistens aus 3 Bügeln und wird mit Hilfe einer Spule geschloßen. Außerdem hat ein Greifautomat ein Steuergerät, Stromversorgung und ein Joystick oder Tastern.
Der Spieler gibt eine Münze in die Maschine ein und so wird es ihm erlaubt ein Joystick zu bedienen und damit die Klaue, für kurze Zeit (15 bis 30 Sekunden), zu bewegen.


Auf Knopfdruck kann der Spieler die Kralle absenken und zugreifen lassen. Nachher bewegt der Spieler die Kralle über den Ausgabeschacht.  Ist der Spieler erfolgreich so öffnet dieser die Kralle und der Preis fällt in die Öffnung.
Bei der Zwei-Tasten-Version des Geräts, mit einem Vorwärts- und einem Rechtspfeil, befindet sich die Kralle am Anfang in der vorderen linken Seite der Maschine. Der Spieler drückt die Vorwärts-Taste, um die Kralle nach hinten zu bewegen. Sobald die Taste losgelassen wird, hält die Kralle an und die Taste kann nicht mehr verwendet werden. Die rechte Taste ist nun in ähnlicher Weise aktiv. Sobald diese nicht mehr gedrückt wird, fällt die Kralle eine bestimmte Tiefe, hebt dann wieder ab und schließt sich dabei. Danach kehrt sie zu der Falllüke in der linken vorderen Ecke zurück.

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Wie funktioniert das Roulette?
Das erste erkennbare Roulette-Spiel wurde 1796 in einem Pariser Casino gespielt.
Der wichtigste Bestandteil des Gerätes ist der Zylinder oder die Drehscheibe. Der Zylinder ist in einem so genannten Kessel integriert. Der Kessel muss perfekt angefertigt werden, um den gleichmässigen Lauf des Zylinders und eine ebene Fläche zu gewährleisten. Der obere Rand des Kessels ist ein wenig gewölbt, damit die Kugel nicht heraus fliegen kann.


Auf dem Zylinder befinden sich 37 oder 38 gleich große Kammern. Diese sind mit „0“, „00“ und den Zahlen 1-36 beschriftet, je nachdem ob wir von der amerikanischen oder von der europäischen Variante reden.
Damit sich die Drehscheibe frei drehen kann, wird diese mit einem Kugellager auf der  Achse befestigt. Diese wird mit Hilfe eines Drehkreuzes, das sich über der Achse befindet, angedreht.


Während sich  das Rad in die eine Richtung dreht, wird eine Kugel in die andere Richtung hineingeworfen. Diese bewegt sich am Rand des Rades. Wenn der Ball langsamer wird, kommt irgendwann der Punkt, an dem er von seinem Weg abkommt und in das Rad selber fällt. Nachdem die Kugel ein wenigen herumspringt, bleibt sie in einer der nummerierten Felder auf dem Rad liegen.


Es gibt aber auch automatische Roulette-Maschinen. Bei diesen wird die Kugel normalerweise mit einem Magneten angehoben und von einem Luftkompressor angetrieben. Der Rotor, der den drehenden Teil des Rades bildet, wird von einem elektronischen Motor mit variabler Geschwindigkeit angetrieben. Nachdem der Luftkompressor aufgehört hat, die Kugel zu beschleunigen, wird die Kugel natürlich abgebremst, bis sie auf den Rotor fällt. Abgesehen von diesen Unterschieden ist die Physik der automatisierten Roulette-Maschinen mit normalen Roulette-Rädern identisch.

Probieren Sie es einfach mal aus. Lernen Sie wie die drei Geräte, die oben präsentiert werden, funktionieren und erhöhen Sie ihre Gewinnchance. Neugier kann wirklich gut für Sie sein.

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