Verzahnung von Kunst und Internet. Originale für Normalverdiener

© Anna Halm Schudel – Eva (Lumas.de)

Im Auktionshaus Sotheby's überbieten die internationalen Kunstsammler einander mit immer wieder neuen Rekordsummen. Ob aus Liebe zur Kunst oder als sichere Geldanlage: Kunstwerke prominenter Künstler sein Eigen zu nennen, hat lange Tradition und galt Jahrhunderte lang als Ausdruck der Zugehörigkeit zu den wohlhabenden Kreisen dieser Welt. Denn für besonders wertvolle Kunstschätze werden Preise in dreistelliger Millionenhöhe geboten.

 

Mit dem digitalen Wandel, der auch an der konservativen Welt des Kunsthandels nicht spurlos vorüber geht, wird Kunst auch für Menschen mit schmaleren Geldbeuteln zugänglich. Dafür wurde zum Beispiel die Online-Galerie LUMAS gegründet. Hier finden die Besucher herausragende Fotokunst zu moderaten Preisen. Die Arbeiten sind fachkundig ausgewählt. Man kann sich also darauf verlassen, dass man hier keine Amateurkunst findet. Stattdessen werden hier sowohl die Werke vielversprechender, aufstrebender Newcomer als auch die der etablierten Künstler präsentiert. Neben Open Editions in unbegrenzter Auflage und ohne Signatur sind hier auch limitierte Editionen zu finden. Eine Edition variiert im Umfang, umfasst aber bis zu 150 Exemplare. Original-Fotografien haben die Fotokünstler sogar handschriftlich signiert. Mit der steigenden Nachfrage erhöht sich entsprechend auch ihr Wert.

 

Durch den hochwertigen Fotodruck, sowohl bei den exklusiven als auch bei den Open Editions, schafft die Online-Galerie den Spagat zwischen authentischer und gleichzeitig erschwinglicher Kunst. Junge Sammler, alteingesessene Kunstliebhaber sowie Neulinge, die sich in der Kunstwelt noch gar nicht auskennen, aber ein schönes Geschenk für jemanden suchen oder die eigenen vier Wände verschönern wollen, sind hier an der richtigen Adresse.

 

Die Online-Galerie ist ein Beispiel für die Verzahnung von Kunst und der Digitalisierung. Junge Künstler profitieren vom Internet dadurch, dass sie sich auf verschiedenen Plattformen, wie YouTube, Facebook, Instagram oder ihrer eigenen Webseiten oder Blogs ein professionelles Profil aufbauen und nützliche Kontakte sowie ein breiteres Publikum ansprechen können. Die generierte Aufmerksamkeit lässt sich durch den Online-Kunsthandel relativ einfach in bares Geld umwandeln. Die etablierte Kunstwelt muss sich daher neu erfinden, um mit den technologischen Entwicklungen Schritt zu halten und den Anschluss nicht zu verlieren. So erstellen Museen zum Beispiel Smartphone-Apps, die ihren Ausstellungsbesuchern als Audioguides dienen, um ihr mitunter etwas angestaubtes Image loszuwerden. Die Digitalisierung des Kunsthandels könnte aber auch zur Folge haben, dass der Wert von realen Aktionen und Ausstellungen als physischer Begegnungsort für Kunstinteressierte- und Kunstschaffende an Bedeutung gewinnt.

 

© Anna Halm Schudel – Eva (Lumas.de)