Tipps für einen erholsamen Schlaf

Bildrechte: Flickr Silhouette of an Alarm Clock Ze'ev Barkan CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Sie wollen wie ein Prinz oder eine Prinzessin schlafen und dabei nicht wie die Prinzessin aus dem bekannten Märchen enden, die wegen einer kleinen Erbse unter der Matratze die ganze Nacht kein Auge zu tun konnte? Dann sollten Sie genau analysieren, was bei Ihnen der Störfaktor ist, wenn Sie regelmäßig schlecht schlafen. Vielleicht sind Ihre Vorhänge zu lichtdurchlässig, oder Ihre Matratze ist zu weich? Smartphone-Apps helfen dabei, den Schlaf zu analysieren und so die Schlafqualität zu optimieren. Sie haben das Gefühl, kaum geschlafen zu haben, und dennoch reißt der Wecker Sie morgens brutal aus den Federn? Für schlechten Schlaf gibt es viele Gründe, und einer davon ist Stress. Wer gestresst ist, dessen Gedankenkarussell will nicht aufhören, sich zu drehen. Wirre Träume und Wachphasen sind das Ergebnis – wenn man überhaupt einschläft. Die störenden Gedanken vor dem Schlafengehen aufzuschreiben, kann dabei helfen, sie bis zum nächsten Tag ruhen zu lassen. Trinken Sie danach einen beruhigenden Tee oder probieren Sie es mit der bewährten heißen Milch mit Honig. Schalten Sie wenn es geht, Ihr Smartphone mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen aus: Das reduziert ebenfalls Stress und Sorgen, wie Forscher herausgefunden haben.

Bequem schlafen, entspannt aufwachen

Sie befolgen bereits alle Einschlaf-Riten und fühlen sich morgens trotzdem gerädert? Dann liegen Sie vielleicht auf der falschen Matratze. Da jeder Körper unterschiedlich ist, sind auch die Ansprüche an eine Matratze verschieden. Wichtig ist es, bei einem neuen Modell über einen längeren Zeitraum testen zu können, ob man auf ihm langfristig besser und bequemer schläft. Wählen Sie also eine Matratze, die Sie nach ausführlichem Testschlafen wieder zurückgeben können, wenn sie sich nicht als passend herausstellt. Evematress beispielsweise gewährt einen großzügigen Testzeitraum von 100 Tagen. Möglicherweise ist es im Schlafzimmer auch schlicht zu laut – Ohrstöpsel können Ihnen bei richtiger Anwendung eventuell helfen. Wenn Sie wissen wollen, wann Sie letzte Nacht in einer Tiefschlafphase waren oder wie lange Sie durchschnittlich schlafen, können Sie dafür bestimmte Apps nutzen, die Ihr Schlafverhalten messen. In Deutschland sind einer Studie zufolge besonders Personen unter 30 Jahren an der Benutzung solcher Apps interessiert. Einige nutzen einen zusätzlichen Sensor, der in Kontakt mit der Haut steht und Faktoren wie Bewegung und Körpertemperatur misst. Manche Apps können auch bestimmen, wann der Schlaf am Morgen besonders leicht ist, und Sie in dieser Phase aufwecken, anstatt Sie in einer Tiefschlafphase aus dem Schlaf zu reißen. Kostenlose Anwendungen für Android und iOS-Systeme sind beispielsweise SleepBot und beddit.

 

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