Wie lebt der frühere Kinderstar aus Timm Thaler heute?

Foto: Clemens Bilan

Früher waren Sie der Hauptdarsteller, jetzt haben Sie nur noch eine Nebenrolle. Ärgert Sie das? 

Ohrner: Ganz im Gegenteil! Damals mit 13 Jahren hätte ich mir nie vorstellen können, dass Timm Thaler irgendwann ins Kino kommt. Jetzt schließt sich der Kreis, zumal ich zu Timm Thaler immer ein sehr positives Verhältnis gehabt habe. Ich hätte ein ganz stinknormales und langweiliges Leben gehabt, denn alles was ich danach machen durfte, verdanke ich dieser Serie, insofern bin ich sehr dankbar. 

 

Viele der früheren Kinderstars sind komplett von der Bildfläche verschwunden oder abgestürzt. Wie erklären Sie sich, dass Sie sich so lange in diesem Business gehalten haben?

Ohrner: Ich habe mich nie über den Erfolg definiert, sondern über die Arbeit als solche, die mir Spaß macht. Ich habe auch noch nie in meinem Leben erwartet, dass ich aufgrund meines Erfolgs einen Tisch im Restaurant freigeräumt bekomme. Vielleicht hat mich das vor dem Drogensumpf oder vor dem finanziellen Absturz bewahrt. Ich glaube, dafür war ich dann doch zu normal. 

 

Das heißt, Sie tragen zu Hause auch mal den Müll raus? 

Ohrner: Wenn ich zu Hause bin, dann koche ich auch gerne. Ich bin der, der die Küche schmeißt. Dabei fällt mir doch kein Zacken aus der Krone.

 

Was sagen Sie zu den Kinderstars der heutigen Zeit, zu den YouTube- und Blogger-Stars? 

Ohrner: Ich glaube, dass es die Kinderstars heute viel schwerer haben. Deshalb müssen sie viel besser auf das, was sie erwartet, vorbereitet werden. Als Timm Thaler gesendet wurde, wurde ich vielleicht an der Bushaltestelle erkannt, aber das war auch nicht weiter schlimm. Heute gibt es ganz andere Mechanismen und du musst genau aufpassen, dass du nicht wie eine Zitrone ausgepresst und danach weggeworfen wirst.

 

Was tut sich beruflich im Moment noch bei Ihnen? 

Ohrner: Hauptberuflich bin ich seit über zwölf Jahren beim Bayerischen Rundfunk und moderiere dort meine Radio-Sendungen.

 

Welche Rolle übernehmen Sie? 

Ohrner:  Auf keinen Fall die des Timm Thaler, das würde nicht funktionieren. Es ist eine Gastrolle, mehr darf ich noch nicht verraten. Das Drehbuch ist noch geheim. 

 

Stimmt es, dass Sie irgendwann in den Süden auswandern wollen? 

Ohrner: Die Toskana sagt mir und meiner Frau sehr zu. Wir lieben das Essen und die Landschaft. Wir könnten uns gut vorstellen, dort irgendwann ein eigenes kleines Ferienhäuschen zu haben. Im Norden wäre Hamburg für mich die einzige Alternative.

 

Sind Sie eher der Wasser- oder der Bergfan?

Ohrner: Mich zieht es auch in die Berge. Ich bin ein begeisterter Skifahrer und jetzt im Winter werde ich bestimmt auch einige Ski-Touren mit den Kindern unternehmen. Aber ehrlich gesagt ist mir das Mediterrane lieber, die Sonne und die Wärme. Das ist viel besser als oben auf dem Berg zu frieren. 

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