Der letzte Tag ist gekommen

Kaum zu glauben, dass wir schon den letzten Tag haben. Anders betrachtet ist es auch kaum zu glauben, das wir erst knapp eine Woche unterwegs sind. Wir haben so viel in so kurzer Zeit erlebt. Das Wetter hat sich über Nacht seit unserer Abfahrt aus Wien eingetrübt. Es ist frisch geworden und nieselt leicht. Trotzdem starten wir zu einem kleinen Ausflug nach Melk. Ein lustiger E-Bus fährt mich, meine Familie und zwei weitere Passagiere durch den kleinen Ort hinauf zum imposanteste Barockbau an der Donau. Der Benediktinerstift stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert. Wir spazieren hinein und sehen die Stiftskirche, den Marmorsaal sowie die weltberühmte Bibliothek mit über 80.000 literarischen Werken und einem überwältigenden Deckengemälde. Von der Terrasse haben wir einen eindrucksvollen Blick auf das Donautal. Auf der Rückfahrt bleiben wir kurz im Ort und suchen Marillen. Doch innerhalb einer Woche, seit wir auf dem gegenüberliegenden Ufer in Dürnstein waren, gibt es keine frischen Marillen mehr. Ausverkauft. Wir haben trotzdem Spaß mit der lustigen Busfahrerin. Am Nachmittag ist nicht viel los an Bord. Es regnet und die meisten Passagiere schlafen oder packen Koffer. Das Barbecue am Mittag ist vom Lido-Deck in den Salon verlegt worden. Dort wirkt es natürlich nur halb so toll. Aber es ist gut, sich Hunger aufzuheben. Am Abend gibt es nämlich schon den Kapitäns Abschieds-Cocktail und anschließend das Gala-Abschieds-Abendessen. Der Hoteldirektor geht von Tisch zu Tisch und sagt allen, wie nett er sie findet und Jedem, dass er ihn am liebsten weiter mitnehmen möchte. Es folgt ein Hinweis auf den Gästebefragungsbogen. Ich finde toll an Phoenix Reisen, dass sie immer noch besser werden wollen. Für mich sind sie schon super!