Was für eine Stadt, was für ein Tag, was für ein Leben!

Dieser dritte Tag unserer Flusskreuzfahrt hat es in sich. Um 13 Uhr heißt es „Leinen los“ und wir verlassen Tahitófalu, haben kurz Zeit zum Essen, um anschließend die bezaubernde Einfahrt nach Budapest zu genießen. Wir sitzen an Deck in der Sonne, trinken ein Glas Sekt und lauschen den Ausführungen von Katharina über Lautsprecher. Eigentlich wollten wir uns am Nachmittag ausruhen. Aber die Kinder sind genauso elektrisiert wie wir und so buchen wir spontan das erste Mal einen Ausflug über die Phoenix-Reiseleitung. Es sind noch Plätze frei und so fahren mit dem Bus auf den Burgberg zum ehemaligen königlichen Schloss. Von hier genießen wir den herrlichen Blick über die Donau und den Stadtteil Pest. Wir spazieren durch die reizvollen Gassen der malerischen Altstadt von Buda zur Matthias-Kirche und lauschen, was uns die Stadtführerin Interessantes über die vielen Jahre der Besetzung erzählt.

 

Tunnel überall unter der Stadt

Anschließend genießen wir den Blick von der weltberühmten Fischerbastei. Wieder werden Erinnerungen wach. Budapest liegt unter uns: riesig, modern, beliebt. Meine Kinder interessiert am meisten das Tunnelsystem Laut der Reiseleiterin ist die Hälfte der Millionenstadt mit Tunneln unterkellert. „Wir hatten schon immer Angst vor Überfällen und Besetzungen“, erklärt sie. Anschließend fahren wir auf den Gellertberg und spazieren zu den Aussichtspunkten. Ein herrlicher Blick! Es gibt sehr viele Touristen, einige kommen aus Übersee, andere aus dem eigenen Land. Wir treffen auch viele Deutsche. Ungarn wird wohl ein neues Traumreiseziel.

 

Weiter gehts nach Pest

Anschließend fahren wir über die alte Kettenbrücke nach Pest. Vorbei an der imposanten St.-Stephans-Basilika aus dem 19. Jahrhundert und durch die sehr breiten Prachtstraßen. Wir gelangen zum Heldenplatz, der mit seinen monumentalen Bauten 1896 zur ungarischen Tausendjahrfeier errichtet wurde. Wir passieren das neugotische Parlamentsgebäude, eines der Wahrzeichen der Stadt und fahren zurück zum Schiff. Da es viel Stau gibt, sind wir sehr spät und unglaublich müde. Nein,auf den Ausflug Budapest bei Nacht verzichten wir schweren Herzens. Wir schlendern nach den Abendessen noch ein halbes Stündchen durch die Stadt. Dann sind die Kinder und wir fix und fertig. Wir bleiben über Nacht in Budapest, liegen unterhalb der Friedensbrücke.