Moderator Frank Buschmann über Lothar Matthäus und seine Fit-Formel

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Er zählt zu Deutschlands bekanntesten Sport-Moderatoren: Frank Buschmann. Jetzt betritt der Wahl-Münchner Neuland! Er moderiert die erste deutsche Sport-Comedy-Show: „Eine Liga für sich - Buschis Sechserkette“, die am 13. März bei Sky 1 startet (immer montags, 20.15 Uhr). Als Gäste kann „Buschi“ in jeder Sendung sechs Prominente begrüßen: Sportler und Sportbegeisterte wie Stefan Effenberg, Stefan Kretzschmar, Jessica Kastrop, Panagiota Petridou, Matze Knop und Lothar Matthäus zum Beispiel. Wir haben ihn kurz vor dem Sendestart zum Interview getroffen und mit ihm über die „Sechserkette“ gesprochen. 

 

Was erwartet uns bei „Eine Liga für sich - Buschis Sechserkette“?

FB: „Ein guter Mix aus Quiz, Comedy und Unterhaltung. In jeder Folge treten zwei Teams mit jeweils drei Prominenten, bestehend aus Sportlern und sportbegeisterten Prominenten, gegeneinander an. Die Teilnehmer müssen witzige Fragen aus der Welt des Sports beantworten und sich zudem körperlichen und sportlich-verrückten Herausforderungen stellen. Es ist ein Format, das sowohl Sportverrückte als auch  Menschen, die gerne lachen, ansprechen wird. Sport ist für mich auch immer Unterhaltung.“ 

 

Vom Sport zur Sport-Comedy. Ist der Bereich Comedy Neuland für Sie?

FB: „Ja, es ist Neuland für mich. Aber ich liebe die Abwechslung und bin gerne breiter aufgestellt. Es gibt bei uns allerdings keine vorgefertigten Gags. Alles ist spontan. Ich bin selbst eine Frohnatur. Ich lache gerne und oft und liebe Situationskomik. Wenn man die erste Folge gesehen hat, weiß man noch nicht wie die zweite, dritte oder vierte Show ist. Ich weiß noch nicht, wie das Publikum reagieren wird und bin sehr gespannt darauf. Aber alle Teilnehmer, vor allem auch ich, hatten bereits einen riesigen Spaß bei den Dreharbeiten. Wir haben gemeinsam noch eine Menge vor.“ 

 

Sie schicken Stefan Effenberg und Stefan Kretzschmar in der ersten Sendung in einen Surf-Wettkampf? Wie kann man sich das vorstellen?

FB: „Die beiden sind Teamkapitäne und müssen sich auf dem Surfbrett  beweisen. Stefan Effenberg wollte unbedingt gewinnen, da steckt noch der Hochleistungssportler in ihm. Es war sehr interessant, dies zu beobachten. Aber auch Lothar Matthäus, der in einer der späteren Sendungen zu Gast ist, hat uns alle überrascht. Er war irgendwann so locker, dass er nur noch Witze über sich selbst gemacht hat. Witze, die wir uns so nie getraut hätten.“ 

 

Dürfen nur Sportler mitmachen?

FB: „Nein. Auch Musiker, Schauspieler und Moderatoren sind mit dabei. Wichtig ist nur, dass sie einen Bezug zum Sport besitzen – und wie ich Bock auf die Sendung haben.“ 

 

Sie sind ab der Saison 2017/18 zudem für Sky Sport als Fußball-Kommentator im Einsatz Bleibt da noch Zeit selbst Sport zu treiben?

FB: „Ich komme aus dem Leistungssport. Ich gehe oft laufen, drei- bis viermal pro Woche. Außerdem spiele ich Tennis, fahre Rad und im Winter gehe ich Skifahren. Ich brauche meine Bewegung, sonst fühle ich mich nicht wohl. Ich arbeite viel, aber durch den Sport bekomme ich den Kopf frei. Und ich bin Sport-Journalist. Da möchte man natürlich nicht irgendwann als 100 Kilo-Mann um die Ecke kommen.