Single sein ist auch in Ordnung

Schauspieler Rául Richter, der durch seine Rolle als Dominik Gundlach in der Dauer-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ bekannt wurde, kennt man auch aus „Let’s Dance" und „Das perfekte Promi-Dinner" sowie als Moderator der zehnten Staffel von „DSDS" Er lieh auch der Figur „Chicken George“ seine Stimme. Wir haben den Frauenschwarm, der sich vor einiger Zeit von seiner Kollegin, GZSZ-Star Valentina Pahde, getrennt hat zum Interview getroffen.

Viele kennen Sie aus der Serie „GZSZ“. Ist das synchronisieren ein Schritt hin zu ernsthafteren Rollen?

Richter: Die Jobs liegen nicht auf der Straße. Ich habe immer schon, auch während GZSZ, Synchronrollen übernommen. Auch dramatische. Aber natürlich: je älter man wird, desto vielschichtiger und ernsthafter werden die Rollen.

Für viele sind Sie immer noch der Schauspieler aus GZSZ. Nervt Sie dieser Stempel?

Richter: Ich bin durchaus stolz darauf. Ich habe auch schon viele andere Dinge gemacht, die die Menschen vielleicht nur nicht auf dem Schirm haben. Es ist doch meistens so, dass genau das größte Projekt in Erinnerung bleibt. Das ist auch in Ordnung. Es wird irgendwann etwas anderes kommen und dann heißt es vielleicht auch nicht mehr „Der von GZSZ.“ Viele Leute ahnen nicht, was für eine Arbeit hinter dem Job des Synchronsprechers steckt. Nicht jeder Schauspieler, der vor der Kamera steht, kann auch synchronsprechen. Es ist ein eigenes Handwerk.

Sie waren vier Wochen in Namibia, mit Oliver Pocher und weiteren Prominenten für „Global Gladiators“. Wie war das?

Richter: Viel Action. Ich habe dort Dinge getan, die ich noch nie in meinem Leben gemacht habe und die ich auch niemals mehr machen werde. Es gab die verschiedensten Herausforderungen, zum Beispiel aus einer unglaublichen Höhe herabzuspringen. Und ich habe Oliver Pocher von einer ernsthaften Seite kennengelernt. Ich habe nach den Dreharbeiten noch privat einen kleinen Urlaub in Kapstadt angehängt und war sehr begeistert. Ich habe das Land in mein Herz geschlossen und werde auf alle Fälle bald zurückkehren.  

Bleibt bei aller Arbeit noch Zeit für das Privatleben?

Richter: Es gibt immer wieder Tage, wie bei den Synchronarbeiten zu „Roots“, wo ich bis 23 Uhr im Synchronstudio stehe. An solchen Tagen kann ich mich beim besten Willen nicht mehr verabreden. Aber wenn ich nur tagsüber arbeite, habe ich abends Zeit für mich.

Sind Sie Single oder mittlerweile wieder vergeben?

Richter:  Ich bin Single.

Glücklicher oder unglücklicher?

Richter: Zu zweit ist das Leben natürlich viel schöner. Aber Single sein ist auch in Ordnung.

Hat man es als Schauspieler einfacher bei den Mädchen oder schwerer?

Richter: Ich habe einen guten Radar, ob es Jemand wirklich ernst meint. Vielleicht meine ich es ja auch nicht immer ernst. Entweder passt es oder es passt nicht. Aber Diejenige muss natürlich auch damit klar kommen, dass man beruflich oft unterwegs ist. Oder eben auch mal auf der Straße von anderen Mädchen angesprochen wird. Aber, wenn man sich erst einmal gefunden hat, dann passt es.

Was muss Ihre Traumfrau mitbringen?

Richter: Auf alle Fälle ein schönes Lächeln.