Der Fiat 500X im Disy-Test

Foto: PR Fiat 500X

Die Scheinwerfer sehen aus wie kleine Knopfaugen, die Motorhaube zaubert ein breites Grinsen, die Karosserie ist nahezu kugelrund – alles am Fiat 500 ist niedlich. Jetzt legen die Italiener nach dem 500L nach und präsentieren den 500X. Disy-Redakteur Maximilian Walter hat ihn gefahren. 

 

Ist es ein Kleinwagen? Ist es ein SUV? Nein, der Fiat 500X ist beides, ein Kompakt- oder Mini-SUV. Trotzdem hat er sich die niedlichen Rundungen seines kleinen Bruders erhalten. Große Scheinwerfer, die rundliche Form, das alles ist noch da, nur eben etwas größer und höher. 

 

Er ist 4,20 Meter lang, 1,80 Meter breit und rund 1,62 hoch. Wir fahren den 500X City Look mit 1,4 Litern Hubraum, 140 PS und 6-Gang-Schaltgetriebe. Über einen Drehknopf in der Mittelkonsole lässt sich das Auto in den Sportmodus bringen. Dann spricht der Motor wesentlich besser an und zeigt was er kann. Trotzdem sollte man schon aufgrund des Gewichtes keine Sportlichkeit erwarten. Für das zügige Überholmanöver reicht die Leistung aber vollkommen aus. Apropos ausreichend: So präsentiert sich auch der Kofferraum. 350 Liter mit Rückbank, 1.000 Liter ohne passen in den Italiener. Allerdings bediente sich Fiat eines kleinen Tricks und baute eine zusätzliche Plattform ein. Die nimmt zwar Platz weg, sorgt aber für eine ebenere Ladefläche die auch näher an der Ladekante ist – praktisch! Dem Fahrer bietet der Fiat genügend Platz. Alle Schalter und Knöpfe, so wie das Touch-Display in der Mitte lassen sich gut erreichen und intuitiv bedienen. Die Freisprechanlage verbindet sich zügig über Bluetooth mit dem Handy oder dem MP3-Player. Ein Kindersitz passt gut auf den Beifahrersitz und der Beifahrerairbag lässt sich einfach auf der Mittelkonsole ausschalten. Das ist ideal für Mütter mit Kind, die ab und zu auch mal jemand anders mitnehmen. Auf der hinteren Bankreihe haben auch größere Menschen Platz. 

 

Positiv überrascht bin ich über die Rundumsicht. Zwar sind die Seitenfenster und die Heckscheibe relativ klein, allerdings ermöglichen die großen Rückspiegel eine gute Übersicht. Beim Einparken hilft zudem die Rückfahrkamera. Auf der Autobahn besonders toll ist der automatische Totwinkelassistent. Blinkt man, überprüft das Auto automatisch, ob sich jemand in unmittelbarer Nähe befindet und gibt ein akustisches Signal und lässt ein gelbes Warndreieck auf den Außenspiegeln erscheinen. 

 

Fazit:
Wem der kleine Bruder zwar optisch gefällt, jedoch nicht genug Platz bietet, der ist in dem 500X besser aufgehoben. Der Kompakt-SUV ist ein kleines Raumwunder, bietet eine erhöhte Sitzposition und einfach mehr Auto fürs Geld.