Editorial SemperOpernball 2017

Endlich ist wieder SemperOpernball! Endlich strahlt Dresden wieder in internationaler Manier mit Glamour, Stil und Kultur in die Welt. Die Schönheit der Menschen, die in ihren pompösen Kleidern und edlen Fracks und Smokings über den Roten Teppich anieren, die Scheinwerfer, Blitzlichter und der herrliche Glanz. Lachende Menschen mit begeisterten Augen in der Semperoper und auf dem Theaterplatz. Man freut sich, ist gelöst, fröhlich, fast euphorisch und gibt sich dem Leben hin. Trinken, tanzen, schlemmen, mit Freunden feiern, anieren, sich schön und frei fühlen - Mitten in Dresden.

Zugegeben, ich bin recht emotional, wenn es um den SemperOpernball geht. Er ist ja auch in meiner Stadt, in meiner Semperoper und er ist auch ein bisschen mein Ball. Von Anfang an haben wir mit Disy die Entstehung, die ersten Jahre und die fulminante Entwicklung des Balls begleitet. Jedes Jahr produzieren wir viele Monate lang diese Disy-Sonderausgabe, jeweils mit über 200 Seiten, exklusiv zum Opernball. Wir reden oft mehrere Stunden mit den Interviewpartnern - viele, die an der Organisation beteiligt sind, aber auch Gäste, Preisträger, Sponsoren, Künstler, Köche. Bei uns kann Jeder seine Meinung sagen. Und soll ich Ihnen etwas verraten? Diese Meinungen laufen schon all die Jahre und bei allen Befragten immer auf positive Superlativen hinaus. Klar mag nach den vielen Jahren mancher Akteur etwas müde sein - so ein Ball ist für alle Organisatoren natürlich extrem viel Arbeit. Aber die Meinung, dass dieser SemperOpernball einer der besten, romantischsten, künstlerisch wertvollsten, emotionalsten etc. ist, natürlich in einem der wunderbarsten Opernhäuser der Welt, noch dazu in einer der schönsten Städte dieser Erde, teilen nahezu alle. Im Übrigen sagen das die Gäste in der Oper und die, die parallel auf dem Theaterplatz feiern, gleichermaßen. Und diese Einigkeit ist so wohltuend. Es ist herrlich, dass sich Menschen aus unterschiedlichen Regionen und Berufs- und Altersgruppen über eine Sache gemeinsam so sehr freuen. Ich hoffe, dass das den Organisatoren ein großer Dank ist! Den Mitarbeitern vom Sem- peropernballverein, den Mitgliedern des Vorstandes, allen anderen Beteiligten, die sich um die Debütanten und das Drumherum kümmern und allen voran natürlich Professor Hans-Joachim Frey, ohne den sich beim SemperOpernball gar nichts drehen würde. Lieber Ha-Jo, bleib uns treu und halte, trotz der Mühe, Kraft und Zeitanstrengung, noch lange durch!

 

Ihre Anja K Fließbach