Royaler Style-Talk mit Barbara Becker, Thomas Rath, Boris Entrup und Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim: So schön wird die Hochzeit von Meghan Markle und Prinz Harry

 

Das Experten-Quartett über die bevorstehende Traumhochzeit, das Brautkleid, royale Style-Fettnäpfchen und die Tiara von Prinzessin Diana

 

Der Countdown zur Hochzeit des Jahres läuft. Am 19. Mai geben sich Prinz Harry und Meghan Markle endlich das lang ersehnte Ja-Wort – und Millionen von Menschen fiebern dann vor den Bildschirmen mit. Auch die deutschen VIPs beschäftigt das Thema schon intensiv! Und so trafen sich vier VIPs nun in London, um über das royale Großereignis und alle Themen drum herum zu fachsimpeln. Der Shopping-Sender QVC hatte vier seiner prominenten Gesichter, Designerin und Fitness-Expertin Barbara Becker, Mode-Designer Thomas Rath, Star-Stylist Boris Entrup und Adels- und Schmuckexpertin Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim, zu einer großen Talkrunde geladen. Und die vier Royal-Fans ließen beim „QVC Design-Gipfel“ kein Thema aus: Wie wird das Brautkleid von Meghan aussehen? Was ist das Besondere an Harry’s Herzensdame? Wird sie Kate in Sachen Outfits Konkurrenz machen können? Wie viel Make-up darf’s als Mitglied der royalen Familie sein? Was gibt es bei so einer Adelshochzeit in Sachen Etikette alles zu beachten? Und inwiefern fiebern die vier selbst der Hochzeit entgegen?

 

Barbara Becker war ganz in ihrem Element: „Wir sind alle schon sehr aufgeregt und freuen uns, heute über den Stil, die Mode und den Style von Meghan zu sprechen. Ich lebe in Miami und auch die Amerikaner sind unglaublich verliebt in diese Romantik und die Geschichte der royalen Familie mit all ihren Höhen und Tiefen. Die Jungs, also William und Harry, sind quasi vor unseren Augen groß geworden. Dass nun auch der Jüngere heiratet, noch dazu eine Amerikanerin, ist eine ganz große Geschichte.“ 

 

Nachgefragt bei der Fitness-Expertin - wie hart hat Meghan vor der Hochzeit an ihrem Traumbody gearbeitet? Barbara: „Fit war Meghan schon immer. Ich glaube, dass es jetzt wichtiger ist, dass sie ihre innere Ruhe behält, damit sie diesen Moment genießen kann. Dass sie möglichst viele Bilder von dem Tag im Kopf behält und nicht alles so schnell vorbeigeht.“ Sie hatte aber noch einige gute Figur-Tipps für alle angehenden Bräute parat, die nicht so toll in shape sind wie Meghan Markle: „Insgesamt geht es darum, sich ein gutes Ziel zu setzen. Es muss aber ein Rundum-Paket geben - Ernährung, Sport, Bewegung. Man sollte sich nicht nur abhungern. Es geht wirklich darum, sich wohlzufühlen und stark zu sein, gerade für so einen Tag. Der ist sehr anstrengend, schon durch die Vorbereitungen. Mein Tipp lautet, möglichst früh mit dem Fitness-Programm anzufragen, es ganz ruhig anzugehen und immer mehr Stärke aus seinem Körper rauszuholen.“

 

Beim Thema Brautkleid kam dann vor allem Designer Thomas Rath zu Wort: „Wie das Brautkleid von Meghan aussehen wird, ist für mich natürlich die schönste und spannendste Frage. Ich würde eher ein Kleid designen, welches keinesfalls zu pompös ist, was den Rock angeht. Denn dieses „Prinzessinnending“ – wie es Diana damals trug – das waren Tonnen an Stoff und an Seidentaft! Das finde ich alles zu old fashioned. Kate hat es bereits sehr schön gemacht: eine schlanke Silhouette. Ich würde sagen, Meghan sollte sich auch „schmal“ anziehen. Vielleicht darf sie den Shoulder-Cut tragen, denn Schulter ist ja gerade sehr angesagt. Ich könnte mir für sie den „Old-Fifty-Hollywood“ gut vorstellen: das heißt ein schmaler Rock und dann einen weiten Rock drüber. So würde ich das Kleid designen.“

 

Was ist ein totales No-Go für diese Hochzeit? Was dürfte Meghan auf keinen Fall tragen? Thomas Rath: „Ein No-Go ist natürlich ein zu kurzes Kleid. Das darf auf keinen Fall passieren. Auch ein Vokuhila-Kleid – also vorne kürzer und hinten mit langer Schleppe – würde ich auf keinen Fall empfehlen, denn man darf das Knie nicht zeigen. Man darf auch nicht zu nackig sein, sondern muss sich etwas bedecken. Meghan wird bestimmt einen Schleier und eine Tiara tragen.“ 

 

Auch für die royale Gästeschar hatte Rath einige Styling-Regeln parat: „In England ist bei einer royalen Hochzeit Hut angesagt. Stichwort: Fascinator. Und die Gesellschaft muss auch angezogen sein. Weniger Haut zeigen ist in diesem Fall mehr. Gerne gesehen ist eine Kleid-Mantel-Kombination. Und dann bitte auch den Mantel in der Kirche anlassen und nicht ausziehen.“ Ob er bestimmte Teile aus seiner Kollektion bei QVC im Kopf hat, die er gerne einmal an Meghan sehen würde? „Ich würde es mir natürlich wünschen, dass Meghan oder auch Kate einmal ein Teil aus meiner QVC-Kollektion „THOM by Thomas Rath“ tragen würde. Denn das wäre natürlich ein Riesenhype. Ich jedenfalls könnte es mir sehr gut vorstellen. Auch für die Flitterwochen von Meghan. Denn wir haben wunderbare Beachröcke und Strohhüte in der Kollektion. Meghan hat ja schon einmal am Strand in einem Hippie-Look geheiratet. Und wenn sie einmal sportlich unterwegs sein sollte oder einfach nur ins Flugzeug einsteigt – dafür hätten wir eine Jeansjacke mit Glam-Effekt.“

 

Knallroter Lippenstift oder doch nur zarter Gloss in Rosé? Beim passenden Make-up für die angehende Prinzessin hatte Boris Entrup einige gute Tipps parat: „Der olivfarbene Hautton von Meghan ist wundervoll, denn dieser strahlt schon von Natur aus. Sie sieht immer „sonnengeküsst“ aus. Deshalb benötigt sie nur zwei, drei Tropfen Make-up. Von einem royalen Familienmitglied wird natürlich erwartet, dass das Make-up sowie die Frisur zum Kleid passen. Ich glaube, das wird eher etwas Schlichtes. Sicher wird sie bei der kirchlichen Trauung ein etwas reduzierteres Make-up tragen. Das heißt: In der Kirche wird es sehr dezent, vor allem um die Lippen herum. Schließlich will Harry nach dem Kuss nicht noch Lippenstift an sich haben. Das heißt: wasserfester und kussechter Lippenstift.“

 

Champagner trinken bis zum Umfallen oder doch lieber am Wässerchen nippen? Wie verhält man sich als royaler Wedding-Gast? Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim (freut sich auf ihr zweites Kind) kennt sich in Sachen Adels-Knigge und was Schmuck angeht bestens aus. Sie lüftete schon einmal das Geheimnis, was am Tag der Hochzeit auf Meghans Haupt funkeln wird: „Im Adel gibt es einige Regeln, was den Schmuck bei großen Events anbelangt. Ich denke, dass Meghan klassischen Familienschmuck tragen wird. Eine Tiara, aber definitiv eine kleinere als damals Kate, denn sie wird immer Nummer 2 sein, nach Kate. Meghan muss sich deshalb immer etwas zurücknehmen. Vielleicht trägt sie eine Tiara von Diana. Für Harry wäre das sicherlich eine große Ehre.“ Sie ist mit der Wahl des Prinzen, einer Bürgerlichen, mehr als einverstanden: „Ich habe mich sehr darüber gefreut, denn es zeigt, dass das Königshaus einen Schritt in Richtung Moderne macht.“ Was bedeutet es für Meghan, Prinzessin zu werden? „Sie kommt mir bislang ein bisschen vor wie ein Welpe auf einer bislang unbekannten Spielwiese. Das ist aber auch gut so, denn sie muss sich ein Stück ihrer Freiheit und Unbedarftheit bewahren. Prinzessin - das hört sich immer nach Märchen und Disney an, aber in erster Linie ist es ein Job. Gerade für Meghan, die in eines der wichtigsten Königshäuser der Welt einheiratet.“

 

 

Andrea Vodermayr

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